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Ariftotele®’ Werte.

Griechiſch und“ Dentſch und

mit ſacherklärenden Anmerkungen.

Erſter Band: Aqt Bücher Phyſik. Leipzig,

Berlag von Wilhelm Engelmann, 1854.

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BIBAIA ©.

Ariſtoteles' Acht Büqer Yhyſik.

Griechiſch und Pentfc und i

"mit ſacherklärenden Anmerkungen

herausgegeben

von

Br. Carl Prentl,

SBrofefior in Münden.

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Zeipzig, Berlag von Wilhelm Engelmann. 1854,

299. % £

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Dem innigfl verehrten Lehrer und Freunde

Herrn Profeffor

Dr. Seonhard Spengel ,

dankbarſter Erinnerung

an Bad Jahr 1S39

gewidmet.

Borwort.

Der Schwierigfeiten, weiche einer Weberfegung. der Ariftoteles ſich entgegenftellen, bin ich mir zu fehr dewußt, um auch nur eine Annäherung daran zu hoffen, daß. ich die Aufgabe volllommen gelöft ober vollends. alle Anfprüche, welche erhoben werben mögen, befriedigt haͤtie. Der Con⸗ fequenz im Ausprude glaube ich genügt zu haben, wenn auch die Schönheit oder Zierlichkeit des beutfchen Stiles mannigfach darunter litt. Genauigfeit war mein Ziel; in diefer Liegt auch die wahre Verttänblichkeit, woferne ber Lefer die Ueberſetzung ſelbſt genau nimmt,

Wo die Ueberfegung nicht ausreichte, um Verſtaͤndniß zu geben, fuchte ih nad Kräften in den Anmerkungen nach⸗ zuhelfen; in diefen aber war Maß zu halten, und nament- lich in Bezug auf Die Syſteme der älteren griechiſchen Phi⸗ Iofophen, welche Ariftoteles einer Kritit unterwirft, Tonnte hier nicht wiederholt werden, was in allen guten Compen⸗ dien der Gefchichte der Philoſophie zu finden iſt; es gab genug an jenem, was zum Verſtaͤndniſſe des Sinnes ber vielen einzelnen fchwierigen Stellen unerläßlih war. Eine

viu Vorwort.

Ergänzung ber Anmerkungen find in vieler Beziehung bie Inhalts» Angaben der einzelnen Bücher, da Manches durch Erwägung des Geſammt⸗Zuſammenhanges ſich einfach löſt.

Wegen ber Wichtigkeit, welche bie Eitate bei Arifto- teles haben, fchaltete ich jedesmal, wo auf Früheres ober Späteres verwieſen if, Die betreffende Stelle in der Ueber⸗ fegung ein.

Der griechtiche Tert iſt natürlich bie Beffer’fche Re⸗ cenſion; jedoch habe ich, um Tert und Ueberfegung in Ein- Hang zu erhalten, die für nothwendig erachteten Aenderungen ſogleich in. exfleren aufgenommen, jedesmal aber, wie fich von ſelbſt verſteht, dies in einer Anmerkung under Dem griechiſchen Texte bemerklich gemacht. Stillſchweigend habe ih. nur. Aenderungen der Interpunctionen vorgenommen, auch damit, wann dieſelben den Sinn völlig aͤnderten. Eine Umſtellung eines Satzes hielt ich an. Einer Stelle CV, 3) für unerläßlich. Ob und wieweit ich den. Tert des Drigi- nals an verſchiedenen Stehen wirklich emendirt bebt van dem Alstheile Der. tundigen anpeim.

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Mangen, im Mi 1854, Bi ‚! un . /

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APIZTOTEAOTZ

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BIBAIA ©.

Des Arifisteles acht Bücher Phyſik.

Artfiotelee. 1

Einleitung.

Die Suoixij axpoacıs bes Nriftoteles bildet mit ben vier Büchern zepl ovpavov und ben zwei Büdern zrept yevkocus zul gIooas ein Ganzes und enthält nicht dasjenige, was wir jeht Phyſik zu nennen pflegen, fondern fie umfaßt im Ganzen bie Grundlagen teen, was wir als Naturphilofophie zu bezeichnen gewohnt find; und es tritt Hiefür fogleidh jener Grundſatz in ben Bordergrund, welcher ker ariftotelifchen Bhilofophie eigenthümlich ift, dag nämlidy alles wirkliche Sein an und aus dem Gegenſatze zwifchen Stoff md Form ſich entwickle, wobei in der Iehteren zugleich auch fowohl tie bewegende Urſache als auch der Endzwed beruht. Wenn dann von Liefem Standpunkte aus auch die Begriffe des Zufälligen und tes Rotbiwentigen erörtert werden, und an ben Begriff ter Bewe⸗ gung Unterfuhungen über das Unbegränzte, über den Ort, über das Leere, und über bie Zeit fich anreihen, fowie wenn ber Begriff ter Beränterung in den bes Entſtehens und Bergehens einerjeits und ten der Bewegung, welche entweder qualitativ oder quantitativ oder örtlich fein Tann, andrerfeits zerlegt wird und hierauf bie Be gründung der Gontinuität und Theilbarfeit des Bewegten unb ber Bewegung und der Zeit folgt, und wenn ferner die Exiſtenz eines erſten Bewegenden und beflen Berührungsverhältnig mit dem Be wegten erörtert, fowie bie immerwährende Eriftenz einer Bewegung und die Art der Bertheilung von gänzlicher ober theilweifer Ruhe und Bewegung in ben Naturdingen nachgewwiefen und bie erſte jelbſtſtaͤndige Bewegung bes urfprünglichen Bewegenden auf bie Kreisbeiwegung zurüdgeführt wird (worin der Anſchluß an bie Bücher

1 [1

4 Einleitung.

über das Himmelsgebäube liegt) —, fo find dies ſaͤmmtlich Fragen, welche den tiefſten Erörterungen ber Naturphilofophie fchon ihrem Sinhalte nach angehören und geeignet find, gar manche Lüde in unferen modernen naturphilofophifchen Beftrebungen fühlbar zu machen; aber auch die Form in Behandlung diefer Dinge bei Ari- ftoteles ift in ihrer Bedeutung und ihrem Einfluffe nicht zu über- fehen, denn jedenfalls unterfcheibet fich der bei Ariftoteles aufge- wendete Scharffinn in allfeitiger Erwägung des Gegenſtandes und in abfichtlicher Hervorhebung von Schwierigkeiten und deren Löfung fehr zu feinem Vortheile von. dem Leichtfinne, mit welchem unfere beliebte moderne apriorifche Conſtruction in diefen Dingen fich's bequem macht; wenn auch nicht geleugnet werben foll, daß auch bei Ariftoteles einzelne Partien bereits als ein Product der antifen grammatifhen Schulmeifterlichkeit zu bezeichnen find, was ih an den betreffenden Orten jedesmal abfichtlich hervorgehoben habe. Vom Standpunkte der Philofophie aus muß es als ein wichtiger Grundzug der Anſchauung des Nriftoteles betrachtet werben, daß ibm das Brincip ber Bewegung überhaupt nur eine phyſikaliſche Geltung hat und infofern von dem Denken gefchieben ift, wogegen das menschliche Denken, im Unterfchiede gegen unfere ibealiftiichen Spyfteme, nicht als eine Bewegung, fondern als ein vergleichendes Urtheilen gefaßt wird; in der Durchführung aber jener phyſikali⸗ fchen Wirkung der Bewegung innerhalb eines ftofflih Natürlichen liegt die Großartigkeit der ariftotelifhen Naturphilofophte bis zum Hleinften Detail der einzelnen Naturdinge herab.

Bine Bearbeitung oder fpecielle Erklärung haben die acht Bücher der Phyſik bisher nur wenig gefunden. Der Iateinifche Commentar des Fr. Bicomercato (in |. Ausgabe der Physica au- scultatio, Paris. 1550 und wiederholt Venet. 1567, Folio) ift fehr reichhaltig, wenn auch viel zu breit und an den einzelnen ſchwie⸗ rigen Stellen der nöthigen Schärfe ermangelnd; faum der Erwaͤh⸗ nung werth aber ift bie Ueberfekung der Phyſik von Weiße (Ariſt. Phyſik. Meberfeßt und mit Anmerkungen begleitet von C. H. Weiße. Zeipz. 1829), denn bie deutiche Uebertragung, welche nach der Ins terpunftion der Tauchniber Terts Ausgabe bis zur gänzlichen Un- verftändlichkeit durch Punkte zerhackt if, beruht auf Unfenntniß der griehifchen Sprache, ſobald biefelbe über das allergemöhnlichfte hinausgeht, die Anmerkungen Hingegen find nur Broben von Miß-

Einleitung. 5

verſtaͤndniß der ariftoteliichen Bhilofophie, und namentlich was über angebliche Unächtheit einzelner Stellen oder fogar ganzer Bücher der Phyſik dort gefagt wird, kann nur als aumaßliches und bodenlofes Gerede bezeichnet werden. Bon den Bermutbungen, weldye ih in Betreff einzelner Tertess Berbeflerungen zu ter Phyſik in meinen Symbolae critieae (Berlin 1843) aufgeſtellt habe, zeigten ih mir manche nun als unbaltbar ober überfüffig, andere beftätigten fi mir auch jetzt noch.

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Anhalt des erften Buches.

Nach der allgemeinen Bemerkung, daß nur durch Erkenntniß der PBrincipien eines Gegenflandes die benfelben betreffende Wiſſenſchaft zu Stande komme, bei der Natur aber zu dieſem Be: hufe von dem Außerlih im Allgemeinen Wahrnehmbaren zu dem innerlich Brincipiellen und den wahren Beflandtheilen fortgeichritten werden müfle (®. 1), wird fogleih auf die möglichen Fälle Betreffs der Anzahl der anzunehmenden Principien übergegangen, und zus nähft dann bie Anficht, daß das Seiende dem Principe nad Eines und unbewegt fei, als eine ben Naturphilofophen eigentlih gar nicht berührende Negation der Natur felbft bezeichnet, zugleich aber auch am jener Bleatifchen Lehre der Mangel philofophifcher Durchs bildung durch den Nachweis gerügt, daß dabei die weſentlich vers fchiedenen Bedeutungen ber Begriffe Sein und Eins einerfeits gar nicht aus einander gehalten feien und andrerfeits nach feiner bers felben die Behauptung vom GBinsfein des Seienden ſich rechtfertigen laſſe (C. 2), fowie ferner daß auch die von ben Bleaten felbft für ihre Meinung vorgebrachten Gründe theils auf formellen Fehl⸗ ſchluͤſen theils auf unbedachten Annahmen beruhen und namentlich auch bei Parmenides ber Unterfchied zwifchen einem bloß eigens ſchaftlichen Sein und dem an und für fi Seienden ebenfo wenig erwogen fei als die Schwierigkeit, weldhe in dem Beifammenfein mehrerer Gigenfchaften in Einem Subjecte beruht, und endlich daß die Frage wegen des Nichtfeienden ganz oberflaͤchlich behandelt fei (€. 3). Hingegen nun gelange die eigentlich naturphiloſophiſche Anficht immer dazu, gewiſſe Gegenſaͤtze unter die Prineipien aufzu⸗ nehmen, fei es neben einem Stoffe oder in dem Stoffe ſelbſt; nur

Inhalt des erſten Buches. 7

wiberfreite hiebei die Annahme unbegränzt vieler Stoffe und unbes gränzt vieler Begenfäge, wie fie Anaragoras aufftelle, fowohl dem Brincipe eines Wiſſens, als auch verwickle fe ſich wegen der Theils barfeit und der Möglichkeit einer fortgefeßten Ausſcheidung des Gin> jeinen, fowie wegen ber Untrennbarkeit der Gigenfchaften umd wegen des Mangels eines formbiltenden Zwedes in unlösbare Schwierigs fiten (@. 4); wohl begründet aber fei es jedenfalls, irgend erfte Gegeniäpe als Prineipien anzunehmen, da alles Entſtehen und Bergehen durch fie bedingt fei, und ein Unterſchied in den Annahs men der Grüheren liege biebei nur entweter in dem Grade der Urs fprünglichkeit dieſer Gegenfäge oder in der mehr finnlichen oter bes grifflicheren Faſſung berfelben (E. 5). Frage es ſich nun aber um die Zahl derſelben, fo reiche man mit Binem bloßen Gegenfags Baare nicht aus, da immer no ein Etwas dazufommen muß, auf welhes die beiden Gegenfäße wirken, und auch darum weil die Gegenfäge nur Brädiente eines Subjectes find; bei mehreren Ges genfap-Paaren aber müßte zu jedem verfelben ein ſolches Subſtrat angmommen werben (8. 6); immer Hingegen bei allem Entſtehen liege irgend ein Etwas zu Grunde, welches durch das Entſtehen irgend eine Form erhält, und eben darum müfle in dem zu Grunde liegenden auch der Gegeniag jener Form, welche es fpäter annimmt, vorhanden fein, fei es auch nur das bloße Nichts@eformtiein ; und imfofern daher fönne man einerfeits zwei Prineivien (Subftrat und Form) oder andrerfeits in dem nämlichen Sinne drei (Subs ſtrat und Form und deren Gegenfag) aufzäglen (K. 7). Auf biefe Weife aber löfe ſich auch die ſcheinbare Schwierigkeit, durch weiche die früheren getäufdht wurden, daß nämlich das Seiende nur entweder aus Seiendem ader aus Nichtſeiendem entſtehen muͤſſe, kei⸗ ws von beiden aber der Fall ſein könne; wohingegen nun in der That ein Seiendes aus einem Nichtſeienden, aber nur nicht als ans einem Richtfeienden, entſtehe, und ebenfo aus einem Geienden, aber kur nicht als aus einem Geienden (GE. 8); auch gewinne man hiedurch das, daß das Subſtrat fen näher an das wirklich entfichende Ding gerückt ift, während Plats das Nichtfeiende zum Stoffe felbft made und wegen ber Tätigkeit der Gegenſaͤze dann fiih in Widerfprüce verwickle, weil er das Beftehenbleiben des Stofflichen nicht erklären tam (6. 9).

®TEIKHZ :- AKPOAZERZ. A:

Bekk: p. 184. + 184 b

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. Bad.

1. Da das Wiſſen unt das Berichen bei allen terjenigen Geörterungen, zu welchen es Principien oter Urſachen oter Elemente gt, aus ter Grienntnig chen tiefer ſich ergibt (kenn dann glau⸗ Eee wir ein Yes einzuichen, wenn wir Srfeantniß über vie erſten Ueſachen umt über tie erſten Principien unt bis zu tn Elementen Iiuuater beſigen), Te iR Har, taf mau auch kei ter Wiſſenſchañ über tie Ratur zuerſt das Principielle zu beſtimmen verſuchen muß; ter naturgemiße Weg aber hiebei führt von Temjemigen, weldes we Tenntlicer und teutlider if, zu Jenem, weldes ven Seite Ser Ratur aus tTeutlider uns Irmntlider iR’); temn nicht Tas Aãmliche ih es, welches zugleich fewebl uns als aud, an ſich Irmnt- nb wär. Darum mühe wir tieie Behandlungsweiſe aus tem jewigen, was ter Ratur nad untentlider, uns aber teuflider if, u Jenemn fertfühen, was ter Ratur nad deutlicher und Tenmi- Sıher in Uns aber if tasjemige zunähhi Mar und dentlich, was mehr fen Probuli eines Zuizmmenfiufes if, und af ſpäter wers tem um aus dieſen, intem wir taffelbe zerlegen, die Elemente und kr PBeinciyien Imutlid; tarum muß man von dem Nllgemeineren wem Gimyinen fortidreiten, denn das Ganze ik für tie Einnes wabsnchmung Tennilidyer, Tas Allgemeinere aber iR cin Ganzes, Team das Allgemeine umfaft Bieles als feine Theile. Es ergeht aber gwiliermaßen cbenio and ten Berten im Berhältnifie zum Bey, ıcun fie bezeichnen cin Ganzes unt in unbetimmter BBeife, we ; DB. raö Bert Kreis, die Begrifäbciimmung tefielben aber zelegp im in bad Einzine; nennen ja auch tie Rinder zuerfi alle

10 PYZIKHE AKPOAZERZ A. + 185

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*) Diese Worte, welche ich in der Uebersetzung weggelassen habe, hat schon Bekker als verdächtig bezeichnet, da sie unten im Anf. d. 3. Cap. wieder, und zwar an passenderer Stelle, vorkommen.

Buch der Phyſik 1. 2. 11

Nänner Bater und alle Weiber Mutter, erſt fpäter aber unters fheiden fie beide mit Beſtimmtheit.

2. Nothwendig aber muß das Brindp entweder Eines ober mehrere fein; und wenn Gines, fo entweder unbewegt, wie Parme⸗ sides und Meliſſos jagen, ober bewegt, wie die Natur⸗Philoſophen?) fügen, indem die Einen die Luft, die Anderen das Wafler als das - erſte Princip bezeichnen; wenn aber mehrere PBrincipien, fo entwe⸗ ter in begränzter oder in unbegränzter Anzahl, und wenn in bes gränzter Anzahl, aber doch mehr als Eines, fo entweder zwei ober drei oder vier oder eine andere Zahl, wenn aber in unbegrängter Anzahl, fo entweder in dem Sinne wie Demokritos fagt, daß fie nämlih von Gin und derfelben Gattung und nur der Geftalt und Art nah verfchieden find, oder fo daß fie von entgegengefehter Gattung find. Im gleicher Weile aber führen auch diejmigen bie Unterfuhung, welche die Zahl der eriftirenden Dinge ſuchen; denn zuerſt ſuchen fie, ob dasjenige, woraus die Dinge find, Eins oder Vieles fei, und wenn Bieles, ob von begränzter oder unbegrängter Anzahl, fo daß fie eigentlih au nur das Brincip und das les ment unterfuchen, ob es Bines oder viele fein. Zu erwägen nun, 0b das Seiende Eins und zwar ein Unbewegtes ſei, heißt gax nit über die Natur eine Erwägung anftellen; denn fo wenig ber Geometer gegen denjenigen, welcher die Principien feiner Willens (haft negirt, noch Etwas zu fprechen braucht, fondern dies Sache entweder einer anderen ober ber alle umfaflenden Wiſſenſchaft ift, ebenfowenig derjenige, welcher über bie Principien des Seienden handelt. Denn es iſt gar nicht mehr Princip, wenn es nur Eines allein und zwar in biefem Sinne Eines iſt; denn Brineip ift eben Princip eines Anderen oder mehrerer Anderen. Zu erwägen bems nah, ob das Princip in dieſem Sinne Eins fei, ift völlig daflelbe wie wenn man gegen irgend einen beliebigen anderen aufgeftellten Satz aus der Klaſſe desjenigen, was nur um des Redens willen geredet wird, fpricht (wie 3. DB. gegen den Satz des Herafleitoß?), oter wenn Jemand behauptete, das Seiende fei Sin Menſch), oder wie wenn man überhaupt einen verftedten Streitfag löf. Uns aber mag als Grundfag gelten, daB, was von Natur aus ifl, ents weder Alles oder wenigitens Giniges, in Bewegung ſei; dies if aus der Beobachtung klar. Zu dem aber ſteht es auch gar nicht zu, Alles zu widerlegen, ſondetn nur dasjenige, worin Jemand von

12 $BYZIKHE AKPOAZENZ A. F ıssb

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Buch der Phyſik 1. 2. 13

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den Prineipien aus in der Demonflration unwahres fpricht, das anderweitige aber nicht, wie 3. B. die Cirkel⸗Quadratur vermittelft bee Segmente muß der Geometer widerlegen, die bes Antiphon aber nicht*). Dennoch aber, ba «8 ih trifit, Daß Jene, wenn fie aud eigentlich nicht über die Ratur fprechen, doch Schwierigkeiten berübten, welche die Natur betreffen, fo if es vielleicht gut, ein weniges über diefelben zu erörtern, tenn die Brwägung der Bes tenfen enthält ſchon Bhilofophie in fi. Der allergeeignetile Ans fang hiezu aber if, da das Wort „das Seiende* in vielen Bedeu⸗ tungen gefagt wird’), zu feben, in welcher Bedeutung es Iene fagen, welche behaupten, Alles fei Eines, nämlich ob fie das „Allee“ ale Weſen oter als Quantitatives oder als Qualitativee nehmen, und wiederum ob das „Alles“ als Gin Weſen (wie z. B. Ginen Menſchen oder Bin Pferd oder Bine Seele) oder ald Bin Qualis tatives (wie 3. DB. ein Weißes oder ein Warmes oder fonft eines dergleichen) ; denn Alles Liefes macht fowohl einen großen Unter ſchied ala auch iR es unmöglich folches zu behaupten. Denn ſoll das „Alles“ fowohl Weien als au ein Quantitative und Qua⸗ litatives fein, fo if, mag man bdiefe leßteren als loogetrennt von einander verſtehen oder nicht, das Seiende ein Vieles; ſoll aber das „Alles“ ein Qualitative oder Quantitatives fein, fo iſt dieß, mag ein Weſen dabei ale befiehend angenommen werden oder nicht, ungereimt, wenn man nämlich ungereimt das Unmögliche nennen darf; denn Seine von den übrigen Kategorien kann abgeſondert werden, nur tae Weſen allein; denn alle find Präpdifate zu dem Subjekte Weſen“). Meliſſos aber fagt, das Seiende fei unbes geängt; dann aber if das Geiende ein Quantitatives, denn das Unbegrängte fällt unter das Quantitative; Laß aber ein Welen oder eine Qualität oder ein Zuſtand unbegrängt fei, iR nicht mög» ih, außer nur je nad Borkommniß ?), falle nämlich diefelben zus gleich auch irgend quantitative find; denn ber Begriff des Unbe⸗ gränzten bedarf des Quantitativen, nicht aber des Weſens, noch auch des Qualitativen. Demnach alſo, ſoll das Seiende ſowohl Weſen als auch ein Quantitatives fein, fo iſt es zwei und nicht Gines; ſoll es aber Weſen allein fein, fo if es nicht unbegraͤnzt und wirb überhaupt Feine Größe haben, denn fonfl wäre es ſchon wieder ein Quantitative. Werner, da auch das Wort „Bine“ ſelbſt, wie auch das Seiende, in vielen Bedeutungen gelagt wird, Ariſtoteles. 2

16 $YZIKHE .AKPOAZERDZE A. t 180 a

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Buch der Phyſik 1. 3. 17

befanden fh Jene bereits im Schwierigkeiten und geflanden zu, daß das Eins ein Vieles fei; gerade als wenn es nicht überhaupt möglih wäre, dag das Nämlide fowohl Eins als auch Vieles fei, nur nicht zugleich entgegengeleßtes; denn das Eins iR fowohl pos tenziell als auch actuell. '9)

3. Demnad zeigt es ſich alſo einmal, wenn wir die Sache auf diefe Weife angreifen, als unmöglich, daß das Seiende Eins fei; dann aber aud find die Gründe, aus welchen Jene jelbit es bes weifen wollen, nicht ſchwer zu löſen. Denn beide, fowohl Melifios als Parmenides, argumentiren mit verſteckten Stieitfägen, denn fie nehmen fowehl falſche Oberſaͤtze, als auch enthalten ihre Begrüns dungen Kormfehler im Schließen; die tes Meliffos aber ift noch plumper und enthält eigentlich Feine Schwierigkeit, fundern, wenn das Bine Ungereimte gegeben ift, ergibt fich das Uebrige von felbft; foldyes aber ift nicht ſchwierig. Daß nun Meliſſos einen formellen Fehlſchluß macht, ift Harz er glaubt nämlich auf der Annahme zu ftehen, daß, wenn alles Gewordene einen Anfang bat, darum auch das Ungewordene keinen Anfang habe. Außerdem ift auch das uns gereimt, daß er glaubt, es müfle von allem und jedem Dinge einen Anfang des Dinges feibft geben, tabei aber an bie Zeit nicht denft, und ebenfo es Müfle einen Aufıng des Entſtehens, und zwar nicht bloß des fchlehthinigen Entſtehens, ſondern auch der qualitativen Aenterung geben, gerade als gäbe es gar feine zumal vor fich ge: hente Beränderung.’) Berner, warum foll das Seiende darım unbewegt fein, wenn es Sins ift? Denn fowie auch der oder jener Theil Eins ift, 3. DB. diefe beſtimmte Maſſe Wafler, und doch fich in fich felbft bewegt, warum nicht ebenfo audy das Ganze? warum ferner follte es Feine qualitative Aenterung geben? Aber es fann ja auch das Seiende nicht einmal der Art nah Eins fein, außer höchſtens tem Grunditoffe nad), aus welchem es ift (in dieſem letz⸗ teren Sinne aber nennen ed auch einige der Natur: Bhilofophen Eins, in jenem aber nit); tenn Menſch und Pferd find der Art nach verfchieden, fowie auch alle Gegenſätze von einanter. Auch gegen den Parmenides aber gilt die nämliche Art von Begründuns gen, und allenfalls noch fonft einige befondere, und die Widerlegung beruht wieder einerfeits darin, daß feine Annahme falfch ifl, antrers feits, daß e8 an dem Schließen fehlt. Walfch ift feine Annahme, infofern er das Seiente in einfacher Wortbedeutung nimmt, waͤh⸗

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18 $PYZIKHE AKPOAZERZE A. t ıs6 b

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Buch der Phyſtk 1. 3. 19

rend es in mehreren gefagt wird; am Schließen aber fehlt es, weil, wenn wir 3.3. nur die weißen Dinge nehmen, diefelben, wenn aud) das Meiße die Bezeichnung für ein Eines ifl, deswegen doc viele und nicht Eines find; denn weder als ein Gontinuum noch dem

Begriffe nad wird darum alles Weiße Sins fein; denn ein anderes:

Sein wird es immer fein, weiß zu fein und der Träger einer Gi: genfchaft zu fein, und dabei wird Immerhin außer dem Meißen keine andere trennbare Bigenfchaft an dem Dinge fein, denn nicht des⸗ wegen, weil das Weiße eine trennbare Eigenichaft ift, fondern ſei⸗ nem Sein nad ift es verfchieden von dem Dinge, welchem es als Eigenſchaft zulömmt; aber foweit gieng tes Parmenites Einſicht nod nicht. "?) Demnach alfo muß man annehmen, daß das „ein Seiendes”, mag es prädieirt werden wovon es wolle, nicht bloß ein prädifatives „Cins“ bezeichne, ſondern auch foviel bedeute, ala „an fich feiendes” und „An fih Eins;“ denn da das bloß an einem Anderen vorfommende immer von einem Subjecte prädicht wird, fo würde folglich jenes Weſen, für welches das „feiend” bloß

ein an ihm vorfommendes wäre, eigentlich nicht fein (denn es wäre’

ja etwas anderes als das Seiende), und es gäbe folglich ein Nicht: feiendes; demnach alſo wird das An fich feiende nicht der Art fein, daß es einem Anderen als Gigenfchaft zukömmt, es wird näms lich fein Sein nicht das fein, daß es ein beflimmtes einzelnes Sei⸗ ende ift (es müßte denn etwa das „feiend“ wieder in dem Sinne die Bezeihnung von Bielem fein, daß es ein jedes beftimmte Ein⸗ zelne wäre, wogegen aber ja die Annahme zu Grunde liegt, daß das „feiend“ eben Eins bezeihne). Wenn alfo nun das An fid feiende ein an feinem Anderen vorfommendes ift, fontern umgefchrt an ihm anderes vorfömmt, warum foll da das An fi) feiende mehr das Seiende als das Nichtſeiende bedeuten? nämlihd, wenn das An fi feiende zugleih nur 3. B. auch weiß if, das Weiß: fein aber nicht ein An’fich feiendes ift (denn nicht einmal vorfommen fann das „feiend” an tem Weiß-fein, da ja gar Nichte ale feiend gelten fol, was nicht An fich feiend ift), alfo das Weiße gar fein Seiendes iſt und zwar nicht in dem Sinne wie ein nicht-feiendes beftimmtes Ding, Sondern als fchlehthin nicht feiend —, fo ift folglich das An fi feiende ein nichtsfeientes; denn faktiſch richtig ift, zu fagen, daß es weiß ift, dies aber bedeutete ja ein nicht-feien-

des. Alfo, wenn „An fich feiend“ auch das Weiße bedeuten foll,

20 BYZIKHZ AKPOAZERZ A.

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Buch der PhHfiel. 3. 21

fo bedeutet das „felend“ ſchon wieder Nehreres. Und folglich dürfte das Seiende, wofern es ein An ſich ſeiendes fen ſoll, ebenſo auch feine Groͤße Haben, denn jeder der Groͤßen⸗Thrile hat ja fhon wie der ein anderes Sein fie fi.) Das aber das An ic, feiende wieder in andere beſtimmte An fich feiende getheilt werden müßte, iR auch aus dem Begriffe augenfällig: nämlich z. B. wenn „Dinich® ein beftimmtes An ſich feiende if, fo muß auch fowehl „Thier“ ats auch „Zweifüßig” ein beflimmtes An fich feiende fein, denn wenn Diefe nicht An fich feiende And, fo werden Re zu dem an Anderen vor⸗ Sommenden gehören (entweder nur an dem Menſchen oder an irgend einem anderen Gubjecte) ; das aber iR unmöglid. Denn einmal heißt „an einem Anderen vorfommend”: entweder, was ale Eigen⸗ fhaft zukommen und aud nicht zulommen fan, oder Dasienige, in deffen Begriff das enthalten if, an welchem «6 vorlommend if, oder dasjenige, in welchem der Begriff deſſen enthalten if, an wels - dem es vorfommend iſt (3. B. das Sitzen als trennbare Bigens haft, und 3. B. in „ſchielend““) iſt ter Begriff bes Auges ent Halten, von welchem wir fagen, daß an ihm das fchielende vorlomme), ferner von dem, was in einem befinitorifhen Begriffe enthalten iR oder woraus er beſteht, alles dasjenige, in defien Begriff der Begriff des Ganzen nicht enthakten iſt (wie z. B. in der Definition des „Zweifüßig“ der Begriff Renſch, oder in dee des Weißen -ber Begriff „weißer Nenſch“ nicht enthalten ift); wenn daher dies fi fo verhält und für den Menfchen das‘ „Sweifüßig“ nur ein an ihm vorkommendes wäre, fo mäßte 6 von ihm trennbar fein, fo daß es möglid wäre, daß der Menſch auch nicht zweifüßig wäre (denn außerdem würde in dem Begriffe Zweifüßig der Begriff Menſch enthalten fein, was aber unmöglid ifl, denn umgekehrt iſt der er: here in dem leptern enthalten). Dann aber au, wenn Zweifüßig und Thier an einem Anderen vorfommend find und alfo jedes diefer beiden kein beflimmtes An ſich feiende ift, fo würde auch „Menich” zu dem an einem Anderen vorlommenden gehören; aber es foll ja das beftimmte An fich feiende gerade an feinem Anderen vorkommen,

”) Wegen des Sprach⸗Idioms mußte id mit dem Beifpiele des Ar. eine vaſſende Bertaufhung vornehmen, weil die wörtfide Ueberfegung des osudc (Runypfnafig) ſchon den Stamm „Nafe” in fi entbielte, was eben bei dem griechiſchen Worte nit der Bad iR.

7% $PYZIKHZ- AKPOAZENE A. rt ıs7 b

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1 s A t

Buch ber Phyſik I. 4, 25

der leßtere ihn aber nur einmal gefchehen läßt, fowie auch barin, daß der lehtere in unbegränzter Zahl ſowohl bie gleichtheiligen Stofftheilchen?) als auch die Gegenfäge annimmt, der erftere bins gegen nur die fogenannten vier Clemente. Es fcheint aber Anaras goras darum die Glemente in diefem Sinne für unbegränzt gehal⸗ ten zu haben, weil er annahm, daß die gemeinfame Meinung ber RatursPhilofophen, daß aus dem Nichisfeienden Nichts werde, rich⸗ tig ſei (denn deswegen fprechen fie fo: „es war Alles beilammen“, und das Entſtehen eines qualitativ beflimmten Dinges iR dann nur eine qualitative Aenderung, wohingegen Andere von einer „Zus fammenfihtung und Auseinanderfihtung“ fprechen) ; dann auch aus dem Grunde, weil die Gegenfäge wechfelfeitig auseinander entftchen, folglih in dem Urfloffe ſchon enthalten geweien fein. Wenn näms ih alles Entſtehende nothwendig entweder aus Seiendem oder aus Richt:feiendem entftehen müfle, hievon aber das Entſtehen aus Nichts feindem unmöglich fei (denn in dieſer Meinung flimmen alle RatursPhilofophen überein), fo glaubten fie denn nun, es ergebe ih ale übrig bleibend nothwendig, daß das Entſtehende aus Geis endem und bereit Borhandenem entfiche, welches aber wegen der Kleinheit feiner Maſſen uns unwahrnehmbar fei; darum fagen fie, es Sei Alles in Allem gemifcht, weil fie Alles aus Allem entfliehen fahen, und es zeige fih ein gegenfeitiger Unterfchied unter den Dingen und werde dann duch verfchiedene Benennungen ausge drückt nur je nachdem ein Beſtandtheil in der Miſchung des unbes gränzt Bielen an Menge das meifte Mebergewicht Babe, denn völlig rein und ganz weiß oder ſchwarz oder füß oder Fleiſch oder Knochen fei Nichte, fondern wovon ein Jedes das meifte enthalte, das ſcheine die Natur des Dinges zu fein. Aber nun, wenn das unbegrängte als unbegrängtes unerfennbar ift, fo iſt das der Menge vder der Größe nady unbegrängte unerfennbar in feiner Duantität, und das der Art nach unbegränzte unerkennbar in feiner Qualität; find aber die Brincipien fowohl der Menge ale der-Art nach unbegrängt, fo it ein Wiſſen in Bezug auf das aus ihnen beftehende unmöglich; denn wir nehmen an, baß wir das Zufammengefeßte auf die Weife wiſſen, daß wir willen, aus was und aus wie vielem es beflche. Berner, wenn es nothwendig if, daß dasjenige, deſſen Theil bes liebig groß oder Hein fein kann, ſelbſt ebenfalls beliebig groß oder Hein fein könne (id) meine aber dabei einen der derartigen Theile, Arifioteles. 3

26 DYZIKHE AKPOAZERZ A. + 138

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Bud) der Phyſik 1. 4. 97

in welche als in ihm enthaltene das Ganze’) getheilt wird), und wenn andrerfeits es unmöglich if, daß ein Thier oder eine Pflanze beliebig groß oder Hein fei, fo iſt augenfällig, daß auch nicht bei irgend einem Theile derfelben dies der Fall fein kann, denn fonft gälte das Gleiche auch vom Ganzen; Fleiſch aber und Knochen und vergleichen find Theile der Thiere und die Fruͤchte Theile der Pflan⸗ zen; Mar jedoch nun if, daß unmöglich Fleiſch oder Knochen oder font etwas der Art ein beliebiges Größen: Mag haben könne, weder aufwärts zum ſtets größeren noc "abwärts zum flets Heineren. Ferner, wenn alles berartige wechlelfeitig in einander ſchon ents halten iſt und alſo nicht erſt entfleht, fondern als darinfeiendes nur ausgeichieden wird und nur von dem der Menge nach überwiegens den den Namen hat, dabei aber fo jebwedes aus jedwedem wird; 3.3. aus Fleiſch Waſſer ausgefchieden wird und Fleiſch aus Wafler, und wenn andrerſeits jeder begrängte Körper durch einen anderen begrängten Körper ohne Reſt gänzlich aufgemeflen wird, fo if augens fällig, daß nicht Jedes in Jedem vorhanden fein Kann; denn ifl 1. B. aus dem Wafler das Fleiſch mweggenommen, und entftcht aus dern Mefle ducch Abſcheidung wieder neues Fleiſch, fo wird daſſelbe, wenn auch das ausgefchiedene immer fleiner fein wird, doch ein ges wiſſes Groͤßen⸗Maß durch feine Kleinheit nicht überfleigen, und folglich wird, falls die Ausſcheidung irgendwo ftille ſteht, nicht Alles in Allem darinfein, denn in dem letzten Reſte Waſſer wird Fein Fleiſch vorhanden fein, falle aber die Aueſcheidung nicht flille Recht, fondern immer noch ein Wegnehmen verflattet, fo werden in einer begränzten Groͤße gleiche begränzte Theile in unbegrängter Anzahl fein, was unmöglich ifl. Außertem, wenn jeder Körper, fobald etwas weggenommen wird, nothivendig Meiner werden muß, ta6 quantitative Maß aber des Fleiſches nach der möglihen Größe und Kleinheit feft beftimmt ift, fo wird augenfällig aus dem klein⸗ ftien Fleiſche Kein (Wleifchs)Rörper mehr ausgefchieden werden, denn er wäre fonft Heiner ale das kleinſte. Werner würde in den unbes gränzt vielen Körpern unbegrängt vieles Wleifh und Blut und Ges birn bereits enthalten fein, jedoch getrennt von einander, nichts deſto weniger aber doc ale das, was file find, und zwar jedes ale unbegrängt vieles; dies aber iſt unvernünftig; die Nusflucht aber, daß fle doch nie völlig auseinandergefichtet werden, iſt zwar ohne Wiſſen geredet; allerdings aber ift es richtig gefprochen, denn alles 3%

28 DYZIKHZ AKPOAZESZE A,

duluxto a zowuara al al EEsıs, Bay dıazgıIücıy, Eoraı Aevxoy N Uyısıyöoy ody Erepov 09 ovdR xa9’ dmoxsıud- Yov. Gore Ktonos ra aduvara Intav 6 voüs, elneo Povie- ra ulv diexpivaı, roüro ÖL noıjanı advvarov xal xara To 2000Y xal xara TO 70109, zara ulV TO 70009 örı oux Earıy Üazıorov ulyedos, xzard BE N010V ÖTı dXWpLOTa Ta TO- 99. ovüx dogs di ud! nV ydvasoıy laußava Tüy Öuoloeı- dar. EZorı ulv yap ws ö nmiösg eis nnlovs dımpeitan, dorı d’ os oV. zul ovxy 6 aürös roomog, ws nilvsor BE olxtas za) olxla Ex nilvsev, ouüro di xal Udo xl ano LE alin- Aov xal elol xal ylyovıaı. Plltiov d’ kidrro xal Tenson- oufva Aupeiv, önep moısi "Eunedorins.

5. Ilavres dn ravavrla doxas morovcıy, of re Adyoyses örı Ev To navy xal un xıvovuevov (xa) yiap IIapusvidns Feo- MOV xal ıuyooV Apxüs ToLei, Tavra DE 7000RYyogEvVE NUR za) yiv) xol ol uavory xal muxvov, xal Anuöxgıros To oTe- gE0v xul xevöov, wv To ulvV ws Öv 16 d’ ac oüx öV eivat grow‘ Erı HEocı, oynuarı, rafeı. Teure di yeyn Evayılov“ HE0Ews &vw xaTa, N0009EV OnL09EV, Gynucros yavla ebHU nepupegks. ÖTı ulv our ıavyayıla Mws NAYTES TOLOVOL Tag Goxas, dHlov. za) roüro evloywg’ dei yap rag doyas unre &E allnlwy elvaı unte BE Allwy, za) dx ToUTwvy nayre* Tois d’ Wvayrloıs Tois nowroıs Uragyeı raura, den ulv nosre eivaı un EE allwv, dıa BR ro dvaryıla un LE allylmv. alla dei roüro xal Ent roũ Aoyov oxkıypaosaı nos ovußalveı. Annteovy dA noWToVv öTı navray TV Oyrwv oVILV ovTE 7rOoLElv TÜpUxEV OUTE naoyeıy TO TuyöV bmo roũ TUyoYTog,

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Bub der Phyſik 1. 5. 29

was Zuſtand if, if wirflih untrennbar; wenn demnach die Karben und das verfchiedene Sichverhalten auch gemifcht wären, fo würde im alle der Ausicheitung es etwas Weißes oder Befundes geben, welches außer eben diefem Nichte anderes wäre und gar nicht von einem Subfecte prädichrt würde"); folglich wäre der „weltorbniende Verſtand“ des Anaragoras ungereimt, da er wohl den Willen hätte, ausemanderzufichten, Dies zu vollbringen aber unmöglich wäre fos wohl in quantitativer ald in qualitativer Beziehung, in quantitas tiger nämlich, weil es feine Feine Groͤße gibt, in qualitativer aber, weil die Buflände untrennbar find. Unrichtig aber faßt Anaxagoras auch die Entflehung des Sleichartigen °); denn 3. 2. Lchm wird in gewiflen Ginne wohl in mehrere Stuͤcke Lehm ger teilt, in gewiſſem Sinne aber auch nicht, und nicht iſt es ein und diefelbe Art, wie Ziegelfteine aus einem Haufe und wie ein Haus aus Biegelfteinen wird; gerade fo aber find und werben auch Waſſer und Luft wechlelfeitig auseinanter. Beſſer aber ift e6, wenigere Elemente und in begränzter Anzahl anzunehmen, wie Gmpebofles thut.

5. Alle demnady machen die ©egenfähe zu Principien, ſowohl Jene, welche behaupten, das Gefammte frei Eins und unbeivegt (denn felbft Barmenides*:) macht das Warme und Kalte zu Princi⸗ pien, nennt diefelben aber euer und Erbe), als auch Sene, welche von dem Dünnen und Dichten fprechen, und ebenfo auch Demos tritos mit feinem Körperhaften und Leer, von deren erflerem er fagt, es fei als feiendes, und von dem letzteren es fei ale nichts feiendes; ferner unterfcheidet er tas Seiende je nach Lage, Geſtalt und Meihenfolge; dies find aber auch Gattungen von Gegenſaͤtzen, nämlich zur Lage gehören die Gegenfäße dee nach Oben und nad Unten, zur Reihenfolge die des Bornen und Hinten, zur Geſtalt die des Winkels, Geradlinig, Kreislinig. Daß alfo nun Alle ungefähr die Gegenſaͤtze zu Principien machen, ift Far; und es iſt dies auch wohlbegründet, denn es müflen die Principien weder wechfelfeitig auseinander noch aus Anderem fein, und aus ihnen Alles; dies aber koͤmmt auch nur den erfien Gegenfägen zu, näms lich weil fie erſte find, find fle nicht aus Anderem, und weil Gegen⸗ fäge, find fie nicht wechlelfeitig auseinander. Aber dies müflen wir auch der innen Begründung nad erwägen, wie es ſich ergebe. Bor Allem demnad müflen wir annehmen, daß von allem Seienden Nichte werer das naͤchſte Befte bewirkt noch vom naͤchſten Beſten

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30 $YZIKHZ2 AKPOSZELZ 4. T ıssb

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Auch der Phyſik L. 5. 31

eine Ginwirfung erfährt, und daß nicht Jedwedes aus Jedwedem ents fteht, außer man nimmt dies nur je nach Borfommniß ; denn wie follte das Weiße aus dem Gebildeten werden, außer wenn nicht das „Gebil⸗ det“ ein an dem Weißen oder Schwarzen eben bloß vorfommendes wäre? fondern Weiß wird aus Nicht: Weiß, und zwar auch nicht aus jedem, ſondern aus Schwarz oder aus einem der Mittel Dinge zwifchen Weiß und Schwarz, und ebenfo Gebildet aus Nicht⸗Gebildet, nur auch wieder nicht aus jedem, fondern aus Ungebildet, oder wenn es zwifchen Gebildet und Ungebildet ein Mittelding gibt; und e6 vergeht demnach ein Ding aud nicht in das nächſte Beſte, z. B. das Weiße vergeht nit in das Gebildete (außer wenn je nach Vorkommniß), fondern in das Nicht: Weiße, und zwar aud nicht in das nächfle Beſte, ſondern in das Schwarze ober in das Mittelding, ebenfo aber aud) das Gebildete in das Nicht⸗Gebildete, und zwar nicht in das nächfte Befte, fondern in das Ungebildete, oder wenn es ein Mittelding gibt, in dieſes. Ebenfo it dies aber auch bei dem Uebrigen der Fall, da auch die nicht einfachen, fondern zufammengefeßten Dinge in demfelben Verhältnifie ſtehen (nur ergibt fi), daß man da es nicht bemerkt, wenn die gegenüberliegenden Beichaffenheiten Feine eigene Wortbezeichnung haben); denn alles in Einklang Stehende muß auseinem nicht in Einklang Stehenden werben und das nicht in Einklang Stehende aus einem in Cinklang Stehenden, und vergehen muß das in Ginflang Stehende in ein Nicht⸗in⸗Cinklang⸗ fein, und zwar nicht in das naͤchſte Befte, fondern in das entfprechend Gegenüberliegende, und es macht feinen Unterfchieb, ob ich von muflfas liihem Einklange fpreche oter von Reihenfolge oder von Zufammens feßung, denn augenfällig iſt das gleiche Verhältniß; wird ja bod auh ein Haus und eine Bildfäule und jedwedes Andere in gleicher Weiſe, denn ſowohl das Haus wird daraus, daß dies und das fo und fo zuerft nicht zufammengefeßt, fondern auseinandergelegt ift, ale auch die Bildfäule und irgend Etwas von dem, was geftaltet worden ift, wird aus ber Ungeftaltetheit; und ein Jedes von dieſen ift theile Reihenfolge theils Zufammenfeßung. Wenn demnad dies wahr ift, fo dürfte aus den Gegenfägen oder in die Gegeniäge und ihre Mits teldinge alles Entfichende entflehen und alles Vergehende vergehen; die Mitteldinge aber beftchen ſelbſt aus den Gegenfägen, wie 3.3. die Farben aus Weiß und Schwarz; folglich dürfte alles von Ratur aus Entftehende entweder ein Gegenfaß oder aus Gegenfäpen fein. Bis bieher nun find die meiften der Uebrigen fo ziemlich mitgefolgt, wie wir:

39 PYZIKHZ AKPOAZENZ A. T 180 4

EV NIO0TEROY* AAYrES yüp 1a OToyeia xal züs Un aurav xalovulvas Goyäas, xal eg &vev Aoyov Tıievreg, önes Td- vayrla Akyovoıw, woneg Ün ars rüs dindelas avayao- oseyres. dıaykoova BE’ allNioy TB Tous ulv noOTeon rooe d’ Gorepa Aaupavev, xal Tobg miv YyYapıuoTeoo xarı rövy Aöyov tous di xark nv alaImoıv- ol udv YyRo Ieouov

11 x0l yuyrooV, ol d’ üyooy zer Enoov, Ereooı Bd} negırıoy zeal aorıov, ol di veixos xel yıllav alılas rIdeyra Tas yevk- ococ. radıa d’ Allhlmv dıiaykos xare röv elonuevoy Toö- N0V. WoTe radra Alyaıy nws xal Ireon aAlniwr, Erepa utv Song xal doxei Tois nielorors, rauık + d2 7 dvaloyor‘ laußarovoı yo dx rijß aurjs avororzlas" Ta ulv yao ne- guexeı, ra Öl mnegıkgeran av dvavılav. ravım di dN woev- zws Akyovoı xal Erkgws, zul zyeipoy zul Beltıov, zul ol ulv yyopıuwtegn xara rov Aöyov, Woneo elonrer nrootegov, ol ‚dt zara hy alodmoıy" To uly yap xasolov xara 16V Aoyov yywpıuov, ro di xa$’ Exaoıov xara hy alosmoıv Ö ulv yap Aoyog roü xaF0lov, % I’ alosmoıs Touü xura udpos, oiov ro utv ulya za) TO uıxooV xara röv Aoyov, To di nuxvov xal uayov zara rjV alosnaıv. Örı ulv ovv Bvayrlas dei Tas doxas elvaı, pavegov.

6. ’Exröuevor F &v ein Adyeıv nörepov dvo ij Toeis 9 nAelovs slolv. ulay ulv yüp obyx 0109 Te, Örı ouy Pr Bvavıtoy, anelgovs Ö’, örı oux Enıormröv To 09 Eoraı. ula re Bvar- tloors By nuvrt yEraı Ev, 4 d’ ovale Ev yEvos. xel Orı &vdtyeraı x nenepeoulvov. PBeltıov I’ dx nrenepnoulvov, ooreo ’Eunsdoxiäs, 7 LE unelowy‘ navıa yao anodıdoyaı

Bud der Myſik 1. 6. 33

oben fagten [a. Anf. d. Kap.}; denn Alle bezeichnen bie Blemente und die von ihnen fo genannten Brincipien, wenn fie diefelben auch ohne innere Begründung aufftellen, doch ale Gegenfäge, wie wenn fle von der Wahrheit felbf dazu gendthigt wären. Sie unterfcheiden ſich aber von einander dadurch, daß die Ginen urfprünglichere, die Anderen abgeleitetere Segenfäbe annehmen, und die Binen folche, welche bes grifflich kenntlicher find, die Anderen ſolche, welche ver Sinnes⸗ Wahrnehmung nad kenntlicher; die Ginen naͤmlich fielen Warm und Kalt, die Anderen Naß und Trocken, wieder Andere Ungerad und Gerad, Andere Streit und Liebe ?*) als Urſachen des Entſtehens auf; diefe Arten von Begenfägen aber unterſcheiden fi von einander in der eben angegebenen Weiſe. Go daß Iene in gewiflen Sinne das Rämliche und doch wieder voneinander Berichiedenes jagen, Bers ſchiedenes wohl nad der Anficht der Meiſten, das Nämlihe aber infoferne, als fi ihre Annahmen einander völlig entiprehen, denn fie nehmen Alle die Gegeniäge aus der nämlichen Gruppe, denn nur find die einen jener Gegenſätze umfaflende Oberarten, die aus deren aber die von ihnen umfaßten Unterarten. In diefer Beziehung aber demnach fprechen Jene in gleicher und zugleich in verfchiedener Weile, und in dieſer Beziehung die Einen ſchlechter und die Ans deren befier, indem die Einen, wie wir vorhin fagten, begrifflich fenntlichere, die Andern finnlich fenntlichere Gegenfähe annahmen; denn das Allgemeine ift dem Begriffe nad kenntlich, das Binzelne aber der Sinneswahrnehmung nad, denn ber Begriff iſt Sache des Allgemeinen, die Sinneswahrnehmung aber Sache tes Theilweifen, wie 3.2. tas „Groß und Klein” if begrifflih, das „Dit und Dünn“ aber ift finnlid. Daß alfo nun die Principien @egen- füge fein muͤſſen, ift augenfällig.

6. Hieran aber dürfte fi anreihen, anzugeben, ob ver Principien zwei oder drei oder mehrere feien; denn daß bloß Eines jei, ift nicht möglich, weil es feinen Einen Gegenfag gibt, und daß unbegrängt viele, ift nicht möglid, weil dann das Seiente nicht gewußt werden £önnte, und weil ja in jeder einheitlihen Gattung Ein Baar von Gegenfägen befleht, Weſen aber eine beflimmte eins beitlihe Gattung iR; dann auch weil es nicht unmöglich if, daß das Seiende aus einer begränzten Anzahl von Brineipien entflche (beſſer aber iſt es jedenfalls aus einer begränzten Anzahl, wie Em⸗ pedofles meint, ale aus einer unbegrängten, denn auch Sener glaubt

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34 $YZIKHZ AKPOAZENZ A. tıseb

oleraı, 6oa nep Avakayooas ix av anelowv. Erı OL doriv la Alwv noörepa dvarıla, za) ylvercı Erega BE &Alwy, 0iov yivxü zul nıxp0y zul Aevxoy zal ulkay, Tas d’ dpxüs der dei ulvev. ÖOTı ulv oVv ovre ula odre üneıgoı, INAoYy dx Tovrwv‘ del ÖR neneoagueveı, un noıeiv dvo uovoy Eyeı Tıva A0yoV° ANOENOEE yap av ris nos q nuxvòornç INy uavornza noeiy nepuxev N aÜTn TV NUXVorNTa. öuolwas ÖE xal AAin Önoımovvy dvayrıoıns’ od yaoı yılla TO veixos ovvaysı za) noi BE auroü, ovd! To veixos BE drelvns, al’ aupw Erepov Tolrov. tuior BE xal nielw laußavovowv v xuraoxevalovcı TNV_ TOV OVIWV Yo. roös ÖL Tovrois Erı xav Tode Tıs anopyosıev, ed um Tıs Er£oay ünorlInoL Tois Bvavıloıs Pic" oUsEVvös yao 0oW- uev TOV 0v1wV ovolay tavayrla. 7V BD’ aoyyv oU xa$”’ vnoxemmevov dei Akyeodul rıyos. Eoraı yap doxn is doxis To yao Unoxelusvov &py7, Xu mooTeguV doxei Tod xarnyo. oovu£vov eva. Erı oüx elval gauev ovolav dvarılay oV- alg° nüs oüv x un ovoıwv ovole &v ein; 7 nüs &v roö- TE009 un ovole ovolas ein; dıoneo El Tıs TOV TE NEOTERoV aAnI7 voulasıev elvaı Aoyov xal ToüTov, avayxalov, + el uelleı dınowosıy Augorfgovs aurovs, Unortisevar TElrov, woneg Yaolv ol ulav Tıva yvoıw elvar Akyovres TO nur, oloy Üdwe 7 mög 7 TO uerafu todzav. doxei di 16 uerafü uöllov‘ nüp yao IN xal za) äno zul Ödwe uer var- tiorntwv ovunenikeyueva dorlv. dio xal oÜx dloyws Molov- oıv of TO Unmoxelusvov Erepov TOUTWVv ToLoüvres, twv d’ allmy ol afoa" zul yap ö ung ixıara Eye wmv allwv dıa- pogäs aloIntas" Exousvov di TO Üdnp. diA& navıes ye re

Bud der Phyſik 1. 6. 35

fo Alles das erklären zu können, was Anaragoras aus feiner unbes grängten Anzahl); ferner find von den Gegenfägen bie einen ur: fprünglicher, als andere, umd es werben felbk tie einen erft aus anderen, wie z. B. Süß und Bitter oder Weiß und Schwarz, was aber Brincip fein fol, muß immer bleiben. Daß aljo nun weter Gin Princip noch unbegrängt viele Principien find, iR aus diefem Klar. Nachdem aber nun eine begränzte Anzahl fein ſoll, hat es einen Grund für fich, nicht zwei allein anzunehmen; man würde nämlich in eine Schwierigkeit darüber gerathen, wie denn das Dichts fin auf das Dünnfein von Natur aus irgend eine @inwirkung äußern könne, oder umgefehrt diefes auf jenes, und ebenfo bei jeder beliebigen anderen Gegenſaͤtzlichkeit, denn die Liebe vereinigt ja nicht den Streit und macht auch nicht Etwas aus ihn, noch umgelchrt der Streit aus jener, fondern beide zufammen wirken auf ein anderes Drittes, (ja Cinige nehmen fogar noch mehrere Beſtandtheile an, aus welchen fie die Natur des Seienden conflzuiren); außerdem feiner geriethe man, falld man den Gegenſaͤtzen nicht noch ein anders weitiges Subfanzielles unterlegt, auch in folgende Schwierigkeit: wir ſehen nämlich bei feinem von dem Seienden, daß die Gegenfäße flo fein Wefen feien, das Princip aber darf nicht bloß Präpifat eines zu Grunde liegenden Subjectes fein, ba es fonft noch ein Princip des Principes geben müßte, denn das als Subject zu Grunde liegende iſt Princip, und es ſcheint dies jedenfalls urfprünglicher als das Prädikat zu fein; ferner Sagen wir ja auch, daß Weſen gegen Weſen nie ein Gegenfag fei?’), und wie foll nun aus Etwas, was Richt: Wefen ift, ein Weſen fein, oder wie fol Nichte Wefen urſpruͤng⸗ liher als Weien fein? Hält man daher diefe letzteren zwei Gruͤnde für wahr, fo muß man deswegen, falls beide aufrecht erhalten wer⸗ den follen, ein Drittes den Gegenſaͤtzen zu Grunde legen, etwa wie Diejenigen, welche fagen, die Natur des Geſammten fei Eine, wie 3. Wafler oder euer oder das Mittelding zwiſchen diefen ; eher aber fcheint es noch das Mittelding, denn euer und Erde und Luft und Wafler find ja Ihon mit Gegenfäplichkeiten verflochten ; darum thuen Jene nicht unbegründet, welche das Subſtrat zu einem von diefen vier Clementen verfchiedenen machen, von den Uebrigen aber Jene, welche bie Luft annehmen, denn die Luft hat unter den übrigen Elementen am wenigften finnlih wahrnehmbare Unter (hiede**), zunähfk dann das Waſſer. Mber Alle ja geftalten biefes

36 $BYZIKHZ AKPOAZERZ A. +190a

&y roũro rols Bvayrloıs aynuasllovov, olov uxvöryrı xol uavornrı xol To uallov za Irrov. raüra d’ Borıv Ölws Öneooyhn Inkovorı zur Miles, oaneo elontaı ToOTEEoV. nad Zoıze nalaıa elvar zu) adın H dose, örı TO Ey xl Uneo- ori za Mlsıyıs apyal av Ovrov elal, ninv ou Töy av- ròv roonov, All of ulv aoyaloı za dvo udv moueiv ro d2 fy naoyeıv, zWv Ö’ ÜDoTepoVv Tıves rovverılov ro udv £y noiv ra di dvo ndoyeıy yaor uällov. To ulv 00V Tola yavaı r& oroıysia elvaı Ex TE Tovsoy xal Ex ToLovrov Gl- Avy Enıoxonovcı döfeıev &y Eysıy rıya Aoyov, Woneo elno- uev, to dt nielw ToIWV oUxErı: noös ulv yap To raoyeıy Ixavöov ro Ev, el di Terrapwy övrov dvo Eoovraı dyayrıw- osıs, denosı zwols Exarkpas ünaoyeıv Erkpav Tıva uerafü pvow: ei d’ LE dllyloy duvayrcı yevvay dvo ovoaı, Tre- oleoyos üv 4 Erkoa av vayıınoewvy ein. ua dR zul adv- varoy nielovs evar dvayrıwasıs TS owWras. N yap ovole &y yEvos lot) roõũ Ovros, WOTE TO TTOOTEHOV za) Üorenov dıoloovov allmlwv al Koyal uovoy, all’ oV To ya“ ae

13 yap &v Er) yEraı ula &vavrlwois korıv, nüoal ve at Bvarv- Tıuasıs avaysoyaı doxovcıy eis ulav. Örı ulv ov oure Ey To Oroıyeiov oure nlelw dvoiv 7 ToL@V, YavyEpoy‘ Toitwy dt noregov, xadanep elnouev, anoplav Eyaı noAlıv.

7. NIE oiy Nueis Alyousv noWToy ep naons ye- vEoews Eneldovres" Eorı yap xara Wvoıw T& xoıya TOW- rov einovros oürTw Ta nel Exaorov Ydın Hewgeiv. ga- utv yoo ylyveosaı EE &llov Gllo xal 2E Erkoov Erepov 7 za anıa Alyovres N 10 Ovyxelusve. Alym di Toüro dt. korı yap ylyveodaı avdowrrov uovoıxov, Karı DR TO un Hov- 01x09 ylyveodaı uovoıxöv 4 Tov un uovoıxov Aydow- nov &vdomnoy uovcıxov. Ankoüvy ulv ovv Alyo To yıyvö-

Bud der Phyſtk I. 7. 37

Gine erſt tur die GBegenfäge, wie z. B. den des Dichten und Yunnen und deu des Mehr und Minder, dies if aber offenbar im Ganyen nur der Gegenfag des Zuviel und Zuwenig, wie oben ges jagt wurde fe. 4, i. Anf.], und es fcheint and diefe Meinung uralt zu fein, da das Cine und das Zuviel und Zuwenig Prins cipien des Geienden feien, nur nehmen es nicht Alle in derſelben Beife, fonbern die Aelteren nahmen bas Paar bes Gegenſatzes als thaͤtig und das Gine dazu als leidend, die Späteren aber fagen im Gegeniheile mehr, daß das Eine thätig fei, das Gegeniah : Paar aber leidend. Alſo drei Grundweſen anzunehmen dürfte bei dieſer und anderer derartigen Erwägung einen Grund für fi zu haben feinen (wie wir vorhin jagten), mehr als drei aber auzunchmen, fon nicht mehr, denn um Ginwirkungen zu erfahren, iſt bas Eine ausreichend ; hingegen wenn bei der Annahme von vier Grundweſen Lies zwei Paare von Gegenfähen fein follen, fo wird neben einem jeden diefer beiden noch rin anderweitiges witileres Subflanzielles beteben müfßlen, oder aber falls ein Baar von Gegenfägen durch Wechſelwirkung Erzeugungen hervorbringen koͤnnte, es aber doch zwei ſolche Paare wären, fo wäre ja das eine derſelben uͤberflüſſig. Zugleich aber if es auch unmöglid, daß es mehrere erfle Paare von Gegenjägen gebe; denn Weſen if eine einheitliche Gattung tes Seienden, fo daß die Brinsipien defielben fi nur nad dem Grabe ber Urfprünglichkeit, nicht aber ber Gattung nad unterfcheis den können; denn immer iR im einer einheitliden Gattung Gin Baar son Segenfägen, und fämmtliche Baare fcheinen auf Eines jurüdgeführt zu werben. Daß alio weder bloß Ein Grundweſen ik, noch mehr als zwei oder drei, iR augenfällig; eben aber, ob zwei ober drei, bietet, wie wir fagten, viele Schwierigkeit bar.

To Bir nun fprechen hierüber Folgendes aus, indem wir dabei über jedes Entfichen überhaupt handeln (denn «6 ifl naturgemäß, zuerſt das Gemeinfame anzugeben, und fo dann erſt das dem Eins zelnen eigenihümliche zu betrachten): wir fagen nämlich, daß aus einem Anteren ein Anderes und aus Berfchiedenem Berichiedenes entiche, indem wir babei entweder das einfache oder das verbundene meinen; hiemit aber will ich Folgendes fagen: es it der Fall, daß em Menſch ein Gebildeter wird, es iſt aber auch der Fall, daß das⸗ jenige, weldyes ein nicht gebildetes if, ein gebildetes wird, ober dag der nicht gebildete Menſch ein gebildeter Menſch wird. Dabei

Aritoieles. 4

38 $YZIKH2 AKPOAZER2Z A.

uevoy 109 Ävdonmov za) TO un movoıxöv xal 5 ylyveraı änlovv, TO uovaıxöy" avyxeiusvov BE war 5 ylyveraı xel To yıyyöusvov, Övav TOV u Movaıxov Kydomrov pauev ylyve- Ic Hovoıöy &vdowmoy. Tourav di ur oU uovov Adyeroı öde ylyveosaı alla zul Ex roüde, olov dx un uovoıxoüu movoıxös, TO d’ ou Akyeraı En) nayıav‘ od yüap &E avsoanov &yEysro movoıxös, all’ 6 üysownos Lyevero uovoızos. Toy dR yıyvoulvaov ws ra anıd Alyouev ylyve- 09a, ulv Umoufvoy ylyvera To d’ ody vnouevor' 6 udv yo üvdownos bmouever movdıxös Yıyyouevos ÜvIowTrog xar Eorı, JE u uovoıxoy xal TO Kuovooy ovre Anlös oüre ovysıJE&usvov Unoubveı. dinpioulvov di rourav, EE enayıav ey yıyvoulyov roüro Earı Außeiv, day rıs dmı- Billun, Woneo Akyousr, Srı dei de) Umoxeiodas TO yıyyö- uevov, zu) Tovto Ei xai doıdumn Larıv Ev, aA eldeı ye oüy &y TO yao eldeı Alyw zul Aoyp Tauroy‘ od yap raurövy vIoWunY zul TO duovop elvar. za) ulv Droußve, ro d ovux bmoukver To ulvy un Avrızeluevov Unoufver yap &r- Iownros Urroukveı), ovoıxöy d2 xul &uovoov oly dmoußver, ovdt To &E dupoiv ovyxelusvov, olov ö üuovoog evsowros. To d’ Ex Tıvos ylyveodel xal un Tode ylyve- osaL udllov ulv Alyeraı En) Toy un Unouevoyrev, olov EE duodvoov uovoıxövy ylveodaı, BE avgoWmov BL 0oU* od unv alla xar Ent ray vrrousvorswy dvlore Alysraı woavrws' Ex yüp xalxoü dydorayra ylyveodal pauev, od TOoV yalxovy av- dorayre. To ulvror Ex roũ avyrızsıudvov za un Tnouevor-

Buch der Bhyfif 1. 7. 20

num nenne ich „einfah” dasjenige, welches wird, nmaämlich den Kenichen und tas nit Gebildete, und auch tasjenige, was es wird, iR einfach, nämlich das Gebildete; „verbunten“ aber iſt tie Ber« faüupfung son ſowohl demjenigen, was «6 wird, als auch jenem, weiches wird, nämlih, wenn wir jagen, daß ter nicht gebildete Renſch ein gebildeter Menſch wirt. Bei dem einen vom bielen beiden aber fagt man nicht bloß, daß es ein beſtimmtes Etwas werde, ſondern aud, daß es aus einem beſtimmten werte, 3.8. aus einem nicht Gebilteten ein Gebildeter, bei dem anderen hingegen ſagt man nicht in allen Fällen fo, denn z. B. man fagt nit „aus einem Menſchen wurde er ein Gebildeter”, fontern „der Menſch wurde ein Gebildeter.“ Bon demjenigen aber, welches wird (im dem Sinne, wie ich fage, daß das einfache wird), wird das Gine, während es befichen bleibt, das Untere aber, während es nicht ber heben bleibt; naͤmlich der Meni bleibt, während er cin Gebildeter wird, ale Menſch beſtehen und iſt ein Menſch, das nicht Gebiltete aber und das Ungebiltete bleibt dabei weter einfach noch im ter Berbintung befichen. Rachdem wir aber dieſes mit Beitimmtheit fo unterichieden Gaben, fann man, wenn man darauf achtet, wie wir jagen, aus allem Werdenden tas abnehmen, taß immer Etwas zu Grunde liegen muß, nämlich tasjenige, welches wird, und baf bieles, wenn es auch der Zahl nach Gines if, doch wenigſtens der Form nad, nicht Bines iR (nämlih „der Form nach“ und „dem Begriffe nah” nenne ich das nämliche, tenn nicht das nämliche in es, Menſch zu fein, und, ungebiltet zu fein), ferner, daß das Eine befichen bleibt, das Andere aber nicht heflehen bleibt; das⸗ jenige mämlid, bei welchem Nichts gegenüberliegt, bleibt beftchen (tenn der Menſch bleibt beflehen), das Gebildet und tas Ungebildet hingegen bleibt nicht befiehen, noch aud das aus dem erfieren und tiefem verbundene, wie 3. B. ber ungebilbete Menſch. Der Austrud aber „aus Etwas Etwas werden” (und nit „ein beſtimmtes Etwas werden”) wird mehr bei demjenigen, welches nicht beftehen bleibt, gebraucht, 3. B. aus einem Ungebildeten ein @ebildeter werben, nicht aber: aus einem Menſchen ein Bebildeler werben ; doch fagt man auch bei demjenigen, welches beftchen bleibt, bisweilen fo, denn wir fagen, daB aus dem Erze eine Statue werde, nit, daß das Erz eine Statue werde; bei demjenigen aber, was aus tem Gegen: überfiegenden und nicht beflehen bleibenden wird, gebraucht man

40 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. + ı90b

z0g &umporkows Akyeraı, zul dx voüde röde xal ode Tode: zu yap LE auovoov za) 6 äuovoos ylyveraı movoıxös, did za Inl TOD Ovyxauevov Soavzwg‘ za) yio LE auovoov av- Hoanov xal 6 auovoos Avsomnos ylyveodaı Alyeraı uovoı- xös. nollayas d& Asyoudvov Toü ylyveodaı, zo Toy ulv od ylyveasaı alld rode ylyveodaı, anlos ÖL ylyveoscı TÜV ovaıdv uövoy, xara ulv alle yaveodoy Örı avayın Umoxeiogal TO yıyvöuevov’ zul yap TE000Y xal 10109 xul noög Erepov za) mork xu noü ylveras Unoxeuevov TIıvös dıa To uöymv ıyv ovolav undevös zur Allov Abyeadaı Unoxsuusyov, } Ta d’ Alla navre xarı rüs ovolas‘ Ödrı dR zo al ovolaı xal don Alla anlus 'övrn LE Umoxeıulvov zıvös ylyveraı, dnmıoxonoüyrı yEvor GV pavepov. del yüp korı ru 6 Unöxean, LE 00 ylyvaroı TO yıyvousvov, olov ru url xal ra la dx ondouaros. ylyvera di r& yıyvouva inlös a ulv uerooynuarloe, olov avdgıas du yalxoü, ra dd ne009losı, olov ra adkavoueva, ra d’ dyarpkosı, oloy dx toü Alyov 6 Eouäis, ra di awvödoe, olov olxia, ra Ö' &lloıması, 0lov T& roendusva xarı ryv Ülnv. ndyre di rd oro 'yıröusvya yavepov örı BE Unoxeuulvov ylvercı. Warte 6irov dx ray elonulvay Örı To yırdusvov ünav’ dei auvde- rov korı, za) korı uby yırouevov, Eorı d4 5 Toüro ylveroı, xal zoüro dırröv 4 yao To Umoxelusvov N To aV- sıxelusvov. Ayo dE Avrızsiodaı ulv TO dmovOoV, UNoxei- 09cı di ToV üvgownov, xzal ryV ulv daynuoavvnv xal riV duooplev I ıyv Araklav Tb dvıızelusvov, 16V dk zalxev sov Al9ov N TbV yovoov To Umoxeluevov. Wpavepoy 0oUV as, eineo eloly alzlaı xal doyal WV yası öyrov, LE av now- zwvy elol, xal yeyövaaı uh xura auußeßnxös aAR” Ixaoıov 6 15 Adyeraı xura ınV ovolay, Örı yiyvıra näv Ex Te roũ Uno-

Bud ter Phoſtk 1.7. 4

bete Austrudsweiien, nämlich fewehl „ans einem Ungebildeten“ a8 am „ter Ungebiltete“ „wird ein Gebilteter “; ebenio daber and bei zem Berbuntenen, nämlid jewobl _ ans einem ungebil: tea Menſchen als audy „der ungebildete Senf“ „wird ein Ge Iilteter". Da aber tes Werden in mehreren Bebentungen geſagt wit, umnt man bei bem Ginen nicht fagt, daß es wird, fontern zur taf es ein beiummire twas wirt, hingegen nur bei ten Beim Aein. ta fie eben ſchlechthin werten**), jo iR es bei allem Uebris gen amgenfällig, ref Gtwas, mämlich Dasjmige, welches wird, zu Grunte liegen muß (dem fewohl ein quantitatives als auch ein emzlitetined unt ein relatives und ein zeitliches und ein örtliches wat zer, indem ein Etwas zu Grunte liegt, weil das Weſen allein m Irinem antern Gaubiecte Prütilet iR, Hingegen alles Untere Srarilat iR zu tem Gubjecde Wem); daß aber and tie Weſen umt wad es jent noch ſchlechthin Seiendes gibt, aus einem zu Grunde tiegeaten Gtwas werten, möchte bei näherer Erwägung augentällig werten. Summer nämlich if Etwas ta, weldes zu Grunde liegt, meramd das Wertente wird, wie 3 B. tie Pflanzen umd Thiere u tem Samm werten”). Gs wird aber tasienige, was ſchlecht⸗ biz wire, theils Auch Umfermung, wie 3 B. die Statue aus Erz, Heils Tuch Zuſatz, wie 3. B. das Wachſende, theils durch Weg: mafıme, wie 3 B. aus tem Steime tie Germemläule, theils durch Zuiemumeniehung, wie 3. B. ein Haus, theils tur; amalitative Ursterung, wie ;. B. dasjenige. was im Stoffe eine Wendung er Kaher: tab aber Alles, was fe wirt, aus zu Grunte Liegentem wirt, u augenfälig. Folglich iR aus tem Gefagten Har, daß alles Wer tente immer ein zuiammengeichtes if, uud tabei ein Giwas if, weidhes wird, und ein Etwas, welches es wirt, und zwar doppelt, tenm entweter if es das zu Grunte Liegente oter es if das Gegen: Sterliegente; gegemüberliegt aber, fage ich, das Ungebiltete, zu Grunte aber liegt ter Nenſch, und tie Ungefermiheit unt tie Uns eüafteibeit und tie Ungerrtnetheit nenne id; das Gegenüberliegente, das Gr; aber eder ten Stein oter das Gold tas zu Bruute Lie zurte Wenn es demnad Urſachen unt Brincipien ter von Ratur zm3 feienten Dinge gibt, aus welden als erfiem fie int, und tie 'efken micht bloß je nah Berfommniß geworten fint, ſendern ein tes chen das gewerden if, ale was es feinem Weſen nad be zidmet wirt, jo ifi offenbar, taß Alles aus tem zu Grunde Pie

42 $BYSIKHZ AKPOAZERZ A. Tııa

xeıuevov xl zus ogpis" avyrsıraı yag 6 movaskös avIpW- nos BE aYIgwrov xul uovoıxoü To0n0Y Tıva“ dıalvges yao tous Aöyous ele tous Aöyovs Tovs dxelvayı dijloy oUV as ylyvor Gy ra yıyröusve 8 Tovsav. Sorı BR 16 Umonelue- vov ügsus ulv Er, eider di duo. 6 lv yüp ünsownos zer 6 xquoös xal ölms A van apıdunsny" (öde yap uülloy, xo) ou zur avußeßnxzos EE auroü ylyyercı yYıyYyouenor, n JE orfonais zul 7 Bvarılwoıg avußsnzos‘) Er dA aldos, olov 4 rafıs 4 N uovossy 4 av allay My oürn xamm- yopovußvov. dio Zorı lv ws dvo Asxıkov elvaı was doyds, korı d’ os zoeis" xal Korı ulv os tavavıla, obov el rıg 1d- yoı TO Movolxöv xal TO Kuovoov N TO Hsouoy xal TO ıpu- x069 97 TO Honooufvoy xal zo avaguostov, &orı d’ as ov* vun alinloy yap ra0yeıy ravayıla aduvarov. Averan di za roũro dıa ro Allo elvar TO Umoxelusvov' ToUTo yap oux Evavılov. aore oüre nislous ray Evarılwv al doyal zo0noV rıya, alla dvo as eineiv To deıdun, ovT au nav- relös dvo dia T To Eregov undoyey 70 elvaı abroig, allk Toeis‘ Erepoy yap To avdounp xal Auovop To 'elvaı, za TO doynuarlorg xal yalxd. nöoca uly oUV af dopyal ToV reg) yEveoıy yvoıxmv, za as 70001, Elena xal dir 2109 Eotıy örı dei Unoxsiodab Toig Evayıloıs xal Tayavılı dvo eivaı. Toonov BE rıva Gllov ovx avayxalov- kxuvov yap Eoraı To Erepov av Evayılav noısiv tij anovolg zul napovolg ınv ueraßoimy. 7 Ö’ Unoxeuevn yvoıs dnıornen zur dvaloylav. ws yip npös avdoıavıa yalzos 7 nopös xiAlvnv £ulov A noös Twy allmy Toy dyövımy uoopiw 7] Üln xc 70 &uoapov Eyeı nelv Aaßeiv 79 mogpıv, odroc

Bud der Vhyſtt 1. 7. 43

genden und aus der Geflaltung wird; denn ber gebildete Menſch iſt gewilfermaßen ?’) aus Menſch und Gebildet zufammengelcht, denn du wirft auch Die Begriffe der felenden Dinge in die Begriffe jener Beſtandtheile auflöfen. Klar alfo iR nun, daß das Werdende aus diefen Beſtandtheilen wird. Es if aber das zu Grunde liegende der Zahl nach Gines, der Art nad aber iſt es zwei, denn Menſch und Gold und überhaupt der Stoß find zählbare Indiwibuen (denn es if dies ſchon in höherem Grade ein beſtimmtes Etwas, und nit bloß je nad Vorkommniß gefchieht «6, daß aus biefem das Werdende wird, das Gntblößtfein aber und das Gegenſatz⸗Paar find ein nur je vorlommendes); Eines aber auch iR die Form, wie > B. das Geordnetſein oder das Gebildetſein oder ſonſt eines der derartigen Prädikat. Darım muß man in gewiſſem Sinne fagen, daß die PBrincipien wei find, in gewiflem Sinne aber auch, daß es rei find”); und in gewiflem Sinne muß man fagen, daß es bie Gegenfäge find, wie 3. B. wenn man das Gebildete und das Un- gebildete oder dad Warme und das Kalte oder das in Ginklang Stehende und das nicht in Einklang Stehende annähme, und in ge wiſſem Sinne wieder nidyt, meil die Gegenſaͤtze wedhfelfeitig von einanter feine Sinwirfung erfahren können; aber auch dieſe Schwies rigfeit Löß ſich deswegen weil das zu Grunde Liegende ein Anderes if, denn dies if fein gegenfägliches. Folglich find die Principien gewiffermaßen weder mehrere als die Gegenſaͤtze, fontern fo zu fagen ter Zahl nach zwei, noch hinwiederum ganz und gar nur zwei, ba ihnen ja ein verfchiedenes Sein zufömmt, fondern drei, denn etwas verfchiedenes if es, Menſch zu fein und Ungebildet zu fein, und ebenſo, Ungeformt zu fein und Erz zu fein. Wie viele nun die Brincipien tes dem Werden unterworfenen Natuürlichen feien, und im welchem Einne, haben wir hiemit angegeben, und es if Flar, daf Etwas den Gegenſätzen zu Grunde liegen müfle, und baß bie Gegenfäge zwei fein müſſen; in gewiſſer anderer Weile aber if ties auch wieder nicht nothwendig, denn es wird hinreichend fein, daß der eine von den zwei Gegenfäsen nur durch feine Abwefenheit und Anweſenheit die Beränderung bewirke. Das zu Grunde liegende Gubflanzielle aber iſt dur einen Analogies Schluß vers Ranblich, denn wie fi zur Statue das Erz oder zum Stuhle das Holz ober wie ih zu irgend einem Anderen von dem, was Ge Raltung hat, der Stoff und das Ungeformte vor der Annahme

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44 $BYZIKHZ AKPOAZERZ A. tı91ıb

aürn noös ovolay Eyeı xal Tode zul ro 09. ula ulv oùv doyn adı, oòöx odrw ula ovaa oüdl oürws By as rode ri, ula Ö2 7 ö Aöyos, Erı dR 16 Bvayılovy Tod N or&onoıs. raüre dt nüs dvo zal ns nielo, elontaı Bv Tois üvo. nowrov ulv oUV &IlyIn Orı doyal ravavıla uö- voy, voregov dB’ örı avayxn xzal allo Unoxeiodeı xal el- vos rola’ dx Ö Tav vüv yavepov Tis 7 dınyop& ray &vav- tioy, xal ns Eyovoıw al apyal npös allnlas, zal Ti To Unoxsluevoy. rrotegov BL ovale eldos N To Urroxelusvoy, ouzo Bijdov. AA’ Orı al dpxel Toeis zul nds roeis, xal ıls 6 To0nog auroy, djlov. room ulv oöy xal lives eloly al Goxet, &x rovrov FEwoelodwcav.

8. "Or d2 uovoxüs odrw Averaı xal 7 av Apyal- wv anople, Alyousvy uerd Taüra. Inroüvres yag of xura Yıloooplav nowroı mv aiNdELov xal TV Yvoıv TV TÜV övıov deroannoav olov 6d0V rıva alinv dnwosevres Uno artıplas, zul yaolv ovre ylveodaı av Övrwv ovdiv ovre pHEelgeodaı dıa TO Gvayxaiov ulv elvar ylyveosaı yıyyb- uevov N RE Ovros N Ex un Ovros, &x ÖL Tovrwv dumporeowv advvarov eva oUre yap ro dv ylvsodaı (eivaı yap 707) Ex Te un Ovros ovdlv &v yevlodaı" ünoxeiadaı yag dei. zo odro In To Epekis ovußaivov alkovres oud’ elvar nol- Ar paoıy alla Uovov abıo To ÖV. Exeivor udv 00V Taurmv Elaßov ryv dofay dıa ra eiponulve‘ nueis BE Alyouey Ötı TO dE övrog 7 Be un vroc ylveodaı, A To un 69 N To öv noeiv A naoyeıy N ÖTioüy rode ylveosaı, Eve ulv Toö- nov ovdtv FT dıayeoeı N TO ToV larooy nouiv rıh naayeıy n 10 EE larood evai 7 ylyveodaı, wor Eneudn Toüro

Buß der Bhyſtk I. 8. 45

emer Geflaltung verhält, fo verhält ich vieles zu Grunde liegende Eublanzielle zu dem Weſen und zu dem beftimmten Etwas und zu dem Seienden; Gin Princiy demmach ift diefes (allerdings nicht in dem Sinne Gines, wie das beſtimmte Individuum), ein zweites aber if dasjenige, durch welches die begriffliche Form entfteht, und enttich Fümmt noch das dieſem Gegenſaͤtzliche, nämlich das Entbloͤßt⸗ ten, Hinzu; in welchem Ginne aber biefes zuſammen zwei feien, md im welchem Sinne mehrere, Haben wir in dem Dbigen gefagt. Grfiend nun wurte gefagt, daß Principien nur die Gegenfäße find, hierauf aber, daß nothwendig ein anteres Etwas zu Grunde liegen und es Daher drei fein müflen; aus dem Seßigen aber iſt augen Tällig, was ber Unterſchied der GBegenfäpe fei, und wie ſich die Brinripien wedhielfeitig zu einander verhalten, ımd was das zu Grunde Liegende fei (ob aber tie Form oder dad zu Grunde Lies _ gende ein Weſen fei, iR noch nit Nar); daß aber die Principien trei feien, und in welchem Einne trei, und was bie Art nnd Weiſe derſelben fei, iR Har. Wie viele alfo nun, und welde bie Brins tipien ſeien, möge hiemit betrachtet fein.

8. Daß aber allein auf dieſe Weiſe auch die von den Alten erhobene Schwierigfeit gelöft wird, zeigen wir nun nad dem Bis⸗ berigen. Es fuchten nämlich die ;erflen Philoſophen die Wahrheit und die Ratur der feienden Dinge, irrten aber, fortgetrieben durch angel an Erfahrung, gleihfem auf einen Rebentweg bin ab, umd Üe behaupten, daß feines der feienden Dinge entfiche oder vergehe, weil das Gutfichende nothwendig entweder aus Seiendem oder aus Ridyt:feiendemn entfichen müfle, beided aber unmöglich fei, denn einers feits entſtehe Das Geiende nicht (da es ja bereits fei), und andrer⸗ feits entiiche aus Richtsfeiendem Richts (denn Etwas muß zu Grunde liegen) ; umd fo demnach übertreiben fie das, was fi in Folge hievon ergibt, und behaupten, es gebe gar nicht Vieles, ſondern eben nur das Seiende ſelbſt. Jene alfo nun faßten aus den aus gegebenen Gründen diefe Meinung; wir aber fagen, daß das, daß aus Geiendem ober Richt : feiendem das Entflehen fei, oder daß das Ricptsfeiende oder das Geiende irgend eine Ginwirfung ausübe oder eriaßre oder font irgend etwas werde, zunaͤchſt ua Giner Auf: tafungsweife Ach gar nicht davon unterfcheide, daß 3. B. der Arzt irgend eine Einwirkung ausübe oder erfahre, oder daß aus einem Arzte irgend etwas fei oder werde; fo daß, da dieſes leßtere in

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46 $YZIKHZ AKPOAZERZ A.

dıgas Aysıcı, djlov Örı za) zo X övros xul vo öv h nossiy i naoyeıy. olxodousi uly oUv ö largös oöyr 7 targös air’ y olxodouos, xal Atvxös ylystas ovx 7 largös all’ y ullag largevaı di xal avlargos ylyeraı y laroös. inet d2 ‚nalıora A£yousv avolws TOV largov noseiv vu 9 naoyeıy A yiyve- oda &E larooũ, day a largös savsa n0oxn n 05 n ylyyy- Tan, Inder ötı xal ro un BE Ovros ylyveodaı Tovro onualveı 70 2 un or. ‚Örreg dxeivos niv ou dıskovres aneornow, za dıar TAUTNY IN &yvoıay TOOOUTOV NEOONYVONOAY, WOTE UN- Hy oleodar ylyvsascı und eva ıwv Allwy, all’ aveleiv 20009 ınv yEysoıv. Nueis dE za) avrol yauev yiyveosaı ulv ovdtv anlos Ex un Ovros, Öuwg uevsor ylyveodaı Ex un Övıos, 0lov xzautra ovußeßnxos‘ dx yap rüs oreonaswus, 6 lorı xa$° euro un 09, oux Evunaorovrog ylyveral zı. (Sav- nalsıaı roſßro xal aduvarov oürw doxei, ylyveadal

dx un OvTos.) eoaurws BE oud’ 2E Oyros ovd! To 09 ylyve-

901, ninV xara Ovußeßnxos oürw dE zul rouro ylyvaodaı rôvu aUToVy ToonoV, oiov el dx (wov LBov ylyvoıro xal &x zıvös Igov 00V, odov sl auwv BE Innov ylyvoro. yl- yvoıto ulv yag av „yovov x Tuvös cou 0 zUwv, alla za dx (mov, all’ our 7 Bor’ Unagzeı yap jon zoüro‘ ei dE uliisı ylyveodaı Go⸗ un xaTa ouußeßnxös, oVx Ex Swov foroı, xal el 0V, ovx E Ovzos, old’ dx un övrog* 0 yao &x un övzos elonrau Audy ze onualveı, örı y. un bv. Er di xal zc elvaı „erav N 70 un elvaı oüx dpaıgoünen. eis ulv 6 roonos ooros, älios d’ örı irdkgerus 1adra α- ysıy xara my duvanıy za) ıjv dveoyaav‘ zoüro d’ dv al- los diwgıoraı di axgıßelasg nallov. 09 (öreo Eikyouer)

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teuer Tißimriien zu zerlegen haben Jene tie Sachhe berufen Laffen, u =m5 teier Infenninig Gaben fie ned fo viele weitere Unfenmt: TU Gingugrfügt, Daß fie meinten, Nihis von dem Uchrigen werte

ür unmmösfa, Daß etwas fo ans Ficdht-feirmdem werte); cbenie aber ui Tagen wir, Def midt aus iden Geirmtem tes Seiende wird, zn jr mub Berfemmniß; wies aber werte fo auf tie nämfide Bei, wir wenn Tier aus Thier umt irgend cin Wier aus irgenb cum Täere 5 DB. ein Humb aus einem Biete wärte, denn aller: zung5 mag ter Gumb midyt ans irgenb einem Thiere, ſondern mu =m6 Thirr überhaupt werten, aber nur midt, imioferne es Im , tun das iR ja fen vorhanten; foll aber irgend ein lirer mut Veh je neh Bertemmmig werden, fo wird es chem ze amd eimem There ſein), umb tell eim Seiendes werten, fo zur es nit ans Seiendem, aber au nicht ans Richt-feientem fc ame Daß das „ans Richt⸗ ſeienden die Beteniung beö „inieferne 5 cin Micdht-feientes iR” hat, Haben wir fhen geiasf); ferner and jehes wir tas geiammir Sein ster Richt⸗ſein miht auf. Dies alte Ü tie cine Aufiaffungtweiie, cine antere aber if, te ſich das Rinöskke in Betreff Ver Unterfdeitung von Boten; une Actus ſagen ie: tedb tie haben wir am einem anteren Orte [Metzaph. ©.]

48 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. tı92 a

al anoplaı Ivovran di üg Avayxafousvoı avampovcı züy slonukvav Evın' dia yap Toüro Toooüroy zul ol TpOTEReY Bergannoav rs Öödou rüs Em nv yEvscıy zul PIogav zul ölws ueraßolnv' den yap av Opdeisa ı Yucıs Üvasv au- rõv nücey TV &yvoiav.

9. Huukvor ulv oUV xal Eregol zıyd elgıy aurüs, GAl’ ovx Ixavocs. rowrov ulv yap öuokoyovcıw anlag ylveadaı & un + ödros, 9 Ioguevidnv ogsüs Adyaır' elıa yalvercı avrois, eineo Eorlv agıdun ula, zu) duvausı ula uovov &- vcet. roũro dR dıayfos nrAeigrov. Nueis ulv yao Viny xad oreonoıy Ereoov yauev elvaı, xa) Tourmvy 70 ulv oux ör elvaı xara ovußepnxos, nv UAny, rijv orfogow x09° aü- iv, za nv ulv Eyyus xal ovolay ws, T79 vAnvy, nv dE oreonow ovdauwg. of di To un 69 To ulya xal To MıxpoV Öuolws, 7 TO Ovvanporegov N TO xweols £xarepoy. More navrelög Eregos 6 TOOMoG oUrog Ts TgLados xuxsivog. ME-

18 yo: uLv yap deügo ngonjldoV, örı dei zıva UnoxtioIgı Yü- gıy, Tavımv ulvroı ulav noLovaıv za) yag el rıs duade Trouei, iyay ulya xal uxoöv auııv, ovdty Arrov Tauro ori zanv yap Erkgav napeidev. 7 lv yap Unoukvovoa ovvarzla TI) Mogpy T@y yıroukvay ELoriy, woneg uno‘ % d’ Erkom noipa is Bvavrıwosws rollaxıg Av payracdeln moöc To xaxonov evräs arevlovrı nV dıavoray ovd’ elvaı z6 zapanav' ÖOvrog yap Tıvos Helov zul dyasoü za) dperov, 70 udv Evavyrlov auro yausv elvaı, vo dE O6 nmepuxev Üple- 0901 xal Opfyeodcı aurod xara ıyv Eauvroü puoıw. Toig di ouußalveı ro Evayılov bpkysodyaı rüs Eavrov Y9opäs. xalroı

Bud der Bhnft 1. 9. a0

genauer feſtgeſtellt. Demnach alte Idien ſich, wie wir fagten, die Echwierigkeiten, durch welche Jene gendihigt wurden, Ciniges son dem Geſagten aufzuhheben; denn deswegen irrten auch die Fruͤheren ſeweit von dem Wege ab, welcher zum Untfiehen und Vergehen und überhaupt zur Veraͤnderung leitet, denn wäre von ihnen dieſes Subftanzielle bemerkt worden, fo hätte daſſelbe ihre ganze Unlennt⸗ niß geloͤſt.

9. Berührt nun haben daſſelbe wohl andy einige Andere?o), aber nicht hinreichend ; denn erſtens geben fie zu, daß es ein Int ſtichen ſchlechthin aus Nichts feiendem gebe, in welcher Beziehung dann Parmenides RNecht habe; ferner glauben ſie, daß, weil jenes Subſtanzielle der Zahl nad Eines if, es auch der Boten; nah Bis nes fei; darin aber liegt ein großer Unterſchied. Denn wir jagen, Stoff und Gntblößtfein fei verichieden, und das eine von bielen, nämlich der Stoff, fei nur je nah Borlommnis ein Nicht⸗ſeiendes, das Entblößhfein bingegen fei an und für fig ein Nichts felendes, und ferner das eine, nämlich der Stoff, fei beinahe und gewiſſer⸗ mafen ſchon Weſen, das Entbloͤßtſein Hingegen in keinerlei Weile; Jene hingegen uchmen ale Stoff, das Nichtsfeiende, nämlich ihr „Bro und Klein“, fei es beides zufammen oder auch jedes befons ders, ganz in ber gleigen nupifiinguirten Weife, fo daß dieſe Art der Dreiheit ganz und gar verfchieden von jener unfrigen if. So weit nämlich giengen jene aud, daß irgend ein Subflanzielles zu Grunde liegen müfle, aber ſie machen daflelbe zu Einem; denn wenn man auch eine Zweiheit aufllellt und unter dem Groß und Klein diefelbe verfleht, fo Andert man dadurch Nichts an der Sache, denn die andere Seite des Subflanziellen hat man dabei doch überfchen. Naͤmlich jenes Gubflanzielle, welches befichen bleibt, iſt allerdings Riturfache für die Gefaltung des Entfichenden, gleihfam wie eine Butter, aber die andere Seite des Gegenlaps Paares möchte dems jenigen, welcher auf bie böfe Wirkung derfelben ſcharf das Augenmerk richtet, oft cher gar nicht zu exiſtiren fcheinen ; denn, wenn es etwas Goͤttliches uud Gutes und Begehrenswerthes gibt, To fagen aller Dinge aud wir, es gebe Etwas, weldyes ihm entgegengeſetzt ſei, und es gebe Etwas, welches feiner eigenen Ratur nah dazu ges macht if, baffelbe zu begehrten und darnach zu fireben; bei Jenen aber ergibt Ah am Ende, daß der Gegenſatz nach feiner eigenen Bernichtung fizebe, und doch kann weder die „Idee“ ſich felb bes

Ariſtoteieo. 5

50 DYZIKHZ AKPOAZERZ A. t 192 b

ovre aurö davroü olov te dpleodaı ro Eidos dıa TO un ei- vo Evdeks, oüre To Evayılov- YIaprıza yaa aliniovy r tvavsla. alle Tour Eorıy 7 Gin, woneo av el Hähv dopevos x) oloypov xuloü‘ Ay ov xa8’. alro aloyeory, alla xarı Gvußsßnxös, ovdt HMilv, alle xura Ovußsßnzos. YPIebperar dt xal ylyasrcı Zarı ulv Ws, dorı d' as ou. ws ulv yap To !v @, x09°’ abro WIelgeran‘ To yüp YIEipouevov &v Tourp doriv 7 oreonaıs‘ oc ÖL xarak duvauıy, xu9” auro, all” Äpdagrov zul ayeynrov avayın aurıv eva. elre yap Byl- yvero, Unoxeiodal dei noWrov, ro BE oV dvunapyovrog- toöüro d’ dorlv aurn 7 pvoıs, oor Zara noly yerkosaı. iyw yio Ulmy To nowrov Unoxelusvov Exaoıp, EE ov ylve- tal Bvunagyovros un xara Guvußeßnzös. alte pSelgerau, eis Toüro duplkereı Eoyarov, wore Epdapuklvn Eoraı noiv YIapävaı. eg ÖL Tüs xara To eldos apyüs, mörepov ul n nollor xal vis h Tives elal, di axgıßelas Tüs rrowrng piloooplas Epyov or dioglacı, Wore eis Exeiyvov TV xar- oöv + anoxelodw. mepl ÖL TV Yucızay xal TÜV YIapray eiday Ev Tois Üoreoov deıvuulvos Egovuev.

Orı ulv oüv elolv doyal, xal zivas, ze moon ToV agısuöv, dınglosw Nuiv odrwos" ralıy BE ahlmy. doynv do- Fauevor Atymuer.

Bud der Bin L 9. 51 ziern, weil fie ja überhaupt micdht bebäritig iR, noch auch fann ie Geymizg fir begehen, weil Gegenſätze einander wedgielieitig vers suchen ®”). Uber chen dies if ja gerate das Weſen des Steffes, liche Eteij des EGdhemm wire, nur chen uidt je, Taf er an um ür ib Jüftich wäre, jentern bloß je nad Beriemmniß, und cbenieo nicht au ums für ih weiblich, jontern mur je nah Berfemmniß; uch aber was tad Vergehen und Gntüchn tes Steffes beirifi, ie gt es m gewifem Einme ein foldes, unt in gewiiem Einne zieter wicht ; mämlid als tasjemige, in weildhem tie möglichen Gegens ige enihelten Tab”), vergeht er au mmb für ih, deun was in tie wergeht, das ik chen das Gntblöftiein, aber jener Beim map vergeht sr nicht au umb für Ad, jentern muß netfesentig Die Ar glichſrit Ted Entüchens und Birgchens ansichliehen; tem ent

aber eben tie fnbfiengielle Retur jelbk. kemmadh alio müßte ur Exrs Tim, che ar euiflanten wäre (id) nenne nämlich Gef das surm Seten zu Grunte liegente Grfte, ans weichem als in ihm ariuritrnen Gnwas, nicht bleũ je mach Borlommniß, entücht); um» sergenge er auf das als äußerfürs Fommen, daß er sergemgen fein müßte, che er wergiemge. Ueber tab auf tie „Idee“ Segngfsdhe eb es Gines oter viele jei und welches es

PTZIKHEZ AKPOAZERZ B.

Bekk. Bekk., ed. min. ed. maj.

19

1. Tuv övıwy ra ucv dorı yvocı, 16 dE di Allas al- tlas, yvosı ulv ro TE (Ga zul Ta ucon KUTOV x) TE gpura za) 1a aniü TWV OWUATWV, O0ioy yi xo) rÜg xal ee xa) üdwg Tavra yap elvaı xal TA Taıgüra yvocı yayev. mayrı dt 70 6ndeyra yalveraı diaylgovra 705 Ta un pics AVVEOTÜTR. Ta ulv yap yvocı övre nayre yalveraı Eyovre & Euvrois KeyNV xıynasws ze) granewg, T& UV X0T& TOnor, Ta di xarT avenpıv xal yslow, 16 dt zur addolwaıy‘ —R di x) Iuarıov, xal el TOL0UToV aLdo yevos &orv, 7 uiv TETUYNXE Ts zarnyoglas &xaorns xal x 0009 koziy arıo Teyyns, oidenlav ögunv Eye neraßohäs Eugpurov, 7 dt ouu- beßpnxev aurois eivaı Austvors n vntvois 7 kixtols &x Tovzw, Eyeı, zul AOT& TO000T0Y, WS OVans TuS PVoEwmS doxis Tıvös za) altlas tov xıysiodaı zul Ygemeiv 9 @ Ungoyei TOWTWE x09” auto xal un xora Ovußeßnxos. Alya dt un xarı avußsßnxos, örtı yEvoır GV würös aurg Tıs altıog Uyıclas Gy larods’ All” Öums od xuI0 vyıaleraı ν largızjvy Eye, Ali Ovußeßnxe 16V auroy loroov elvaı zul vyınlöousvov* dıö

1. Bud.

1 Bon dem Seienden if einiges von Natur aus, anderes aus anderen Urſachen, nämlich von Natur aus die Tbiere und {ihre Theile und die Pflanzen und die einfachen Körper, wie 3. B. Erde und Feuer und Luft und Wafler, denn von dieſen und dem Ders artigen fegen wir, daß es von Natur aus ſei; es zeigt Ach aber, daß all Ras eben genannte fi in einem Interichiebe gegen das nicht von Natur aus Beſtehende befinde, nämlich von allem von Ratır aus Seienden zeigt Rich, daß es in fich felbR einen Anfang von Bewegung und Stillſtand hat, theile in der räumlichen Be⸗ wegung, theils in der des Wachſens und Abnehmens, theils in der qualitativen Wenderung’); ein Stuhl hingegen und ein Kleid, und was font eine derartige Gattung if, bat, infoferne es je unter ein ſolches allgemeines Praͤdikat fällt unn in wieweit es ven einer Kun herrührt, keinen eingepflangten Trieb einer Veraͤnderung; infoferne aber es an ihnen vorlömmt, daß fie aus Stein oder aus Erte oder gemifcht aus beiden find, Haben fie einen foldhen Trieb, und zwar gerade in fo weit, ale jenes der Fall iR, wie wenn then die Ratur ein gewiſſes Princip und Urfache des Sichbewegens und Rubens für dasjenige wäre, in welchem dies an und für ſich und nicht bloß je nach Vorkommniß, vorhanden iſt (ich meine aber unter dem „nicht bloß je nach Borfommniß“ 3. ®., daß Jemand, welcher ein Arzt if, felbR für feine eigene Berfon ein Urheber der Geſundheit werden könnte; und doch if er wieder nicht, infoferne er genefet, im Beſitze der Arzneitunft, ſondern «6 iſt nur ein je vors fommendes, daß ein und berielbe zugleich Arzt und geneſend if;

56 BYZIKHZ AKPOAZERZ B. rTı93a

za) zwollerel nor an allnlay. önolus BR xal ray Allwv Exa0Tov Toy noLovusyav* ovdEy yap avrwv Eyeı NY doynv &y Eavro rs nomosws, alla ra ulv Ev alloıs xal EEwder, olov olxia zo) av allwy TaV yeıpoxunwy Exacrov, ra d’ ty avrois ulv all’ 0U xa}’ aura, 600 xark Ovußeßnxös altın yE&voı!! &v avrois. yucıs ulv oiv Lorl ro Önder- quo JR Eye 60a rommvınv Eysı goyiv. xal Eorı navse Taüra ovola’ Unoxelusvoy yap zal &v Unoxeıuevo korlv 7 gvoıs asl. xark Yvoıw dR Tavra TE xal 60a Tovrors vnapyeı x0$’ MuTa, 0lovy TO TEUgl Yepeodaı Ayo" ToüTo yag yuoıs ulv oüx } Zorıy, oüd’ Eye yvcıy, pics di xal xora guow Borlv. Ti ulv ovy Lorlv 7 quors, elonraı, xal Te TO Wiosı zul xardk Yucıy. ws d’ Lorıy N pois, TeIpü- 09a dexyuvaı yeloioy‘ (yayepdoy yap Örı ToLaüra ray OV- 20 zwr ori noila. To di deixyuvaı 7% person did TV Aipa- vov ou duyaufyov xolveıv Eorı zo di euro xal un di awıo yywpıuov. ötı d’ Evdeyeraı Toüro naogeıy, obx Ödnkov‘ ovilloyloaıro yap av Tıs Ex yeveris WV TUpÄös neol Xow- UCTWY, VOTE Kyayan Tois TOoLOVToLS NEL TaV 6youctwy elvaı Toy Aoyov, vociv dE und&v. doxei d’ 7 yuoıs xal N ovale av yvosı Oyrov Evloıs elvaı To noirov &vunaoyov Exacıy Gogvduorov xa9° Eavrö, olov xAlvns yucıs 16 EVlov, av- douayrog Bd’ ö yaixos. amusiov dE ynoıw Avyrıyav Örı, ed Tıs xeropvfcıe xAlvnv xal Aaßoı duvanıy 7 onnedav Ware avsivaı Blaotov, oUx av yeveadaı xiAlynv alla Evlov, ws utv xara ovußeßnxös Unaoyov, 179 xara vonov dıadeoıv za) a9 veyvnv, mv Ö’ ovolav ovoav &xelvnv A xl dınuever Teure nA0yovoe Ouveyüs. Ei dR xal Tovrwy Exa0rov Troös

Bu der Bone 11. 1. #7

darum wird dies auch zuweilen wedhfelfeitig von einander getsenmt) und edenfo auch bei jedem anderen, was verfertigt wird, denn feines derfelden bat den Anfang der Berfertigung in ſich ſelbſt, ſondern einige® bat ihn in einem Anderen und von außen Her, wie z. B. ein Haus und jede andere Handarbeit, anderes hingegen hat ihn wohl In Mc ſelbſt, aber nicht an und für fi, dasiınige naͤmlich, was bioh je nad BVorkommniß Urſache für feine eigene Bewegung werden kann. Natur alfo iR das oben geiagte, Alles aber was ein derartiges Prineiy In ſich hat, dat Natur in ſich, umd alles diefee IR ein Meilen, denn die Natur IR Immer ein zu runde Liegendes und in einem zu runde Biegenden*); „naturgemäß” aber if ſo⸗ wohl alles jene feldR ale auch alleo, was an Ihm an und für fi vorhanden IR, wie z. B. an dem Peer bie Bewegung mac oben, denn dies lehtere IR nicht Natur amd bat nit Natur in fi, wohl aber IR «6 von Ratur aus und naturgemäß. Mas alſo nun Natur fel und was das „von Natur aus“ und das Maturgemäße fel, Haben wir angegeben. Daß aber die Natur fel, beweiſen gu wollen, if laͤherlich, denn eo IR augenfälllg, daß derartiges Gelendes in Menge reikirt, das Augenfällige aber durch Michtenugenfälliges zu beweiſen, in Sache nur bdesjenigen, der das durch ſich ſelbſt Kenniliche und das nicht durch ſich ſelbſt Kenntliche nicht zu unterſcheiden vermag; daß «0 aber möglich IR, ſich in einem ſolchen Zuſtande zu befinden, ıR unfchwer einzuſehen; «eo könnte nämlich auch ein von Geburt aus Blinder allerdings formelle Gchlüffe über die Yarben machen; fo daß eben derartige Beute nothwendigerweiſe nur über Die orte ſprechen, Ach aber Michts dabel denken. Ga Icheint aber die Natur und das Weſen des von Natur aus Geienden Binigen nur dasjenige in fein, was In einem jeben Dinge ale erſtes, an Ach noch unfors mirteo, enthalten IR, wie z. B. eines Gtuhles Natur fei das Holy und einer Gtatue Matur das Erz’); ein Anzeichen bievon aber, fagt Antiphon, ſei der Umfland, daß, falle man einen Stuhl ver aräbe und die Beuchtigkeit fo viel Kraft bekäme, um einen Blätter Sproͤßling hervorzutreiben, dann ja nicht ein Stuhl, ſondern Holy entRände, wie wenn eben das eine, naͤmlich die Binrichtung nach angenommener Beltung*) und bie Runfttbätigkeit, nur ein je vor⸗ fommendeo wäre, das andere aber, nämlich das Meſen, jenes, weis ches fortwährend deſtehen bleibt, während es auch ſolche Cinwir⸗ tungen erfaͤhrt; und wenn dann jedes von dieſen Weſen wiederum

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58 $YZIKXHZ AKPOAZERZ B. Tı93b

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Buch der Bhpft I. 1. 59

zu einem anderen ſich ebenfo verhalte, wie 3. B. Erz und Gold zum Bafler‘), Knochen und Holz aber zur Erde, und auf gleiche Beife auch jebwebes der übrigen, fo fei eben dieſes andere bie Ratur und das Weſen jener. Darum fagten die Binen, Erde fei die Natur des Seienden, Andere, fie fei euer, Andere, fie fei Luft, Andere, Fe fei Wafler, wieber Andere, fe fei einiges von dieſem, noch Andere, fie fei alles dieſes; nämlih, was Giner von ihnen berartiges annahm, fei es Cines oder mehrere, eben dies und eben fo vieles bezeichnete er auch ale das gefammte Weſen, wohingegen alles Webrige nur ein Zufland und ein Sichverhalten und eine Einrichtung jener Grundweſen fei, und jebwebes von biefen fei ewig (denn ein wechſelſeitiges Uebergehen derfelben ineinander gebe es nicht), alles Uebrige aber werde und vergehe unzähligemal. Dies alfo iR die eine Auffaſſungsweiſe, nach weldyer die Natur in dieſem Sinne der erfte Stoff genannt wird, welcher jedem von dems jenigen, was einen Anfang von Bewegung und Beränderung in fh felbR Hat, zu Grunde liegt. Mach einer anderen Auffaffunges weile aber wird fle die Geſtaltung und die begriffliche Form ges nannt; ſowie nämlich Kunft au das Kunftgemäße und das Kuͤnſt⸗ Ieriiche genannt wird, fo wird auch Natur das Raturgemäße und das Ratürliche genannt; dabei aber würden wir nicht leicht weder ort von irgend Etwas fagen, daß es fich ſchon kunftgemäß vers - halte oder Kunft fei, wenn es bloß der Potenz nah 3. B. ein Stuhl iR und noch nicht bie Form des Stuhles bat, noch auch bei demjenigen, was von Natur aus entfieht; denn was bloß der Botenz nach Fleiſch oder Knochen if, Kat weder fchon feine eigene Ratur, che es bie begriffliche Form erhalten hat, nach beren Bes grifsbefimmung wir fagen, was Fleiſch oder was Knochen fei, noch auch eriftirt e8 von Natur aus. Demnach wäre nad einer anderen Auffaffungsweife die Natur die Geſtaltung und die, allerdings bloß dem Begriffe nach trennbare, Form besjenigen, was einen Anfang ven Bewegung in fi felbf Hat (mas aber aus jenem entfleht, das iR nicht felbR Natur, wohl aber ift e6 von Natur aus, wie 3. DB. ein Menſch); und zwar mehr ift die Natur in diefem Sinne Natur, als in dem Sinne von Stoff, denn jedes Ding wird mehr darnadh, wann es in feiner Verwirklichung eriftirt, benannt, als warn es bloß der Potenz nad iſt; ferner auch wird ein Menſch aus einem Menfchen®), nicht aber ein Stuhl aus einem Stuhle (darum fagen

60 $BYZIKHZE AKPOAZERZ B. + ı9aa

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Buch der Phyſik N. 2. 61

Jene auch, nicht die Figur fei die Natur, fondern das Holz, weil, wenn es fproffen würde, nicht ein Stuhl, fondern Holz entſtuͤnde; it aber die Figur Kunſt, fo iſt auch die Geſtaltung Natur, denn es wird aus einem Menfchen en Menſch); ferner ift bie Natur, wenn man fie als ein Entftehen nimmt, ein Weg zur Natur, denn nicht ebenfo, wie von der Hellung kleineswegs gelagt wird, daß fie ein Weg zur Heilkunſt, fondern, daß fie ein Weg zur Geſundheit ft, da nothmwendigerweife die Heilung nicht von ber Heilkunſt zur Heilkunſt geht, micht ebenfo alio verhält fi die Natur zu der Natur, fondern was ſich natürlich entwidelt, geht oder ents widelt fih natürlich aus einem Etwas zu einem Etwas, und zu Bas alfo entwidelt es fih? offenbar nicht zu dem, woraus e6 ges worden iſt, fondern zu dem, wozu es werben foll’); demnach alio ik die Geſtaltung Natur. Geflaltung aber fowohl als auch Natur wird hiebei in doppelter Bedeutung gefagt, denn auch das Ent⸗ blößtfein if gewiffermaßen eine Form; ob aber das Entbloͤßtſein bei dem fchlehthinigen Entſtehen auch ein Gegenſatz ſei oder nicht, ift fpäter zu erwägen [d. gen. et corr. I, 3].

2. Nachdem wir aber feftgeftellt haben, in wie vielen Bedeu⸗ tungen „Natur“ gefagt werde, fo müflen wir hierauf betrachten, worin fich der Mathematiker von dem Phyſtker unterfcheide; denn die phyfiſchen Körper haben ſowohl Flaͤchen⸗ ale auch Koͤrper⸗In⸗ halt und LängenNuspehnung und Punkte, über welche Gegenſtaͤnde der Mathematiker Erwägungen anftellt; auch iſt ferner die Aſtro⸗ nomie entweder verichieden von der Phyſik oder ein Theil berfelben, denn wenn es Sache des Phyſikers wäre, wohl nur zu willen, was die Sonne oder der Mond fei, nicht aber irgend Etwas von jenem, was an und für fih an ihnen vorfömmt, fo wäre dies ungereimt, zumal da es fich zeigt, daß Jene, welche über die Natur fprechen, auch über die Figur des Mondes und der Sonne, fowie darüber fprehen, ob bie Erde und die ganze Welt Eugelförmig fei ober nicht; mit diefen Figuren nun befchäftigt fih auch der Mathematiker, aber mit Feiner derfelben infoferne, ale es ein phyſiſcher Körper ift, beiten Gränze®) fie find; und auch das an jenen vorkommende betrachtet er nicht infoferne, als es an fo oder fo Belchaffenem vorfömmt; darum auch trennt er das Mathematifche, denn es ift dem Gedanken nah von der Bewegung trennbar, und es macht keinen Unterfchied, wenn man es trennt, noch entfieht hiedurch etwas

NArikoteled. 6

62 $YZIKHZ AKPOAZERZ B.

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Bud der Phyſik U. 2. 63

Unwehres; (ohne es zu merken aber thuen dies aud Sene, welche von den „Ideen“ ſprechen“), vdiefe nämlich trennen auch das Phys fiche, welches doch weit weniger trennbar if, als das Mathemas tige). Es dürfte aber dieſes Berhältniß Kar werden, wenn man veriuchte, die Graͤnzgebiete beider, ſowohl ter Dinge felbR als auch des an ihnen Borkommenden anzugeben: nämlih das lingerabe und das Gerade bei den Zahlen und das Beradlinige und Krumm: Iinige, ferner Zahl und Linie und Figur find ohne Bewegung, Fleify aber und Knochen und Menſch find ſchon nicht mehr ohne Bewegung, ſondern diefe werben als Benennungen gebraudt in tem Sinne wie „fchielendes Auge” ’), nicht aber in dem Sinne wie „Frummlinig*“. Es zeigen dies aber auch bie phyſilaliſcheren unter den mathematiihen Wiflenfchaften, wie 3. B. die Optif und tie Harmonif und die Aftronomie; denn fie find in gewifler Azt ein Begenftüd der Beometrie, aber einerfeits erwägt die Geometrie eine phyfiſche Linie, nur nicht infoferne Re phyſiſch if, und andrers ſeits erwägt bie Optik eine mathematifche Linie, nur nicht infoferne fe mathematiſch, fondern infoferne fie phyſiſch iR. Da aber bie Ratur von doppelter Bedeutung if, naͤmlich fowohl Form als Etof, fo müflen wir die Betrachtung ohngefähr fo anftellen, wie wenn wir 3. 3. von dem Schielen erwägen, was es fei, fo daß nämlich das derartige weder ohne Stoff noch bloß dem Stoffe nad in. Dem aud darüber könnte man eine doppelte Schwierigfeit erheben, nämlich, da der Naturen zwei find, über welche von beiden zu ſprechen es Sache bes Phyſikers fei, oder ob vielmehr über bas aus beiten befichende (wenn aber über das aus beiden beſtehende, io jebenfalle aud über jede von beiten; es iR alfo nur die Frage, ob beide zu erkennen, Sache ein und derfelben ober verfchiedener Wiſſenſchaften fei); blidt man hiebei auf die Alten, fo koͤnnte es Sache tes Phyſikers ſcheinen, nur über den Stoff zu fpredhen, denn nur bis zu einem Heinen Theile haben Gmpebofles nnd Demos kritos Lie Form und ben Weiensbegriff berührt. Hingegen wenn bie Kunf eine Rahahmung ber Ratur ifl, es aber dort Sache ber nämlichen Wiſſenſchaft if, die Form und den Stoff bis zu einem gewifien Grade zugleich zu willen (z. B. Sache des Arztes, die Ges funtheit und auch Galle und Schleim, in welchen die Geſundheit in, zu wien, und in gleicher Weile Sache des Häuferbauers fo: wohl bie Form des Haufes als auch feinen Stoff, nämlich Ziegel⸗

64 $BYZIKHZ AKPOAZERZ B. 7194b

ον al Fila’ woavrws BE ar ini av akloy), zei Tg yvosxijs av Ein TO yvmolieıy Auporkpas tas yvasıs. Exrı To 23 00 vera xal TO Telos rijß auris, zul bon Tourtev Evexe. 7 d2 pioıg TElog zul ov Evexa‘ wv ya Ovveyoüs tig Kıyjosas ovons &orı tu TElos TNS xıynOosmas, Toüro Eoyreroy zei TO ou Evexa. dıöo zul 6 Moınıng yelolug M00nrIn elneiv Iyeı velsurnv, honeo ovvex E&ybvero, Bovieraı yao ob av elvaı To Zoyerov TeAos, alle TO BEI- rıorov, nel xal nowvow al reyvaı ınv Vinv al ulv anıws at 32 evepyoy, zul yowussa os Aumv Evexe NAVTWV Ineag- yövımv. Loulv yap nws zul Ausis relog' dıyas yao TO ov Evexa“ elonrau d’ &v Tois neol yılocoplas. dvo } dn ei &oyovonı is Dins xol ai yvangkovort Teyvon, N Te xgwuern za) TiS Tomrıxis N doyırextovimn. dıö ze) N Xowuevn p- xırexzovixn nws, dıinpegeı HE n ulv roV eldous yvogıorızy [7 Coxırextovıxn®)], 7 dE ws noimrıen rüs üÜlns' 0 utv yoo xußsovnrns noiov 10 Eidos roü nndailov yvopllaı xul dnıraıreı, 6 d’ 2% nolov £ulov xal Trolwv xıynoswv Kotaı. &v ulv 00V Tois zara Teyvnv hueis moLoüuev ınV Ülny Toü Zoyov Evene., &v dE Tois yvoıxois Ünagysı oVoa. Erı rr nrgös u üln "Alp yao eldeı Kin ön. ucxot * 7000V 109 yvoıxov dei eldeveı Eidos xal ro ri dorıy; * DOTTEE laroov veupoy N yalxzdı xalxov, ulygı Tov (TıVvös yüg Evex«

7) Disse zwei Worte sind entweder als ein an die unrichtige Stelle gerathenes Glossem auszuwerfen, oder es muss versetzt werden: 7 Öt, 7 agyersxtovisn ws oder 7 Ö apxsrerzovıı we.

Buch der Phyſik II. 3. 85

Reine und Holz, zu erkennen, ebenfo aber auch bei den übrigen), io dürfte es auch Sache der Phyfik fein, beide Naturen zu erfennen. ferner iR dasjenige, um deſſen willen Etwas if, und ber Endzweck Sache ein und der nämlichen Wiflenfchaft wie dasjenige, was um diefer willen erifirt: die Natur aber if ein Endzweck und ein ſolches, um deſſen willen Etwas if; ‘denn von demjenigen, bei defien continuirlier Bewegung es einen Undzwed der Bewegung gibt, iR dieſer das lepte und dasjenige, um beflen willen fie if. Darum iR es auch laͤcherlich, daß der Dichter fich Hinreißen lich zu fagen: „er bat das Ende, um deſſen willen er geboren wurde“ [Eurfp. fragm. inc. 93]; denn es will nicht jedes Letzte Endzweck kein, fondern nur das Befle, da einerfeits auch von den Kuͤnſten die einen den Stoff bloß überhaupt bearbeiten, bie anderen hinges gem ihn zu einem zweckdienlichen maden, und andrerfeits aud wir von den Dingen einen Gebrauch machen, als wäre Alles um uns fer willen vorhanden, weil gewiflermaßen aud wir ein Endzweck Änd (denn dasjenige, um deſſen willen Etwas if, iſt dieß in dop⸗ yelter Bedeutung ; wir haben aber hierlber in der Schrift „über Bhilofophie” 22) geiprochen); zwei Kuͤnſte ſind es demnach auch, welche den Stoff beherrſchen und ihn erkennen, naͤmlich die das Product gebrauchende und von ben den Sigff bearbeitenden die des oberfien Werkmeiſters, und es iſt daher auch die gebrauchende Kunft gewiffermaßen zugleih die des oberſten Werfmeiflers und unterfcheidet fih von ihr nur infofern als fie die Kenntniß der Form, jene aber als eine bearbeitende Kunft die Kenntniß des Stoffes hat; denn der Steuermann hat die Kenntniß, wie beichafs. fen die Form des Gteuerruders fei, und fchreibt Diefelbe vor, der Bertmeifter hingegen, aus welchem Holze und durch welche Vor⸗ Hänge es werde ; kurz bei demjenigen, was durch die Kunft entſteht, find wir es, welche den Stoff um des Werkes willen erſt bearbeis ten, bei dem Natürliden hingegen ift berfelbe ſchon vorhanden ’?). Ferner auch noch gehört der Stoff ja zu dem Relativen, denn zu einer Form gehört diefer Stoff und zu einer anderen jener. Bis wieweit alfo muß der Phyſiker die Form der Dinge und was fie feien, wiſſen? vielleicht wohl ebenfoweit als der Arzt dieß von den Nerven und der Schmied von dem Erze willen muß, nämlich nur bis zu einem gewiſſen Grade (denn jedes iſt um irgend eines ans deren willen da) und nur bei demjenigen, was zwar eben der

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66 " BYZEIKHZE AKPOSZERE: B. T 195 4

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Buch der Phyſit II. 3. 67

Form nad trennbar, aber dody nur am Gtoffe vorhanden if, denn an Nenſch fowohl bewirkt die Erzeugung eines Menfchen als auch dere Sonnenlauf!?). Wie ih aber das Trennbare verhalte und was es fei, dieß fehzuftellen it Sache der oberften Bhilofophie [Metaph. M u. N].

3. RNachdem wir aber nun das Bisherige feſtgeſtellt haben, müflen wir die Erwägung über die Urfachen anftellen,. wie beichaf- fen und wie viele der Zahl nad; fie feien; denn da die Unterfuchung um des Willens willen iſt, wir aber ein Jedes nicht eher zu willen glauben, als bis wir das Warum bei einem Jeden erfaßt haben (dieß Heißt aber eben, die erſte Urfache erfaften), fo iſt Kar, daß au wir dieſes in Betreff Sowohl des Gntfichens und Bergehens als andy der gefammten natürlichen Veränderung thun müflen, da⸗ mit wir die Principien wiſſen und dann auf diefelben ein Jedes von Dem, was wir fuchen, zurüdzuführen verfuchen. Nach Giner Auffaflungsweife nun Heißt Urſache dasjenige, aus welchem ale in ihm enthaltenen Eiwas wird, wie 3. B. das Erz (Urſache der Etatue) und das Silber (Urſache der Trinfichale), und die höheren Sattungen diefer, nach einer anderen Auffaffungsweife aber die Form und das Mufter, dieß aber if der Weſensbegriff und die höheren Gattungen deflelben (wie 3. B. von der Octave if die Urſache das Berhältuiß von Zwei zu Eins, und allgemeiner die Zahl) und die Beftandtheile des Begriffes; ferner heißt Urſache dasjenige, woher ber erfie Anfang der Veränderung oder der Ruhe ausgeht, wie z. 3. der Rathgeber ift Urfache, und der Vater Urſache des Kindes, und überhaupt das Bewirkende Urſache des Bewirkten und das Beränternde des Beränderten; ferner in dem Sinne von Endzwed, diefer aber iſt dasjenige, um tefien willen Etwas ift, wie 3. B. Die Urfache des Spazirengehens ift die Gefundheit, denn auf bie Frage: warum geht er fpaziren? antworten wir: damit er gefund bleibe, und indem wir dieß fagen, glauben wir die Urfache anges geben zu haben; und fo denn auch bei Allem, was, nachdem ein , Anderes die Bewegung veranlaßt hat, noch inzwifchen vor dem Endzwecke geichicht, wie 3. B. noch inzwifchen vor der Geſundheit iſt die Schwähung der zu üppigen Säfte oder die Ausreinigung oder die Arzneien oder Die Werfzeuge, denn alles dieß iſt um des Entzwedes willen und unterfcheitet fih nur, infoweit das eine Birkungen das andere Werkzeuge find. Ohngefähr alfo nun in fo

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68 BYZIKHE AKPOAZERZ B.

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Bud der Phyſik II. 3. 6v

vielen Bedeutungen wird „Urfache” gefagt. Es ergibt ſich aber, da die Urfachen in mehreren Bedeutungen genommen werden, daß auch Mehrere zugleich die Urſache Binundpeflelben if, und zwar nicht bloß je nah Vorkommniß; wie 3. DB. von der Statue iſt fowohl die Ratuenbildende Kunft als auch das Erz Urſache, und zwar nicht in irgend einer anderen Beziehung, fondern gerade inſofern es eine Statue if, aber nur nicht beides in gleicher Weiſe, fontern das eine als Stoff, das andere aber als dasjenige, wovon die Bewe⸗ gung ausgeht. Giniges auch ift wechielleitig von einander bie Ur⸗ fahe, wie 3. DB. das Arbeiten Urſache des Wohlverhaltens und diefes Urſache des Nrbeitens, aber nur nicht beides in gleicher Weiſe, fondern das eine als Endzweck, das andere als Urſache der Bewegung. Berner iR Ginunddaflelbe Urfache des Entgegengeſetzten, denn was burd feine Anweſenheit Urſache dieſes beſtimmten Dinges if, das geben wir zuweilen bei feiner Abweſenheit als Urſache des Gnigegengefeßten an, wie 3. B. die Abweſenheit des Steuermannes als Urſache des Umſchlagens des Fahrzeuges, während die Anweſen⸗ heit deſſelben Urſache der Unverſehrtheit des Fahrzeuges war. Die geſammten fo eben angegebenen Urſachen aber fallen unter vier Klaſſen als die augenfälligken: namlid wenu die Buchſtaben Urfache der Sylben find und der Stoff Urſache des aus ihm zubes zeiteten, und das Heuer und dergleichen Urſache der Körper, und die Theile Urfache des Ganzen, und die Prämiflen Urſache bes Schlußſatzes, To ift da überall Urfache ale dasjenige, woraus etwas wird, zu nehmen; hiebei aber eben ift Eines Urfache als das zu Grunde liegende, wie 3. B. die Theile, und Eines ift Urſache als das weientliche Sein, nämlich das Ganze und die Zufammenfügung und die Form; hingegen der Samen und der Arzt und der Raihgeber und überhaupt das Bewirkende, dieß ſaͤmmtlich iſt Urs fahe als dasjenige, woher der Anfang der Veränderung ober des Stillſtandes oder der Bewegung ausgeht; endlich wieder Anderes if Urfache als der Endzwer des übrigen und teflen Gus tes, denn dasjenige, um deſſen willen etwas wird, will das Belle und der Endzweck des übrigen fein (tabei aber möge es feinen Unterſchied machen, ob wir von einer „Idee“ tes Guten oder von dem ericheinenden Guten fprechen). Tiefe alfo und der Art nad fo viele find die Urfachen’*). Die Auffaffungsweifen aber der Urſachen find der Zahl nach zwar viele, bringt man fie aber unter

70 BYZIKHZ AKPOAZENRZ B. T195b

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Bud der Phyft I. 's. 71

die heuptiädhlicheren, fo find auch fie Weniger. Es wird nämlich „Urſache“ im vielen Bebeutungen geſagt, und zwar felbi son ben Urtadjen gleicher Art die eine in urfprünglicherem ober abgeleites krem Sinne, als die andere, wie z. B. als Urfache der Geſundheit ter Art und der Künſtler?“), und als Urſache ber Octave das Depyelte und tie Zahl, und fo immer die umfaflenderen Oberarten in Bergleidy wit dem eingelneren; ferner auch wird Uriache in bem Sıume des bloß je Borfommenden oder feiner höheren Gattungen gnsmmen, wie 3. D. Urſache der Statue iR in anderem Sinne Belskleitos umd in anterem der Statuenverfertiger, weil es für dem Etatuenverfertiger nur ein je Borfommendes if, baf er eben Bes Iıfleites if, und is wieder bie umfaflenderen Dberarten des je Bor iommenden, wie 3. DB. wenn man fagte, der Menſch, oder gleich algemein ein lebendes Weſen, fei Uriache der Statue; aber aud sen tem bio je Borfommenten liegt das eine entfernter ober niber, als das andere, wie 3. D. wenn ber Weiße, und wenn der Gebildete Uriache der Statue genannt würde. Alle Urſache aber, iewohl die in eigentliddem Sinne genommene als aud die in dem Sinne des bie je Vorkommenden. wird wieder theils als potenziell ibeils als actuel genommen, wie 3. B. Urfadhe der Grbauung emes Hauſes if entweber der Häufers Bauer überhaupt oder ber een ein Haus bauende Käufers Bauer '*) Auf gleiche Weile aber mit dem eben Geſagten fann es auch bei den Dingen, deren Ur tzhen bie Urſachen find, genommen werben, wie 3. B. die Urfadhe eutweber biefer beflimmten Statue oder einer Statue überhaupt oder ai allgemein einer biltlichen Darftellung, und Urſache dieſes bes Aimmien Erzes oder des Grzes überhaupt ober gleich allgemein bes Stoffes: und ebenio bei dem bloß je Borkommenden. Yerner kann and jedes von dieſen beiden, nämlich fowohl dieß ſo eben Bemerkte als auch jemes vochin gefagte, in einer Berbintung mehrerer ges uemmen werten, wie 3. D. wenn man bei bem obigen nidht „Bos Isfleites‘ allein und nicht „Statuenverfertiger‘‘ allein fagt, fondern „Belyfleitos der Statuenverfertiger”. Aber body iR alles diefes der Zahl nach nur ſechſerlei, jetes aber dabei in doppelter Bebeutung: nimiich entweder if es das einzelnere, oder es if die höhere Gat⸗ tung, oder es if als das bloß je Borfommende genommen, ober als vie höhere Gattung des je Borlommenden, gder in einer Bers Sintung mehrerer, ober jedes einfach für fidh genommen, und dann

72 BYZEIKHZ AKPOAZERZ B. +ı96a

236 ankös Aeyouevu' mrayse: di i !veoyoüyre ij xara döranuw. diapäosı dE ToVoüTov, Örı Ta ulv Evegyoüyre xl To va fxauıov äua Zorı al ovx Zorı xal @v alsın, oiov öd’ lerosvwy TodE To Uyırloulvp zus öde ö olxodauav müde To olxodouovusvg, u dE xara duvauıy oUx del’ pIelgerau yap oox äue 7 olxin zul 6 olxodouos. dei d’ ael 10 al- riov Exa0Tov TO Axoorerov Inreiv, Goneo xal Ent Toy ül- Auy, oiov &vdommos olxodouei örı olxodouos, 6 d’ olxodo- nos xara nv olxadoummy‘ Toüro Tolvvv M00TEX0V TO altıov. zo oürws El navrow. £rı ra ulv yern av yerov, ra: dR x0% Exaorov TWV 20%’ Exaorov, oiov Avdgiavrorrorös uly avdguuvros,, ödl di Tovdtl. zul zas uiv duvausıs TV duva- Toy, Ta Ö’ Ivepyoüvra EOS TG Evepyouneva. öoax ulv oUv Ta altın zul 59 100109 altıa, Eorw yuiv.dıwgroufve Inavos.

4. Abyaraı di xol N Turn xal TO MUTouaTovy Tv eitloy, xal noil& xal elvaı xar ylveodaı dıa Tuynv xal dıa TO aürouarov’ Tiva ovy To0n0ov Ev Tovrous £orl Tois altloıs N Tuyn xal TO aurouarov, x) Morepov TO euro 7 Turn zul To adrouarov H Eregov, zer Ölms Ti 8otıv 7 TUN xal TO avröuarov, Bnıozenteov. Evıoı Yap zer si Zarıv 7 un dnopovasy" + oüudev yao ylveosaı ano zuyns yaolv, alla navıoy elval altıov wgıouvov, 000 Myonsv an wutouatou ylyvsogaı N Tuyns, olov roũ &deiy ano Tuyns els av Ayopav, xzal aurwlaßeiv 6v EBovisro ulv oùux wero SE, alrıov TO Bovkleodaı ayooaacı 2AI0Vra" Opol- ws dt zul ini ww alla Tav dmo Tuyns Aeyoukvavy as elvaı Aaßeiv eltıov, EAN” od zug, ne ty

Buch der Phyſik I. 4. 73

alles Diefes wieder entweder in actuellem oder in potenziellen Sinne genommen. Dabei aber if der Unterfchied, daß das actuelle und einzelnere immer zugleich mit demjenigen, deſſen Urfache es iſt, exiſtirt und micht exilirt, wie 3. DB. dieſer beſtimmte fo eben hei⸗ Iende Arzt iſt zugleich mit diefem beflimmten Genefenden, und dies fer. beflimmte eben ein Haus bauende if zugleich mit dieſem bes Rimmten im Baue begriffenen Haufe; bei dem potenziellen hingegen iR dieß nit immer der Fall, denn das Haus und der Erbauer vergehen nicht zugleich; (aber man muß von einem jeden, wie auch bei allem Uebrigen, die äußerfle Urſache fuchen, wie 3. B. ber Menſch erbaut ein Haus, weil er Käufers Bauer iſt, der Häufers Bauer aber iſt es in Folge ver Hauss Baufunft; dieß alfo if die urfprünglichere Urfache; und fo bei Allem); ferner find die höheren Gattungen Urfachen der höheren Gattungen, hingegen das einzels nere Urfache des einzelneren, wie z. B. Statuenverfertiger überhaupt it Urfache der Statue überhaupt, hingegen dieſer beſtimmte iſt Urs ſache dieſer beſtimmten; und das potenzielle ift Urſache des Moͤg⸗ lien, hingegen das actuelle iR Urſache in Bezug auf' das wirklich ins Werk Geſetzte. Wie viele Urſachen alſo und nach welcher Auffaſſungsweiſe Urfachen ſeien, das möge nun von uns hinreichend feſtgeſtellt ſein.

4. Man ſagt aber, auch der Zufall und das grundlos von ſelbſt Cintretende gehoͤre zu den Urſachen, und Vieles ſei und werde duch Zufall und durch das grundlos von ſelbſt Cintretende; nach welcher Auffaſſungsweiſe nun: der Zufall und das grundlos von ſelbſt Eintvetende unser die obigen Urfachen gehöre, und ob biefels ben das nämliche oder von einander verſchieden fein, und übers haupt was jedes von beiden fei, if zu erwägen. Ginige nämlich erheben die Schwierigleit, ab ſolches überhaupt exiſtire ober nicht, denn fie fagen, Nichts werde durch Zufall, fondern eine beſtimmte Urfahe gebe es von allem demjenigen, von weldem wir fagen, daß es grundlos von ſelbſt eintretend oder duch Zufall entſtehe, wie 3. B. daß Jemand zufällig auf den Markt gebt und dort Ses manden trifft, welchen er zwar treffen wollte, dort aber zu treffen nicht vermeinte, davon fei die Urfache fein Wille auszugehen um auf dem Marfte ſich aufzuhalten; und ebenfo auch bei dem übrigen, was man zufällig nennt, könne immer Gtwas als die Urſache ers faßt werden, nicht aber der Zufall, da ja, wenn es den Zufall gäbe,

Ariſtoteleo. 7

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74 $BYZIKHZ AMBPOAIÆXIAMÆ B.

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Bud der Phyſitk 11. 4. 78

dieß in Wahrheit als ungereimt fich geigen würde, und man au in die Schwierigfeit geriethe, warum denn keiner der früheren Phi⸗ loſophen bei der Angabe der Urfachen des Ontſtehens und Vergehens irgend Etwas über den Zufall ſeſtſtellte, fondern, wie es fcheint, auch Iene gar nicht glaubten, daß irgend Etwas zufällig fei. Aber auch dieß wieder iſt wunderbar; denn vieles wird und ift zufällig und grundlos von felbft eintreiend, und daher nennen Alle, wohl wiſſend, daß man ein Jedes von dem was geichieht auf irgend eine Urſache zurüdführen kann (wie der alte Spruch’?) ſagte, weldger ven Bufall aufhebt), dennoch das eine zufällig, anderes nicht zus fällig. Darum hätten auch Jene wenigflens in irgend einer Weite davon Erwähnung machen follen ; aber allertings glaubten fie auch nicht, daß der Bufall irgend eines von jenen Principien fei, wie j B. die Liebe oder dee Streit oder der Verſtand oder das Feuer oder fonft etwas dergleichen. Nngereimt alfo if es, Sowohl wenn fe annahmen, der Zufall egiflire nicht, ale auch wenn fie bei ber Meinung, we exiſtire, ihn übergiengen, noch dazu da fie ihn bisweis in doch anmwendeien, wie wenn Empedokles fagt, „nicht immer fihte fi die Luft in den oberfien Raum Hin ab, fondern wie es Ah eben zufällig treffe“ ; wenigſtens fagt er in feiner Weltbildung: „wie es im Laufe damalo fo zuſammengerieth, oft aber andere“, und auch von den Theilen der Thiere fagt er, daß die meilten zus fällig entfichen. GEs gibt aber Binige, weiche das grundlus von ſelbſt Cintretende als Urfache auch des Himmelsgebäudes und des ger fommten Koſmiſchen angeben, nämlich grundloe von ſelbſt trete der Wirbel und jene Bewegung rin, weldye die Auseinanderfihtung bes wirfte und das All zu den beflehenden Ordnung herſtellte. Und dieß nun iſt wieder fehr wunderfam; denn während fie fagen, daß die Thiere und die Pflangen weder zufällig exiſtiren noch zufällig mifteben, fondern davon entweder die Natur oder der Verſtand oder etwas Anderes der Art die Urſache ſei (denn nicht was ſich eben zufällig trifft, wird aus einem jeden Samen, fondern aus einem fo befchaflenen ein Delbaum und einem anders beichaffenen ein Menſch), Tagen fie, daß der Himmel und das göttlichfte unter den augenfälligen Dingen durch das grundlos yon ſelbſt Eintretende entflehe, und dieß keine derartige Urfache ſei wie die der Thiere und Plangen. Jedoch ob es ſich fo verhalte, das ift eben der Beachtung wertb, und es iſt gut, daß bierüber etwas geſagt werde, denn außer

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76 DYZEIKHZE AKPOAZERZ B. T ı06b

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5. Hoorov udv oiv, !neıdn sowmuev ra ulv al w0av- 105 yıyyousva 1a de ws Ent mol, pavepay Or ouderfgov zovıwv alıla N Turn Akysraı oVdE TO 'Ano TUyNs, 0dTE Toü dE dvayanıs xal Gel ovre rau ws En) mov. ai” dnadn Eorıy & ylyveroı ze) TOO TEUTE, xal Taura.niavres pacıv elvar ano Tuyns, Yavepov örı Eorı N TUyN xa) TO nUTouaTor‘ T& TE Yo ToiüTe ano TUynS Re) TE ANO TUXnS TOLaüTe övra Touev. rüv dE yıyyoußyav ra ulv Eyexa.rov ybyveran, Ta d’ oÜ* Trovrmy di Ta ulv xara nooadlpesww; 1a d’ zora nooalgeoıv, üupe d’ Ev rois Evexa rov, wore dijloy örı xa) 2V Tois nao& To üvayxaiov xad 70 ws Ent nolv forıv Eyın neot & Evdegera ünaoyeıw.ro Even zov. Eorı d’ Eyexa Tov 000 TE ano dıevolas &y neaydeln zur Goa ano pvoews. TE dN Touren ÖrTav xura ovußeßmös yerıraz, NO TUyns Yautv eivaı wonep yap xl 0v don To ui xa9’ auto To dE xara avußeßnxos, oüra xal alrıov Anddge- raı eivaı, olov olxias x” avra utv alrıov 10 olxodauızor, ara ovußeßnzaos di To kevxöv 7 To movamzor. Tb ulv ovv

Bud der Phuflt I. 5. 77

tem Def jener Ausſpruch aud im anderer Beziehung ungereimt iR, ia es ned ungereimter, ſolches auszufpredien, währen? man bad) Gicht, daß an tem Himmel Nichts grundles von ſelbſt entRcht, im Dem Umfreife hingegen Des (nach jener Anfiht) Richt : Zufälligen vieles durch Zufeli ſich ergibt; und doch follte man erwarten, daß vos Gegentheil der Fall wäre. Ginigen aber ſcheint ter Zufall per eine Urſache zu fein, aber eine der menſchlichen Denfthätigfeit uullare, Da er nämlich etwas göttlihes und mehr übernatürliches fi Drmnad if nun ju erwägen, was das grundlos von felbf Gintreirude und was der Zufall fei, unt ob dieſelben das nämliche ster von einander verichieden ſeien, umd wie fie unter vie oben kügeßeliten Urſachen fallen.

5. Gens nun, da wir fchen, daß einiges immer, anderes wenigiens meiientheile, in der nämliden Weiſe geſchieht, fo iR unsenfälig, daß der Zufall oder das Sufällige ale Urſache von irinem diejer beiden (weder von dem nothwendig und immer Ge idhehenben , noch von tem meiſtentheils Seſchehenden) genommen wu; aber Da es aud etwas gibt, was im Widerſpruch mit dieſem beiten geſchicht, und von ſelchem Alle fagen, es sei zufällig, fo iR ausenfällig, ta der Zufall und das grundlos von ſelbſt Gintretende

un aber geſchieht das cine in Bezug auf eine Bornahme, des an- tere mit in Bezug auf eine Bornahme, beides aber gehört zu um eines Zweckes willen Geſchehenden; demnach if Har, daß and; unter temjenigen, was im Widerſpruch mit dem nothwen⸗ ig oder meiientheils Geſchehenden geſchieht, einiges gibt, bei wel- tas um eines Iwedes willen Geſchehen ſich finten fann; um Zweckes willen aber iR ſowohl alles, was durch die Denk als and alles, was durch die Ratur vollbradt wird. derartiges bloß je nah Borkommmiß geſchieht, fo es fei zufällig; nämlich fowie bei tem Geienden das ſich, das andere bloß je nad Borkommmiß if, fo

der Urſache der Fall fein, wie z DB. am einem für fi Urſache das Haus⸗baueriſche, bloß je nad aber iR das Weiße oder das GSebildete; das

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78 - $YZIKHE AKPOAZERZ B. 7 197 a

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Buch der PhyſtkexI. 5. 79

jenige nun, was an und für ſich Urſache if, iſt fe beſtimmt, was aber bio je nah Borlemmniß, das if unbefimmbar, denn unbe: grängt Vieles koͤnnte an dem Cinen verlommen, lie, wie gelagt, wann bei dem um eines Zwedes willen Geſchehenden dieß der Zall iR, fo nennt man dieß ein grundlos von ſelbſt Cintretendes uud ein Zufälliges; der gegemfeitige Unterſchied dieſer beiben aber if bexs nah [G. 6) feſtzuſtellen; für jegt mag fo viel augenfüllig fein, daß beide zu dem um eines Zweckes willen Geſchehenden gehören, wie 3. B.: ex wäre um des Cinkaſſtrens des Geldes willen gekom⸗ men, in ber Abfiht, den Beitrag beigutreiben, wenn ex es gewußt hätte; nun aber fam er wohl, aber wicht um tiefes Zweckes wil⸗ len, fondern das, daß er Fam und dieß um bes Beitteikens willen that, war für ihn nur eben ein Verkammniß; und zwar auch ber Art, daß er weder meiſtentheils noch nothwendig jenen Ort jxes quentirte; der Endzweck aber, nämlich das Beitzeiben, if nicht eine von ben Urfachen, welche in dem eigenen Sein defien, ber fömmt, liegen, fondern er gehört zu demjenigen, was Sache einer Bor: aahme ift und durch Denkthätigkeit geſchicht; und ba danu jagt man, er fei zufällig gefommen > falle er aber es ſich vornahm und um biefes Zwedes willen fam, ober um beigutreiben immer ober meißtentheils den Ort frequentixte, fo iR er nicht zufällig gekommen. Afo iR Elar, daß der Zufall folgendes if: eine bloß je nach Vor⸗ kommniß ſeiende Urſache bei demjenigen, was unter dem um eines Zweckes willen Geſchehenden in Bezug auf eine Vornahme geſchieht; darum find auch Dentthaͤtigkeit und Zufall immer bei dem nämlihen Greigniſſe beifammen, denn Bornahme ift nicht ohne Denkthätigkeit. Daß nun die Urſachen, durch welche das Zufäl: lige geſchieht, unbeflimmbar find, ift ganz nothwendig, und daher ſcheint auch der Zufall ein unbeflimmbares Ding und dem Menichen unklar zu fein, und andrerfeits Eönnte es fcheinen, daß Nichte zu: fällig geichehe; denn alle diefe Ausiprüche find richtig, weil fie ißren guten Grund haben. Nämlich einerfeits ift es der Wall, daß etwas zufällig geichieht, denn es gefchieht ja je nach Vorkommniß, und der Zufall ift Urfache je nach Vorkommniß, andrerfeits hin⸗ gegen ſchlechthin an und für ſich iſt er von Nichts Die Urſache, wie 3. B. von einem Haufe if ein Hauses Bauer Urfache, je nad Borkommniß aber ein Flötenfpieler, und davon, daß Jemand fömmt und Geld beitreibt, während er nicht um dieſes Zweckes willen ges

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80 PYZIKHZ AKPOAZERZ B. T 197 b

un tovrov Evexa 2II0Yra, dnkıpa To nihsos’ za) yao Ideiv tıva Bovlöusvos xal dımady zul yedyav. xal To yavaı elval napaloyov ımv rixn 00Sds‘ 0 yap köyos A av del

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6. Auapkocı 8’ örı To aurouarov En) aleioy dorı" To udv y&o Anö Tüyns NÄäv Anö Tavrouatou, toüre d’ ounav } do Tuxns. n alV Yüo Tuyn wol To ano ruyns boriv. 600 xal To süruyjoaı &v undgkeev zul öAms noäfıs. dio zul dyayan negl Ta npaxta elvaı ınv Tuynv' Önueiov d’ örı doxel-Nroı Tavroy

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j Buch der Phyfik 1. 6. si

fommen iR, lann unendlich vieles die Mrfache fein, denn er konnte Jemanden beſuchen wollen oder Jemanden gerichtlich verfolgen oder ſelbſt gerichtlich verfolgt fein. Und auch das iſt richtig, tvenn man fagt, der Zufall fei etwas Widervernünftiges, denn bie vernünftige Begründung betrifft das immer oder meiftentheils Seiende, der Zus fall aber gehört zu demjenigen, was im Wiberfpruce mit biefem geſchieht; demnach if, da die auf Solche Weife wirkenden Urfachen unbeſtimmbar ind, der Zufall ebenfalls ein unbeflimmbares ; (dennoch aber fönnte man bei Ginigem die Schwierigkeit erheben, ob benn wirklich das zufällig naͤchſte Beſte Urfache des Zufalles werden könne, wie 3. ®. ob Urfache der Geſundheit entweder eine Lufiſtroͤmung oder ein Sonnenſchein fei, und nicht das vorhergegangene Abfchneis den der Haare; nämlid von ben bloß je nach Bortommmiß feienden Urſachen liegen auch wieder die einen näher, ale die anderen). Den Ausprud „guter Zufall” aber gebraudt man, warn etwas Gutes ich ergeben hat, und „Idlimmer Zufall”, wann etwas Echlimmes, Bingegen „Glückofall“ und „Unglüdefall”, wann ſolches eine bes denutende Größe bat; darum if es auch ſchon ein Umglüdtichiein oder ein Blädlichtein, wenn Jemanden beinahe ein großes Webel oder beinahe ein großes But witerfahren wäre, weil die Denkthaͤ⸗ tigfeit ſolches als bereits vorhanden nusfpricht, denn das „beinahe“ ſcheint gleichſam gar nicht mehr entfernt zu fein. Kerner ifl das Gluͤck aus gutem Grunde etwas Unzuverläffiges, denn ber Zufall iR unzuverlaͤffig, weil Nichts von dem Zufälligen weder immer noch meiſtentheils exiſtiren kann. Alſo beides, ſowohl der Zufall als auch das grundios von ſelbſt Gintretende, And wie gelagt je nad Bortommniß feiende Urſachen bei demjenigen, was die Möglichkeit des Geſchehens nit ſchlechthin an und für fi, und nicht meiftentheile hat, und zwar unter biefem bei dem, was um eines Zweckes willen geſchieht.

6. Die beiden unterfcheiden fi aber von einander dadurch, daß das grundlos von ſelbſt Gintretende der weitere Begriff if, denn alles Zufällige iR ein grumtlos von felbft Eintretendes, aber nicht alles grundlos von ſelbſt Cintretende iR ein Zufaͤlliges. Naͤm⸗ lich Zufall und Bufälliges iR nur bei demjenigen, an welchem auch das Glucklichſein und überhaupt ein Handeln fi findet; darum muß auch nothwendig der Zufall ch auf das Gebiet der Handlun⸗ gen bezichen, wovon es ein Anzeichen if, daß das Gluͤck das naͤm⸗

8. DYZIKHZ AKPOAZEQZ B.

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ehyeı ri evdaıuorlg ij uruxiu 4 dyyus, nd’ eudasuovla ngebls tus‘ sunpakle yaa. M0$” amoooıs un Ivddgera npäbsı, out z0 dnöb Tuyns norhon. zur dıa TOVzo oVTE Alyugev Ov- dv ovre Imobov ovre nmaıdiov oddly moi do Tüyns, Orı olx E&ysı npoaigeoıw' odd’ eurugla oVd’ druyla ı vragzeı rovrois, el un 209° ouoröenra, woree Zyn Ilgwsaggos Ei- Tızeis sivar rous Aldovs t ov oi Puuol, örı TTawvraı, oi di OudLlvyes aurW@v xaranazovurraı. ‚To de ndayey ano zU- ns vnagkeı NWS zul Tovrois, ötay 0 neastew nel e- 16 zou&n ano ruyns‘ allus dR aux Eamıy. zo d’ aüroue- z0v xai Tois Kldoıs Iwoıs zul nollois T@v dıwuyav, 0lov 0 Innos avröueros, yaukv, niser, Orı koudn ulv LLIWm, Toü omsirn BR Ever ııhen. mai 0 volmous aUTonarog zu1Ensoev" Earn udv yüo Too neInogm bvema, EAl’ ou Ton x0940Iuı Evexı XOTENEOEV. WOTE (puveoov Örı 8 bis enkäs Eysxa Tov Yyırvoukvyoıs, ÖTaV un Tov Quußanrog Evexa yeyıvarı 08 Em TO ultıorv, Tore dd Tabrouarov IEyousy' Ano EU- xns d£, TOULWV 000 UNO TEvToudrov Ylyarkı TOY TTEOMIGE- 107 Tois Exovoı ngoalgeoıw. onusioy TO udtmw, ori Ad- yErnı TV un yeraraı To Evexa Allov dxeiwo oo Ävexa”), voiov 70 PBadtocı Aanekews Eveai Forıy’ el di un Eyevero Badloavrı, uarmy yautv Badlocı zul 7 -Badısıs uarale, @s zoüro 0V TO uarny, nepuxös Bllov Epixe, Oraw un Me oatvn Exeivo ov Eveaı dmepuneı, nel El. tus kovaacdaı padn usenv ri our Ebllınev 0 Heos, yekoiog Ey Ein‘ .0d yag mv roũro Lxelvou Evexe. olım dH ra wUrduanoy ad nerd To

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*%) Für 7$ Erexa üllov dxeivo ob, was decch Jen Sinn der ganzen Stelle gefordert ist, haben die: Handschrr. einstimmig ro Iraxa allovu dxetvov, nur Simplieins erwähnt eine Andere, uber eben so unhaltbare Variante: 70 ob Frera all’ 8 duaivor. -

Bus der Vhyſtt I. 6. 83 Inhe, ober wenigfbems beinahe da® nämlide, zu frim fdeimt wie Die Stidichigfeit; die Gtüdieligfeit aber iR ein Handeln, beun fie iR

nehme ſchtt; une au Biüd und Ungläd fümmt biefen nicht zu. auer ciwa bloß gieidimigweile, wie Protarches) fagte, die Gäeine, end weldyen tie Altäre befbehen, ſeien glücklich, weil fie gechrt wer: währen» ihre Rameraden zerireien würden. Zufällig eine Gin za erleiden aber, dies wird in gewillem Sinne auch Dielen wenn mämlidy derjenige, welcher in Bezug auf fie ciwas tes zufüllig that; in anderem Ginne aber nicht. Hingegen yon jelbf Eintretende fümmt auch ven übrigen leben⸗ d vielem Lebloſen zu, wie 5 B. fagen wir „as Pferd von aelommen”, weil es zwar dadurch, daß es aber es lam nit um des Gereitehwerdens „der Dreifuß iR grundlos von felbR zufammen-

Denn cz fand wohl um des Darauflgens willen. aber - nit um des Daraufügens willen zuiammen. Demmach augsufhllig, daß wir von Demienigen, was an unt für ſich um emes Zwedles willen geſchieht, etwas dann ein grundlos von felbi Gmireientes nennen, wann nit um des Erfolges Toillen ciwas, uchen Ifadre aufscheib feiner liegt, geſchieht; ein Dufälliges Hin- An mennen wir von eben jenem basjenige, was aus dem Gebiete ses Bernchmbaren für die mit Bornahme begabten Weſen grund- Gin Anzeichen hiervon aber iR, daß der Ausarmd „vergeblich” gebraucht wirt, waın dem um eines anderen milien Geienden jenes nicht erfolgt, um deſſen willen es if, wie 3 3. 05 Gpazierengehen iR um ter Zeibesöffuung willen; wenn aber Diele Icemandem, weldyer ipazieren gieng, nicht erfolgt, ie ragen wir, er fei vergeblidh fpazieren gegangen, und der Spazier⸗ gang war cin vergeblidier, da das Bergebli eben darin beicht. Ba5 a6 feiner Ratur nah um eines anderen willen Beſtehende jenes mit errricht um deſſen willen es feiner Ratur nad befand; denn zenn Jemand fagen würde, er habe vergeblidh gebabet, weil ja doch feine Gennenfinfiernif eingetreten fei, fo wäre dies lächerlich, denn Bas Baden war ja nicht um deſſen willen, So allo beſteht tas

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84 $YZIKHE AKPOAZENRE B. + 198 a

Oyoua, 6T0y auso udeny yEeygraı xaureness Yap oU Toü rarafaı Evexu 0 AIos‘ ano Tod alToudrou &pa xareneoev 6 Mdoc, örı neaoı Av Tıvös xal Tod Trarabas Evexe. uclıora d’ Zar) xwoıLouevov To ano rurns &v zois Quseı yıyoufvyoıs“ OTav yap yeymral Napa Wuvoıy, TOTE OVUx and tuxns alla udllov Enö Tavrouarov yeryovkvar 'paukv. £orı dt xal roüro Erepov‘ Tod ulv yao Ei To alııoy, vov d’ Byrös. + vl udv oiv dor) To alröuarov za reg ruxn, elontoı, zur Tl dınpkpovoıy allnlaov. Toy ÖL T00nNor Ts alrlus dv rois 69EV N aoyn Täs xıynosws Exdregay wuray* 7 yap 109 Ylası 7 rwv ano diavolas alrıov del Borıy - alla Tovrwv TO nlidos Köpıorov, dh 8’ dort aöro- uerov xal 7 urn alrıa way &y 7 vous yEvoıro alnıos H YV- os, ray zara ovußeßyxds ulrıdy yeyaıaı Tovrwy aurav, ovdlv SR xara ovußsßnxos dorı Ho6repov av x0$’ avro, dñloy örTı vudt TO xara Ouußeßnxös alrıoy TE00FE00V Tou 203’ auto. BoTepov &pu Tb auröucrov x 1 vun xl vou za pvosws‘ or el örı udlıora Tov ovpevod altıoy eUTöunTov, Avayın' oOTEgoVv vovy xal yvorw alrlav elvaı zu) wllwv nollov xal Tovde ravrös.

1. "Or 8’ Zorıy altıa,' xal örı Tooaven Toy doıduov 00% yautv, INAov- Toosüure Yyap ToV dpı3aöv 16 dia Tl zegielinpey nyagp elstö ri Borıy avayeraı ro.dıa TI Eoye- tov Ev Tois amıyırors, olov Ev rois uaynuudiv (eis ömouoy

Buch der Phyſik I. 7. 85

grundlos von feld Gintretende auch dem Sprachausdrucke nad darin, daß eiwas in feinem eigenen Selbſt grumtlos oder vergeblich geſchieht ); denn 3. DB. der Stein fiel nit um des Tödtens willen herab, alfo fiel ex grundlos von ſelbſt herab, ta er ja auch ven Iemandem um des Tödtens willen zum Herabfallen gebracht werden fönnte. Am wenigften aber bat das Zufällige mit tem von Ratur aus Geſchehenden zw fchaffen, denn warın etwas im Wider⸗ fpruche mit der Ratur gefchieht, dann fagen wir nicht, es fei zus fällig, foubern, es fei grundlos von felbft geſchehen; es if aber dies auch etwas Berfchiedenes, denn von jenem iſt die Urfache außer: balb feiner felbf, von dem von Ratur aus Geſchehenden aber inners halb feiner ſelbſt. Was alfo nun das grundlos von felb Eins tretende fei und was der Zufall, haben wir hiemit angegeben, ſowie auch, worin fi beite von einander unterfheiden. Nach der Aufs fafungsmweife der Urfache aber gehört jedes von beiden zu demjeni⸗ gen, woher der Anfang der Bewegung ausgeht; denn immer if eniweber etwas von dem von Ratur aus Geienden oder etwas von dem durch Denkthaͤtigkeit Geſchehenden babei die Urſache; die Ans zahl von diefem aber ift unbeſtimmbar. Da aber das grundlos von ſelbſt Gintretende und der Zufall Urfachen von foldem find, von welchem auch entweder ein Sebanfe oder bie Natur Urfache fein tönnte, nämlich jene erfieren es dann find, wann etwas bloß je nach Vorkommmiß Urfache von eben foldem wird, und da ferner Rihts bloß je Vorkommendes urfprünglicer ift, ale das an und für ſich Seiende, fo if Mar, daß aud die bloß je nach Borfommniß feiende Urfache nicht urfprünglicher iR, als die an und für ſich feis ende; alfo if das grundlos von ſelbſt Gintretende und der Zufall abgeleiteter, als ber Gedanfe und die Natur, fo daß nothwendig, wenn das grundlos von ſelbſt Gintretende auch noch fo fehr Mrs iache des Himmels wäre, doch noch urfprünglicher ein Gedanke und die Ratur Urfache fein müßte, fowohl von vielem anderen als auch imöbefonbere von dem Univerſum.

7. Daß es aber Urſachen gibt und daß dielelben ber Zahl nad fe viele ind, als wir angaben, ift Har, denn der Zahl nach ebenfo vieles umfaßt das WBarum?"); entweder nämlih wird das Iedte Barum auf das Was zurüdgeführt und zwar dies bei dem Unbewegten, wie 3. B. in ber Mathematif, denn auf die Definition

Ariſtoteles. 8

86 BYZIKHZE AKPOAZERZ B. + 108 b

yag rov eudLos 7 Ovupefrpov 4 üllov rıvös avayeraı Eoye- 109), N eis TO xıyjoay nowrov, olov dia ıl dnollunoar; örı kovinoav: 7 rivog Evexa; Ivy üpkwow‘ 7 Ev Tois yıro- uevoıs 4 VAN. örı ulvV owv. 1a eltıa Tavın xal Tooavre, yarvepov' Enel d al alılaı TErrapss, Nepl Na0ay Toü pv- 01x09 eidlva, za) Eis naoas dvayay ro dıa ıl anodwası YuCızos, av vlmv, 10 eidos, To xıyjdev, To ov Evexa. Ep- zera di „6 role eis ro Ev nollazıs‘ To ul ya ri karı za) 16 ou Evexa &v karı, 16 8’ ödev 7 xlynors g8ToV 12] eldeı TaUTO TOoVToIS" &VIOWTOS Yap avdewrrov yeryd. al ölws 600 zıyvovusva xıyei' 600 di un, avxete Wuaızns‘ ov 32 yap 89 avrois &yoyze xiynoıw oUd’ aoyhy xıynoses xml, all’ axltynra övra. dıo roeis al noayuareimı, n mV egl axlynrov, n di reg) zıvovusvov ulv apdagprov dE, n di nepl T& pIaora. wore ro dia Tl zul eis 179 Ulnv Avayoyıı unodtdora, xar eis TO ri korı, za) els TO No@Toy xıyjoarv. reg) YEevloews yap ualıora TOUTOVY TOVY TEONOV Tüs eirlas 0xonovos, Ti nera 17 ylveraz, zer ri agwrov Enolnoey 7 Ti Enoge, xal ourws del To &yesnis. dırra) di ai age ai xıyoVoaı puoixos. or n Eikoa oðᷣ yvoızn' ou t yao Eye xıynosws doxny Ev avrj. Tovrov d’ Early el Tu zıyei un xivoúuſvov, WOREQ TO TE MavIelus axlynTor xa) TO nayıev zewrov xal ro ri tori zal 1 moppn’ Telos Yyap xl ou Evexa” more Enel N Yüoıs Eyexa Tov, za) raurny devaı dei, za) nayrws anodorkov zo dım Ti, olov örı dx Toude avayın

n

Buch der Phyſik 1. 7, 87

4 B. des Geradlinigen oder des Gommenturablen oder dergleichen wird da zurüdgegangen —, oder auf das erſte Bewegende (wie. B. aus welcher Beranlaffung führten fie Krieg? weil fle geplündert hatten) , oder auf bas, um Wehen willen (wie 3. B. damit fie herrſchen), oder endlich bei dem Werdenden iſt es der Stoff. Daß alſo nun die Urſachen dieſe und ſoviele And, iR augenfällig; da aber der Urfachen vier find, fo iſt es in Betreff aller die Sache des Phyſikers, ſie zu willen, und infoferne er das Warum auf fie alle nämli auf Stofl, Form, Bewegendes, Endzweck, zurüdführt, wird er feinen Gegenfland in der für ihn allein vaflenden Weiſe emts wideln; es gehen aber die leßteren drei der genannten oft in ins jufamınen, denn das Was und dasjenige, um deſſen willen, fiub Eins, und dasjenige, woher als erfiem die Bewegung ausgeht, iR der Form nad) wieder das nämlidge wit diefen beiden, denn ein

Menſch erzeugt einen Menichen, und fo überhaupt bei allem, was -

dedurch daß es bewegt wird, felbR bewegend if; bei welchem aber dies nicht der Fall if, das iR nicht mehr Sache der Bhufil?*), denn ſolches ift nicht dadurch bewegend, daß es in fi ſelbſt Bewegung ober einen Anfang von Bewegung bat, fondern es if beiwegend, während es felbR nit mehr bewegt if; darum auch find der Unterfudhungen dreie, die eine über das felbR nicht mehr Bewegte, eine zweite über dasjenige, was zwar bewegt, aber unvergänglic iſt, und eine dritte über das Vergaͤngliche??). Demnach alfo wird die Entwicklung geführt, indem man das Warum fewohl auf den Stoff ale auch auf das Was ale auch auf das erfle Bewegende zurückführt; denn in Betreff des Entfichens Felt man die Erwägung zumeiſt in der Weife an, daß man frägt, Was auf Was folgend entftehe, und Was als erſtes eine Binwirfung ausgeübt oderjerfahren habe, und fo fort immer das Naͤchſtfolgende. Die Brincipien aber, welche in phyſikaliſcher Weile ale beivegend wirken, find doppelt ?*), und das eine derfelben if nicht felbR ein phyſikaliſches, denn es bat nicht in fich feldR einen Anfang von Bewegung ; ein derartiges Brincip nämlich iR e6, wenn es etwas gibt, was ohne ſelbſt bes wegt zu werden, bewegend if, wie etwa dasjenige, welches durchaus unbewegt it und jenes, welches das allererfie if, und das Was und die Geſtaltung (demn diefe iR Endzweck und dasjenige, um defien willen), fo daß, ba die Natur in ihrer Thätigkeit um eines Zwedes willen if, man auch diefe ebengenannte Art des Principes

33

88 BYZIKHZ AKPOAZENZ B.

ode: ro di dx Tode 4 anlöch we in rd nolv. xal el u&älsı rodl Eoeodaı, woneo Ex Toy ngoTdaswv To avund- gaour’ xal örı roür NV 7o ıl nv ev, zur dıorı Beirıov ouzws, oUy ankös, alla To nos ıyv Exaotov ovolev.

8. Acærdov dn noWrov ulv dıonı 7 yvcıs av Ävexa sov alılay, Ensıra nepl tov avayxalov, nass Eye 89 rote gYuvorxois’ eig yap Taurnv ınv alılay dvayovcı nüvres, Örtı ineıdn To Heguoy Toovdi nepure xl To wuxonv aal Exu- orov dN TWy Towüurwv, radı EE avyayans Lori za) ylveraı“ zu) yap Lay Gllmv alılav elnworv, 6009 ayausvor xalgeıy dsoıv, 0 ulv mv yıllav zul To veixos, 6 di röy vouv. &yeı I’ anoplav ıl xwAusı nV Yvoıy un Evexa Tov noivy und’ örı Beitiov, dA” wonep De 0 Zeig oüy Önws T6Y oirov auenon, all’ EE avayans' To yag dvaydiv yuysiwer dei, zu) TO wuyILv Udmp yevousvov zareideiv‘ To d’ avkave- odcı Tovtov yevoufvov TV dirov Ovußalveı.' ouolws dR xu) & zw anollvurss 0 oiros Ev Tj älp, ou Tovrov Evexa Üs önwg dnointaı, alla rovro ovußdßnxev. wore Tl wide odzw zu) za ulon Exeıv tv rij Yvoeı, olov tous odövras dvayans avazeiicı Tovg utv Eungoodlovs Öfeis, Enırndelous zoös TO dingeiv, Toüg dk youplovs nlareis xal xonoluovs noös Atalveıy nV Tzgopnv, Enel oU rovsov Eveno yerkodaı, dl avuneosiv. ouolws di zul niegl TwV Ally usowv, iv Goous doxel Undgyew ro Evexd rou, Ödmov ulv 009 änavıa

Buch der Phyſtk I. 8. 8

wien und nad allen Seiten das Warum entwideln muß, wie zB. daß aus biefem Beſtimmten nothwendig biefes Beſtimmte ents chen muß (das „aus diefem Beſtimmten“ aber muß babei entweder ſchlechthin an und für fich ober wenigfiens meiſtentheils gelten), und ferner 0b etwa dieſes Beſtimmte als ein eintreten Werdendes erſt bevorſtehe (wie 3. B. ter Schlußſatz aus den Praͤmiſſen), und fers ner, daß dieſes oter jenes eben das wefentliche Sein eines Dinges war, und aud, warum es fo befler fei, und zwar dies nicht fchlechts hin, fontern gerade relativ für das Weſen eines jeden einzelnen Dinges.

8. Demnach alfo if zuerſt anzugeben, warum die Natur zu den am eines Zweckes willen wirkenden lirfachenngehöre, und dann iR über das Nothwendige zu forechen, wie fich dieſes hei den Raturs dingen verhalte, denn auf diefes als Urfache führen Alle die Dinge zurück in dem Sinne, daß, da das Warme umd das Kalte und jedes dergleichen von Natur aus biefe beſtimmte Beichaffenheit abe, dann biefes oder jene befimmte Ding durch Nothwendigkeit eriftire und entfiche; denn wenn auch wirklich Ginige von einer anderen Urſache fprechen, 3. B. der Bine von Liebe und Gtreit, ein Anderer von dem weitbildenden Verſtande, fo berühren fie diefelbe gerade nur und laſſen fie dann gleich wieder bei Seite. Es Hat aber auch jeine Schwierigkeit, wa6 denn tem im Wege fiehe, daß tie Natur ohne einen Zwei, um deflen willen, und ohne eine Rüdficht auf das Befſere thätig fei, fondern daB es fich ebenfo verhalte wie ja. auch Zeus nicht regnet, damit er das Getraide wachſen made, fons bern durdy Nothwentigfeit; denn bie aufgefliegene Ausduͤnſtung muß erfalten, und das Grfaltete muß, zu Wafler geworden, wieter herab» fommen; daß aber, wenn dies geicdhehen if, das Getraide waächſt, ergibt fich von ſelbſt; ebenfo aber au, wenn Jemandem das Ges traide in der Scheune verdirbt, regnet es nicht um beflen willen, damit es verberbe, ſondern dies ergibt fih von ſelbſt. Was dems nach fieht dem im Wege, daß auch die Theile in der Natur ſich ebenfo verhalten, daß z. B. die Zähne durch Nothwendigkeit hervor⸗ fommen, nämlich die vorderen fchneidig und tauglich zum Sertheilen, hingegen die Badenzähne breit und brauchbar zum Zermalmen der Nahrung, da fie ja nicht um deſſen willen fo würden, fondern dies eben nebenbei erfolge; und ebenfo aud bei den übrigen Theilen, bei weldhen das um eines Zwedes willen Wirkende vorhanden zu

ↄ0 BVYEIIXBMX AKPOAZENZ B. + 100

ovveßn wong xüv el Eyexd Tov Lylvero, ravra utv loan ano roũ avroudrov gvoravıa Enırndelas’ 60a di un olrws, enrwiero xu) anolivrar, zadaneo Eunedoxins Alyeı 1a Bov- yevi ‚avdpöngwpe. 6 ulv ovv Aoyos, @ &v Tıs drrogmasıey, ovTos, xal EI rıs aAlos ToLodrog Larıy' aduvarov di Touroy &yeıv 70V T00n0V. TaUra ulv ydo xa) navın Ta yvca 9 ce ourw Ylvaeroı 7 ws Ent To oiv, av d’ AnO TUyns xal roũ wurouatov ovdEv, F yap ano runs oVd’ ano Ovu- asauaros doxti veıy mollaxıs Tou yeıuwvog, all’ Eav vn xzuva‘ ovdR xuluara uno xuvo, all &v yeıuwvos. sd 00% N ws And OvuntWuarog doxei 7 Evexd tov elvaı, ei un olov TE reür’ elvaı MMTE anO OVUNTWUATos UN! ENO Talteud- rou, Evexa rou &y ein. alla unv' yvoa y’ for) ra Taaüre, zavre, ws av auto) yaiev ol ravza Akyovres. Earıy &pa 10 Evexa rou EV Toig yica yıvousyoıs ze) ovow. Erı Ev 6ooıs reAos dort rı, Tovrov Evera NngKTTeIms TO NEÖTERoV za) To Epebijs. oUxoüy @s noasrera, oUTw Nepvxev, nor ws zepuxev, odrw nousteraı Exaorov, &y un funodiig. nodr- vera d’ Evexa TovV' zu) nepurev &ou Tovsov Evexu. olov el olxla 70V yvosı yıyvoulvwy nv, oürws av Eylvero as vor uno ns regvns‘ el di Ta yvosı un Hovov yvcaı alid za) zdyyy ylyvoıro, Worurws &y ylyvoso n nepuxev. Ever &oa Yaregou Iarepov. ölws Ten ıdyyn 1a uiv Inızeleii & 7 yü-

Buch ber Pont I. 6. 9

fein ſcheint; und die Dinge dann nun, bei welchen alles einzelne gerade fo ſich ergab, ale wenn es um eines Zweckes willen entftünde, diefe hätten fi, nachdem fie grundlos von ſelbſt in tauglicher Weile Äh gebildet hätten, auch erhalten; bei welchen aber dies nicht des Fall war, dieſe fein ihen zu Grunde gegangen und giengen noch ju Grunde, wie Empedokles von dem „Rinders entfprofienen Männere gechtigen" fagt?). Die Begrüntung nun, nach welder man eine Schwierigfeit erheben koͤnnte, wäre diele, ober welde andere derglei⸗ den es ſonſt noch gibt. Aber es iR unmöglich, dab die Sache ſich fo verhalte; denn ſolches und alles von Natur aus Gurfebende enttebt entweder immer oter wenigfiens meiftentbeild fo, wie es entieht, hingegen bei feinem zufälligen und grundlos von felbR Eintretenden iR dies der Fall; denn nicht zufällig und nicht als ein bloß nebenbei Brfolgendes fcheint es zu geichehen, wenn es im Binter häufig regnet, wohl aber, falls dies zur Seit tes Hundes Rernes eintritt, und ebenfo auch nicht, wenn Stickhitze zur Zeit des Hundoſternes eintritt, wohl aber, falle zur Winterszeit ; baber, wenn foldes entweder ale ein nebenbei Erfolgentes oder um eines Zweckes willen zu exiftiren fcheint, fo muß es doch wohl, woferne es nicht möglich if, daß es Durch ein nebenbei Erfolgendes oter turch das grundios von ſelbſt Bintretente eritire, um eines Zweckes willen eriſtiren; aber das derartige iſt ja doch eben ſaͤmmtlich ein von Natur aus Seiendes, wie dies die Vertreter jener Anficht wohl auch felbR fagen müßten; alfo gibt es das um eines Zweckes willen Beehen in dem von Natur aus Öntflehenten und Seienden. Fer⸗ nee auch wird bei allem, wo es einen Endzweck gibt, um dieſes. willen dad Frühere und das Nächfifolgende bewerfitelligt, und jedes iR demnach feiner Ratur nach fo, wie +6 bewertflelligt wird, und. wird fo bewerkſtelligt, wie es feiner Natur nach ift, mofern nicht ein Hinderniß entgegentritt *%) ; bewerfflelligt aber wird es um eines Zweckes willen, alfo if es auch feiner Natur nach um dieſes Zweckes willen, wie 3. B. wenn ein Haus zu dem von Natur aus Unts ſtehenden gehörte, fo entflünde es dadurch gerade fo wie es jeht dur die Kunſt entfieht, und wenn das von Natur aus Geiende nicht bloß von Natur aus, fondern auch durch Kunſt entituͤnde, fo entflünde es gerade ebenfo wie es feiner Natur nah if; alſo iR das eine (das Entſtehen) um des anderen (des Seine) willen. Und überhaupt ift’es die Kunſt, welche theils dasjenige noch gänzs

92 BYZIKHE AKPOAZERZ B. + ı99b

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‚relos duvora nv Eideiv, diapdspoulvns &y dexis Tıvög

Eyivero, Sonso vV Tod OnEguaros. Erı ayayzn Ontgue ye- veosaı agwrov, alla un eusus 1a Ida” zul öVlogvis ulv eure

Bud der Phyfik 11. 8. 93

lih vollendet, was die Natur ins Werk zu fegen unvermögend if, teile die Natur nachahmt; alfo, wenn das Kunftgemäße um eines Zwedes willen if‘, fo it es aud das Raturgemäße, denn in dem Kunftgemäßen und Raturgemäßen verhalten fih das Fruͤhere und das Spätere ganz in gleicher Weile zu einander; am augenfäligften aber iR dieſes bei den übrigen lebenden Weſen, welche weder duch Kunft noch in Folge einer Unterfuhung noch in Folge einer Bes rathung thätig find, daher auch Binige die Schwierigkeit befprechen, ob die Spinnen und die Ameiſen und dergleichen vermittelft eines Berflandes ober vermittelft etwas anderen arbeiten; geht man aber ſchrittweiſe in dieſem Sinne fort, fo zeigt fih, daß auch bei den Bilanzen das Zuträglicde in Bezug auf den Endzweck entfteht, wie 3. B. die Blätter um der Bebedung der Frucht willen. Demnach wenn. von Natur aus und zugleich um eines Zweckes willen bie Schwalbe ihre Ne und die Spinne ihr Gewebe macht, und bie Bilanzen ihre Blätter um ber Früchte willen und die Wurzeln nicht nach oben fondern nad unten um der Nahrung willen haben, fo iR augenfällig, daß bie derartige Urfache in dem von Natur aus Entfiependen und Seienden exiſtirt. Und auch, da die Natur doppelt it, nämlich einerfeits als Stoff und andrerfeits als Geflaltung, bie Iegtere aber Endzweck und um des Endzweckes willen das Uebrige it, fo iR doc wohl diefe Urſache die im Endzweck beruhende. Fehl⸗ griffe aber entſtehen auch bei dem KRunfigemäßen, denn ſchon gar oft Hat der Schreibfundige nicht richtig gefchrieben und der Arzt den Trank nicht richtig verabreicht; fo daß Härlid dies auch bei dem Naturgemäßen möglid iR; nämlich, wenn es bei dem Kunfts gemäßen einiges gibt, bei welchen ber richtig erfüllte Zweck ift, bei dem Fehlgegriffenen hingegen um eines Zweckes willen zwar Hand angelegt, derfelbe aber nicht erreicht wird, fo wird es ſich wohl in gleicher Weile au bei den NRaturs Dingen verhalten, und die mons ſtroͤſen Gebilde find eben Fehlgriffe in Bezug auf jenen Zwed, um defien willen etwas if; und alſo auch bei den uranfänglichen Bils dungen wird wohl jenes „Rinder sentiproflene”, wofern es nicht fähig war, zu irgend einer Abgränzung und einem Endzwecke zu gelangen, mit einem Verderbniſſe irgend eines Principes entſtanden fein, wie jegt mit einem Berberbniffe des Samens. Werner auch mußte ja nothwendig zuerſt ein Samen entflehen, und nicht fogleich die Thiere felbfl, und das „ganz im Naturzuſtande vorerſt befinds

35

94 DYZEIKHE AKPOAZERZ B.

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Bud der Phyſik 11. 8. 95

lie **”) war eben Samen. Werner wohnt aud den Pflanzen das um eine Zwedes willen Beſtehen ein, nur iſt es weniger deutlich gegliedert; und entſtand num etwa auch in den Pflanzen, wie dort das „Rindersentfproffene Wännergefichtige”, bier ebenio ein Wein⸗ Rod » entſproſſenes Delbaum » gefichtiges, oder nicht? ungereimt nämlich wäre es wohl, aber doch müßte es auch hier fo fein, wenn anders es auch bei den Tieren ber Wall if. Werner müßte dann bei tem Samen tas Entſtehen fo, wie es eben zufällig Ach ergibt, Rattfinten ; aber, wer fo fpricht, hebt überhaupt gänzlich das von KRatur aus Geimde und die Natur felbR anf; denn von Ratur aus feiend if dasjenige, was von einem im ihm felbR liegenden Anfange an eontinuirlich im Bewegung gefeht zu einem gewiflen Gndzwede gelangt; aber nicht entſteht von einem jeden Anfange an bei jedem das nämliche und auch nicht das zufällig nächke befle, hingegen allerdings if die Bewegung immer in der Richtung auf das nämliche, wofern nicht ein Hinderniß entgegentritt. Dasjenige aber, um deſſen willen etwas wird, und dasjenige, was um dieſes Zweckes willen wird, kann aud durch Zufall werten, wie wir z. B. fagen, ber Fremde fei durch Bufall gefommen und, nachdem er ges badet hatte, wieder fortgegangen, wenn er nämlich gerade fo handelte, als wäre er wm dieſes Zweckes willen gekommen, in Wirk lichkeit aber nicht um diefes Zweckes willen fam; und foldhes iR dann je nach Borfommniß, denn der Zufall gehört zu den je nad Berfommmiß wirkenden Urſachen, wie wir auch oben [G. 5) fchon fagten; Hingegen wann foldhes immer oder meiſtentheils gefchieht, fo iR es nicht ein bloß je vortommendes und nicht zufällig; aber bei den RatursDingen geſchieht etwas eben immer in diefer gleichen Beife, wofern nicht ein Hinderniß entgegentritt. Ungereimt aber iR es, nicht zu glauben, daß etwas um eines Zweckes willen werde, wenn man das Bewegende nicht gerade über den Zwed berathichlagen ſicht; berathſchlagt ja doch auch die Kunſt nicht, denn wenn die Schiffe« daukunſt fchon dem Holze einwohnen würde, fo würde fie in gleicher Beife auch fon von Natur aus Schiffe machen. Demnach alfo, wenn das um eines Zwedes willen Beſtehen der Kunſt einwohnt, jo wohnt es aud der Ratur ein; am Elarften aber iR dieß, wenn Semand ſich ſelbſt ärztlich behandelt, denn einem Solchen gleicht dieRatur. Das alſo nun die Ratur eine Urſache it, und zwar in dem Sinne ber um eines Zwedes willen wirkenden Urſache, iR augenfällig.

98 $YZIKHZ AKFOAZERZ B. t 200 b

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9 Bekker gibt rıvos.

Buch der Phhfik IL. 9. 99

Shlußfages auch der erfle Ausgangspunkt nicht befleßt, fo auch bier der Endzweck und dasjenige, um deſſen willen es wird, nicht beftehen (denn ein erfler Ausgangspunkt iſt doch auch dieſer, d. h. der Endzweck, nur nicht für die handelnde Verwirklichung, fondern für den Begriff); dort aber, in der Mathematik, eben beſteht ber Endzweck ale erfier Ausgangspunkt für den Begriff, denn bort find feine handelnden Verwirllichungen); demnach alfe, wenn z. B. ein Haus fein fol, fo ift es eine Nothwendigfeit, daß diefes oder jenes vorher gefchehen fei oder vorhanden fei oder beftche, oder allgemein, daß der um eines Zweckes willen feiende Stoff beftche, alſo 3. B. Biegelleius und Bruchſteine, wenn es ein Haus fein fol; aber ges wiß nicht wegen »iefer befteht der Cudzweck, außer inwieferne wegen des Stoffes Überhaupt, und er wird auch nicht wegen dieſer bes heben; aber, wernn biefelben ganz und gax nicht he finb, fo wird au das Haus oder die Säge nicht fein, das erſtere nicht, wenn nicht die Steine find, die letztere nicht, wenn nicht das Bifem IR; denn ja auch dert, in der Mathematik, beſtehen bie erſten Ausgenge- punkte nicht, wofern etwa die Winkelſanme im Dreiecke nicht gleich zwei Rechten if, Augenfällig demnach if, daß das Nothwendige bei den Naturbingen in demjenigen, mas man als Stoff bezeichnet, und in den Bewegungen bes Stoffes liegt. Und beide Urſachen nun?) muß ber Phyſiker angeben, in böhberem Grade aber bie Urfache, um Wellen willen, denn dieſe ift Urſache des Stoffes, nit aber umgekehrt der Gtoff Urſache bes Endzweckes; und ber End⸗ zweck, um befien willen, und ber erſte Ausgangspunkt koͤmmt von der Definition und dem Begriffe; fowie bei dem funftgemäßen, ba das Haus fo ober fo beſchaffen iR, nothwendig dieſes Beſtimume vorerſt geſchehen und vorhanden fein muß, und, da bie Geſundheit diefes Beſtimmte if, nothwendig dieſes Beſtimmte vorerſt geichehen und vorhanden fein muß, ebenſo auch muß, wenn der Nenſch dieſes Beſtimmte it, diefes Beſtimmte, und bei einem anderen Beflimmten ein anderes Beſtimmtes vorhanden fein. Ja vielleicht liegt ſogar in dem Begriffe das Mothivendige, denn befinirt man bie Thätigkeit bes Sägens, daß es ein beſtimmt beichaffenes Bertheilen iſt, fo wird diefes nicht fein, wenn die Säge nicht beſtimmt befchaffene Zaͤhne bat, und dieſe werden nit fein, wenn bie Säge nicht von Bilen iR; es gibt nämlich auch in dem Begriffe einige Theile ala Stoff des Begriffes ?'). |

Anhalt des dritten Buches.

Nachdem im’ vorhergehenden Buche das natürliche. Sein bereits an die Bewegung geknüpft worden war und hieran die Unterſchei⸗ dung eines Stoffes umd einer endzwecklich wirkenden Kern: fich an⸗ gefchloffen Hatte, wird in diefem und dem naͤchſtfolgenden Buche der Begriff der Bewegung und jener Momente, welche mit berfelben in Zufammenhang flehen, naͤmlich des Unbegrängten, des Ortes, bes Leeren, der Zeit, erörtert. Infofern an den Natwrdingen überall ber Unterfchied zwifchen einem potenziellen und einem actuehlen Sein befteht, ift die Bewegung bie actuelle Verwirklichung des Potens zielen als folhen (C. 1), was fi auch gerade dadurch beftätigt, daß die unrichtigen Annahmen Fruͤherer auf der fcheinbaren Unbes ftimmtheit der Bewegung beruhen, welche ihren Grund eben in der Zwifchenftellung der Bewegung zwifhen Potenz und Actus bat (&. 2); und zwar erklärt fih fo auch das Verhaͤltniß zwifchen Activität und Paffivität bei dem Bewegenden und bem Bewegt⸗ werdenden, welches Verhaͤltniß bei einfeltiger Trennung zu unlös- baren Schwierigkeiten führt, wohingegen unbeßindert ein Actus eben in einem Paſſiven wirfend auftritt, und fo Eine Bewegung zur gleich potenziell und actnell vor fi geht, nur der gegenfeitigen Richtung nach ſich unterſcheidend (K. 3). Das Unbegränzte aber nun, welches fowohl die idealiſtiſcheren Anfichten der Pytha⸗ goreer und des Blato, als auch die realiſtiſchen Auffoflungen der egentlihen Naturphilofophen ale ein Seiendes anerkennen, fcheint, da es nicht wieder ein Princip deſſelben geben kann, ſelbſt ein Brincip zu fein und durd die Unbegrängtheit der. Zeit, der Theil barkeit der Groͤßen, des ſteten Wechſels von Entflchen und Ber gehen, des gegenfeitigen Berühtens, und durch die Unbegrängtheit des Denkens bewiejen werden zu müflen; es hat aber dieß viele

Inhalt des dritten Buches. 101

Schwierigkeiten, bei welchen es auch auf die Bebentung des Bes griffes Unbegrängt ankoͤmmt (C. 4) ; felbfifändig neben den Dins gen nun kann das Unbegraͤnzte keinenfalls erifliren, weder als Veſen noch als Bigenihaft, weder als theilbar noch als untheilbar; aber auch ein unbegrängtes Ding kann es nicht geben, ſchon gemäß bem Begriffe eines Lörperlihen Dinges, und dann auch lännte es weder ein zufammengefeptes fein, mag dabei Bin Theil deffelben oder alle Theile unbegrängt fein, noch ein einfaches, mag «6 außer den Blementen oder felbfi als Element angenommen werden; und überhaupt würde, da alle Dinge in irgend einem Orte fein muͤſſen, entweder bei angenommener &leichartigkeit des unbegränzten Koͤr⸗ pers tie Bewegung deffelben aufgehoben, oder bei angenommener Ungleiartigkeit die Binheit deſſelben, wobel er zudem weder eine begrängte noch eine unbegrängte Anzahl Theile haben könnte (grund⸗ los auch iR die Annahme des Anaragoras, daß nur das Unbegrängte ſich ſelbſt Rügen und hiemit ruhen könne), fowie überhaupt die Ans nahme eines unbegrängten Körpers mit der Briftenz des Raumes ſich nicht verträgt (K. 5). Es ſchlichtet ih aber die Schwierigkeit dadurch, Laß das Unbegraͤnzte nur potenziell In der fortgefehten Tpeilung exiflirt und actuell nur in tem Entſtehen ſtets eines Ans deren und twieder Anderen, weiches felbf aber durch die erneuerte gleihe Möglichkeit wieder nur potenziell iR, da es kein concretes Unbegrängtes gibt; daher in Bezug auf fletes Binzufehen der Bes geif Des Banzen einen Begenfag gegen den des Unbegränzten bils det, in Bezug auf Theilbarfeit aber das Ganze unbegränzt iſt (&. 6), alſo die Mnbegrängtheit wie ein Stoff in der Yorm bes Einen Ganzen zufammengehalten wird, und aus dem gleihen Grunde die Zahl nur eine Bränze der Kleinheit (Bine), aber feine Bränze ihrer Groͤße hat, die Eröße Hingegen feine Graͤnze ihrer Kleinheit, wohl aber eine Graͤnze ihrer Größe hat; und während hiemit ber Mathematiker zufrieden geftellt ift, If für den Phyſiker das Unbes graͤnzte infoferne ein Stofflihes, als es erſt begränzt werden muß (C. 7); die übrigen Gründe aber für Griflenzg des Unbegrängten find nit bindend, da der ſtete Wechſel auch innerhalb eines Bes graͤnzten fein kann, das gegenfeitige Berühren aber ganz andere eigene Berhältnifle vorausſetzt, und endlih das Denken nicht bie Richtſchnur des factifchen Beſtandes if, fondern umgelchtt (C. 8).

BTZIKHE AKPOAZERZ. T.

Bekk. Bekk. ed. min. ed. mai.

37

1. 'Enel n yuoıs uEv Eorıv doyn xıynasws zo) uera- Boläis, 7 dt u£$odos nuiv nregl pyüoews Eorı, dei un Aavda- veıv rl tori xlvnoıs' avayxalov yap ayvoovyulyng aurig dyvosiodaı xal mv pvow. diogioauevors IE ep) Kıynaews neıgarlov Tov avrov Eneldeiv Toonov neo) av Epekiis. doxei d’ n xlvnoıs elvar Tav ovvexwv, dR üneıpov Eu- yalveraı nowrov Ev ro owveyei- dıö zul Tois opılouevorg to ovveyks ovußalveı ngooxenoaadaı mollaxıs TO Aöyp @ roũ anelgov, ws TO Eis aneıgov diaıperoy ovveyks öV. zroös dE roorois dvev Tonov Xu) xEVvoU xal Xpovov xlynoıv adv- vorov elvaı. dnlov oVV we dıd re Taüra, zul dıa nav- rwy elvaı xoıva za) xadolov raüra räcı, Oxenteov IgoXe- eıoautvos negl Erdorov Toirav’ voreoa yig 7 nrepl Wr 1dlav Henpla Tis regl TWV xoıy@v Eorlv. zul ngWToV, xu- Yang elnauev, nel xıyyosws. Eorı dn To ulv Bvrele- xelg uöovov, ö di duvausı, ÖL duvausı") zul Evrelsystg, ulv röde rı, ro di Tooovde, ro di roovde, xal En) say

*) Das eine von beiden ro d& durauss fehlt in den Häschrr. und Ausgg. S. Metaph. K, 9 u. Spengel, Abhdl. d. Münchn.- Akad. 1. Ci. Bd. Ill, Abth. 2, pag. 311.

IL. Bad.

1. Da aber die Natur Brineip der Bewegung und Veraͤn⸗ derung iſt, unfere Brörterung aber die Natur betrifft, fo darf uns nicht verborgen bleiben, was die Bewegung ſei, denn aus der Uns fenniniß dieſer würde nothwendig aud die Unfenntmiß der Ratur folgen; wann wir aber das die Bewegung beizeffende werben ſeſt⸗ geſtellt haben, fo werben wir verfuchen müflen, nad der naͤmlichen Auffaffungsweife an das Nächffolgende zu gehen; es fcheint nämlich die Bewegung zu dem Continuirlichen zu gehören, und das Unbe⸗ graͤnzte ferner if es, was als das Brfle an dem Gontinuirlichen in’s Auge fällt (daher loͤmmt es aud vor, daß Jene, weldhe das Continuirliche definiven, oft dazu den Begriff des Unbegraͤnzten gebrauchen, daß nämlich das ins unbegrängte Thellbare continuirlich fel), und außerdem kann ohne den Ort und das Leere und ohne die Zeit unmoͤglich eine Bewegung fein; alfo iR Mar, daß wegen diefer und defwegen, weil diefe Allem gemeinſchaftlich und für Alles aflgemein geltend find, wir ein jedes derfelben zurecht legen und erwägen müflen, denn bie Betrachtung des jedem einzelnen @igens tbümlichen iſt fpäter als die des Gemeinſchaſtlichen“). Zuerſt alfo nun, wie gefagt, über die Bewegung: es gibt nämlich etwas bloß der Berwirtlihung nad Seiendes, und etwas bloß der Potenz nad Seiendes, und etwas fowohl der Potenz nach als auch der Vers wirklichung nad Geiendes, und zwar alles dies einerfelts bei tem befimmten Etwas, andrerſeits bei dem quantitativ Befimmten, andrerfeits ferner bei dem qualitativ Beſtimmten, und wieder andrers

104 DBYZEIKHZ AKPOAZERZ T. t 2014

lv rvy roõũ öüroçs xarnyogıwövy ouolus. Tod dE nrgös To ulv xu$” Unegoynv Alyeraı xal xar Elleıpıy, ro de xa- Te TO nomtıRovy x0) naINTıxoV, zul ÖAms XıynTıxövy Te xo) XIVNTOV" TO YO XUVNTIRÖV XıvnTızöoy roõũ xıynrod xul TO XıvnTOV xıyntöv Uno Tov Kıyntıxod. ove Zorı OR xlynoıs nap& T& nodyuara' meraßdllsı yao To ueraßallov ae q xar' oVolay 7 xaTa 770009 7 xara TTOL0V N XUTG TONOV. xoıvov d’ Zn) Tovrav oudtv Zorı Aaßeiv, as yaufv, 6 ouTe tode oüre F 0009 oVTE MoL0V oVTE TOV Ally xarnyoon- uarwv oügev. wor ovdt xlynoıs ovd} ueraßoAn ougEVos &oraı naupa Ta elonulve, undevos ye Ovros apa Ta elonuf- va. Exaorov BE dıyWs Unaoyeı näcıy, olov To Tode‘ TO utv yap —RXR abroq, To O orcondis za) xara TO N00V' To ulv yag leuxòv TO dR ‚nor‘ xa) zarte TO 7000 uev telEov To d’ arelks. „Ouolws dR xal xura ınV yogar To ubv ayu To di xarw, N TO ulv xoüyov ro dR Bapl. Ware ætvnjoſdę Xu) ueraßolis korlv eldn Too«üra 60a ToU Ovros. dınonuevov 2 xc Exa0rov yevos roũ utv Evreleyeig Tod di duyausı, n Toü duvaneı övros Evrekäreın, 7 ToLoüroy, xtvnots dorıy, olov Toü ulv dlloıwrod, 7 alloıwrov, &l- 38 Aolwmoıs, Tod BE avfntov xal Tov avrızaukvov Prod (0V- div yoo övoue xoıvöv En’ aupoiy) aufnoıs xal p9laıs, tod de „yeynrov xol pIagroü yeveaıs xal pIopa, Tod dE Yopn- roũ yoga. örı d& Tours dorıy 7 xvnois, Evrevdey InLoV. ötevy yap olxodounröv, 7 Toıodrov aurö Akyouev elvaı, Evreisgelg 7, olxodoueita, za) Eorı Toüro olxodöunors“ ouolws ÖR zul uadnoıs za) ldrpevors zul xulıoıs zul &koıg

Buch der Phoftf II. 1. 105

ſeits auch ebenfo bei den übrigen Kategorien des Seienden; bie Kategorie der Melation aber wird theil6 nach dem Zuviel und Zus wenig genommen, theils nach dem Aktiven und Paſſiven, und im Alls gemeinen überhaupt nadı dem bewegen Könnenten und dem Beweg⸗ baren, denn das bewegen Könnende iR eben ein das Bewegbare bewegen Könnendes, und das Bewegbare ift nur durch das beivegen Könnende bewegbar?). Die Bewegung aber erifirt nicht außerhalb der faftiichen Dinge, denn dasjenige, was ſich verändert, verändert ch immer entweder an feinem Weſen oder an dem Duantitativen oder au dem Dualitativen oder an dem Raume; ein gemeinfames aber, nämlich was weder ein beftimmtes Etwas noch ein quantitativ Bekinuntes noch ein qualitatio Beſtimmtes noch irgend eine derartige Kategorie wäre, läßt fi bei diefem, wie wir fagen, nicht erfaflen ; fo daß es auch von Nichts anderem außer dem eben angegebenen eine Bewegung ober Veränderung gibt, da ja überhaupt außer dem eben angegebenen es Nichts gibt; ein jedes der genannten aber iſt bei Allem in doppelter Geltung vorhanden; 3. B. nämlich das befimmte Etwas ift einerfeits Geflaltung, andrerfeits Gntblößtfen, und in Bezug auf das Dualitative 3. 9. einerfeits weiß andrerſeits ſchwarz und in Bezug auf das Quantitative einerfeits vollzäßlig andrer⸗ ſeits unvollzählig, und ebenfo auch in Bezug auf die Raumbewe⸗ gung einerfeits nach oben andrerfeits nach unten, oder einerfeits leicht andrerfeits fchwer. Demnach alfo gibt es eben fo viele Arten ber Bewegung und Beränvderung, als es Arten des Seienden gibt, aber da bei jeder Gattung gefchieden if das der Berwirklichung nah Seiende und das der Potenz nach Seiende, fo if eben bie Berwirftihung des der Potenz nach Geienden, infoferne es ein fols des if, die Bewegung, wie 5. B. von bem ber qualitativen Aen⸗ terung fähigen, infoferne es berfelben fähig if, eben die qualitative Aenderung, und von dem einer Zunahme und der gegenüberliegen- ten Abnahme (denn ein gemeiniames Wort für beides gibt «es nicht) fähigen eben die Zus und Abnahme, und von dem des Ent⸗ ſtehens und Bergehens fähigen das Gntftehen und Bergehen, und von dem räumlich Bewegbaren die Raumbewegung. Daß aber dies die Bewegung if, if aus Folgendem Har: wann 3.28. das Grbaus bare, infoferne wir es ein foldyes nennen, der Berwirklidung nad iR, dann eben wird es erbaut, und dies ift die Erbauung ; ebenfo aber auch die Sriernung und die Heilung und die Umwälzung und

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106 YZIKHZ AKPOAZEQZT. T 2016

xor Adpvvos xal yyoasas. ine d’ Evın Taira zo) duwe- neı zur Evreisgeig koriv, ovy aua dE N 00 xara 76 auro, Ari” olov Hepguov ulv duvausı ıyuygoV dE dvreisyelg, mod- A NEN noıyaeı zu) elaereı va’ allnlav' ürav yap Koraı Eu OImLxoV za) NMEIMTIROY. MOTE x0) TO xıyouy Yvaı- KOs XIVNTOY' TIEV Yap TO TOLUEOV NıVal KıVoypenoy Kal avro. doxes udv odv Tıoly änav xıyeiodeı TO aıvody, ov unv allo meg) rovzov ulv EE “aov Kara dijhov ono⸗ &yaı (korı yag xıyoüy xa) dxcynt ov) nd Toü duvana Ovros, öray Evreieyeia 0% eveoyi 7 n avro ö GA, ivnrov, ꝓcinois korıy. Ayo dR To 7 ad. korı yag 0 xwAxög Suvapsı ay- dos, ddı Önas oux u roũ zahnod tvredixtuo, 1 Xuhxds, alvnols korıy" ov yap To avıo 70 xulxo elraı zur duyausı zw) nıynıo, nel el Taurov nv anikoc zul xara Toy Aöyor, nv üy i Toü yulxov, 1} xuixos, Iyrektyaıe alımaıs' ova Kor dt zauroV, ws elonsoe. diiov d’ Eu) av Bvarriey‘ zo udv yao divaodaı vyıwnlvev ao duvaodas } xauveıv Eregor' zo) yao av 16 xauvev xal vyınlyey saüroy I To d2 UNOxEluEVoy xal TO vyıaivov xeL To voooũꝝ, et} vyoo rnc etoꝰ alun, Tavrov zur Ey. Ime d’ Tauıov, aozeg ovdi Xesun TaUToV xaL OgeToYy, n Tov duveroö, y duvazoy,. tv⸗ zeigen yavegov ötı alvnals Earıy. Orı iv oUv darlv u- zn, x) örı Ovußalveı röre zıveiodeı örov n Byreidgee y MÜTN, x0) OUTE NIEOFEEOVY OVTE Yoregoy, HHL0V' Evötgeran yap Exuozoy ort iv dvepyeiv ort dt un, olov. To olnodounzoy ze) n Toü en Eregyem, N olsodounnoy, olsodoun- als dorıy 9 yag olzodaumaug n Badoyee zoü obrofounson

Buch der Phyfik M. 1. 107

bie Springung und die Zeitigung und die Alterung. Da aber Bis niges auch ſowohl der Potenz nach als auch der Verwirklichung nach ift, nur nicht zeitlich zugleich und nicht in Bezug auf ein und baffelbe, fondern wie 5. B. etwas der Potenz nad warn, der Vers wirflihung nad) aber kalt ift, fo wird es viele Binwirfungen gegens feitig aufeinander amsüben und von einander erfahren, denn Alles diefes wird zugleich aktiv und paſſiv fein, und fo demnach if auch das in phyſtkaliſchem Sinne Bewegende ein Bewegbares, denn alles derartige iſt ein Bewegendes während es felbR bewegt wird. Es ſcheint nun @inigen gar Alles Bervegende bewegt zu werben, jedoch in diefem Betreffe wird es uns aus anderem Unterfuchungen JIVIII, 5) flar werden, wie es ſich verhalte (denn es gibt ein Bewegendes felbR nicht mehr Bewegtes), jedenfalls aber it ter Actus des der Botenz nah Seienden, warn es der Berwirklihung nad jelend entweder felbft oder ein anderes im Actus begriffen iR, eben infos ferne es bewegbar tft, die Bewegung?); ich meine aber babei das „infoferne” im folgender Weiſe: es iſt nämlich das Erz der Potenz nah eine Statue, nicht jedoch iſt die Berwirklichung des Erzes, ins foferne es Erz if, dabei die Bewegung, benn Erz fein und der Botenz nad ein Bewegbares fein iſt nicht das nämlidhe, da nur dann, wenn dies das mämliche wäre, die Verwirklichung bes Erzes, infoferne es Erz iR, vie Bewegung fein könnte; es if aber, wie geſagt, nicht das nämliche (klar aber ift Dies aus den Begenfäpen, denn die Potenz zur Geſundheit und die Potenz zur Krankheit And etwas Verſchiedenes, da außerdem auch Geſundheit und Krank: keit das nämliche fein müßten —; dasjenige aber, was zu Brunte liegt, fowohl das gefund Seiende als auch das krank Seiende, mag es eine Feuchtigkeit oder bas Blut") fen —, das iſt das naͤmliche und ein und baflelbe) ; da jenes aber nicht das naͤmliche iR, wie 3. B. auch Farbe und Sichtbares nicht das nämliche iſt), ſo iR nun augenfällig, daß eben die VBerwirklihung des Potenziellen, infoferne e6 potenziell it, die Bewegung fe. Daß alfo nun bie Bewegung diefe Berwirktihung if, und daß gerade tann ein Bes wegtwerden vorkoͤmmt, warın die Berwirklihung diefe ifl, und nicht früher und nicht fpäter, iſt klar; denn ein Jedes hat die Möglich keit, bald im Actus zu fein, bald nicht, wie z. B. das Erbaubare und der Actus des Erhaubaren, infoferne es ein Erbaubares if, iſt die Erbauung; entweder nämlid ift die Erbauung oder es if

108 PYZIKHZ AKPOAZERZ T. f.202 a

nn olkta' all’ ÖTay olxla 7, ovx&t olsodounsov Earıy“ olzodousireı ÖL TO olxodounrov' avayın age nV -olxodo- unoıw ınv Evkpysıav eiva nd’ olxodöunsis xlynals Tis torıv. alla umv 0 avrös kyapuoası Aoyos xal ini ar ül- Amy xıynOswv.

2. "Orı dE xalws eionzaı, dülov ur TE av ob ülloı reg) uräs Ayovon, za &x Tov ug 6gdıov elvaı dıooloaı allwg auTnV. oUTE Yo any xivnoıv xal mw uezaßolnv &v —X betvæi dUuvan! &V rig. de oxoꝝoũu —* zıHEaoıy avıny Evıoı, Eregornre xu ayıoornıa ze) TO u ôr Yaoxovres elvaı 17V »lvnoıv' my 0VdLV avayxaiov xıvei- a9, our Gy Erege 7 oUT &v Avıca our &V ovVx Ovra' aiR oV0’ nᷣ meraßoin ovr eis Taura our 8x Tovswv udllov &orıy 7 Ex 10V dvrzsmevov. wltıoy dk ToU eis TaUre Tı- Hevaı ÖTı Aogıorov doxei eivar n xlygoıs, zug DE Erkous ovororylas al agyal dia 10 oTepnrixa) elvaı KogıoToı‘ ovrE yag töde ovre Toıövde ovdsula aurmy Eoriv, örı oVdt zwv allwy zarnyogiwv. Tov BE doxeiv dogıarovy eivar 17V .xiyn- quv altıov örı ovre Eis duvanıy TWV Ovrwv ovre eis EvEp- yaov Eorı Jeivar aUrNv anios' OUTE Yup To duvarov no- 009 elvaı xıyveitaı LE avayxns oUTE TO Evegyeilg 70009. 7) TE alynaıs Evegyeıa uev Ts elvaı doxet, areing dE. alrıov d°’ örtı dreils To duvaroy, ov Zoriv yj zu) Jıa rũro dn xalenov avıny Aaßeiv rl dorıv 4 yag eis: oreomoıwv dvayxaiov Feivar 9 eis duvauıy n eis Evkoysıov ankyv, Tov- zwv d’ ovdtv galveraı Evdeyouevorv. Aslmeraı } Tolvuv 0 elonulvos roonos, Evigysay ufv Tıva eva, Toaurmv Ö’ Evkoyesıoy olav einausv, yaleınv utv Ideiv, Erdexouevnv d’

Buch der Phyſik I. 2. 109

das erbaute Haus der Actus des Erbaubarn, aber wenn das erbaute Haus es wäre, fo wäre es ja fchon nicht mehr erbaubar, erbaut aber ja wird das Erbaubare, alfo muß nothwendig die Er⸗ bauung der Actus fein, die Grbaunng aber ift eine Bewegung; die nämliche Begründung aber wird wohl auch bei den übrigen Bewegungen paflen.

2. Daß dies aber richtig gefagt iR, iſt ſowohl aus dem Har, was die Mebrigen über die Bewegung fagen, ale auch daraus, daß es nicht Leicht if, in anderer Weife ihren Begriff feſtzuſtellen. Giners feits nämlich Tann man die Bewegung und bie Veränderung fchwers fi in eine andere allgemeine Gattung ftellen, was Flar if, wenn man erwägt, wie Binige fie fteflen, wenn fie fagen, die Bewegung ſei eine Berfchiebnerleipeit und Ungleichheit und das Nichtfeiende; jepody Feines von diefen muß darum nothwendig bewegt werben, weder wenn etwas verfchiednerlei, noch wenn etwas ungleih, nod wenn es ein Nichtfeiendes it; und aber auch die Veränderung ifl nicht in höherem Grade eine Veränderung zu ſolchem oder aus ſolchem, fons dern ebenfo gut auch eine Veränderung aus dem Gegentheile von fols dem ; daß man fie aber unter foldyes ftellte, davon ift die Urfache die, daß die Bewegung etwas Unbeftimmbares zu fein fcheint, und die Principien jener ganzen anderen Gruppe beswegen weil fie auf das Gntblößtfein ſich beziehen, ebenfalls unbeftimmbar ®) find (denn feines derfelben ift ein beſtimmtes Etwas oder ein qualitativ Bes Rimmtes, da fie auch unter Seine der übrigen Kategorien gehören); daß aber die Bewegung etwas Unbeſtimmbares zu fein fheint, das von wieder ift die Urſache die, daß man fie weder fchlehthin unter die Botenz des Seienden, noch ſchlechthin unter den Actus fellen fann, denn 3. 3. weder dasjenige, was bie Potenz hat, quantitativ zu fein, noch das actuel Quantitative muß darum nothwendig fi bewegen. Andrerſeits aber fcheint bie Bewegung zwar ein Actus zu fein, aber ein unvollfändiger ; die Urfache hievon aber iſt, daß das Botenzielle, deſſen Actus fie if, unvollfländig if. Alſo auch darum if es ſchwierig, zu erfaſſen, was die Bewegung fei; denn entweder müßte man fle unter das Entblößtfein oder unter die Botenz oder unter den Actus fchlechthin ftellen, aber es zeigt ſich, daß Feines von diefen angeht. Alfo bleibt nur die oben angegebene Auffaflungsweife übrig, daß fle nämlich wohl ein Wetus ſei, aber ein derartiger Actus, wie wir angaben, ſchwierig zwar zu fehen,

Artſtoteles. 10

110 $PYZIKHZ AKPOAZENRZT.

eiyar. xıveitaı ÖL Xu) TO xıvovv, Wwonep elonraı, €”) näy To duvausı 69 xıyntov, zal ou 7 axıynola nosula Zortv @ yao n xlvnoıs unagyeı, Tovrp 7 dxıynola Npsula TO yap 7005 roüro Eveoyeiv, y ToLoVToV, auvro To xıveiv karl" Tovro di noıi He, wore äum xal naoxeı‘ dıo N xlvnors Evre- Afysın roũ XıynTod, 7 zıynrov. [ovußalva dt roüro Ilka Tod xıynrızod, WOF Aue xzal naoyeı”*)) Eidos DE del olae- Taf 16 xıyoüv, nroı Tode 7 Toıovde N Tooovde, 6 Karaı aoxh zul altıov ins xıynosws, OTay xıyy, olov Ö Evreleyeig äysownos Hoi Ex Tovü dvvausı Ovros avdpwnov Aydow- noV. |

8. Kal ro anogovuevov dR yavegov, örı Eorıy n xly- oıs &v TS zıyyıa dvreilysıa yao Lorı Tovrou, xul Uno Toü zıynTıxod. za N Tod xıynrıxod di Evkpyaa ovx dlln Loriv dei ulv yap elvaı Evrellyeıay aupoiv‘ xıynTıxzov ulvy yap korı TO duvaadeı, xıyovv ÖL ro Evepyeiv- all’ Eorıy Ever ynTıxövy roũ xtvuntoũ, WOTE ouolws ula N aupoiv Evkgysıa soneo To aurö dınarnua EV noös dvo zul dio nigös Er, xceꝛ TO üvavres za) TO xuravres' ravıa yagp Ev ulv korı, 6 ueyıoı Aöyos oüx eis. ouolws di zul Em) Tod xıyoüyros zo xıyvovulvov. Eye I’ anoplav koyızyy' dvayxaiov zip lous elval rıyva Evdpyeıav Gllny Tov noımrıxov xal Tov na- Intixov‘ rôh ulv dn nolmoıs ro di nedmoıs, Eoyov di za zelos Tov ulv nolnua rov di nagos. Enel 00V Kuym xı- vnocıs, ei udv Eregnı, $9 rlvı; 7 yao aupo Ey To naoyoyrı za) xıvovußvp, An ulv nolmoıs &v 19 norowvrı, n di na- Inoıs iv ro ndayoyrı" el BR dei xal Tavıny nolmnoıy xaleiv,

*) Durch Einsetzung des et suchte ich die Stelle zu emen- diren ; eine Variante bei den Commentatoren bietet zıynyrıxor für zıynrorv.

**) Diese in der Uebersetzung weggelassenen Worte sind wohl nur eine verdächtige Wiederholung des eben Vorhergegangenen.

Buch der Phyſik IN. 3. 111

aber doch mit ter Möglichkeit, daß er fo exiſtire. Bewegt aber wird auch das Bewegende, wie wir gelagt haben C. 1]. wofern Nlles der Potenz nach Seiende, fowie tasjenige, deſſen Unbewegt⸗ beit Rube if, bewegbar if, denn für dasjenige, au welchem Bewe⸗ gung vorhanten if, iſt die Unbewegtbeit Mube ; denn das daraufpin in Actus Begriffensfein, inioferne es ein ſolches if, iſt eben das Bewegen ſelbſt; dies aber thut dasjenige, was eine Bewegung bes wirten kann, duch Berübrung?!), ſo daß es zualeich auch vaſſtv ſich verhält; darum if die Bewegung die Berwirklidung des Bes wegbaren, infoferne es bewegbar if, Bine Form aber wird das Bewegende immer herbeiführen (entweder ein beflimmtes Etwas oder ein qualitativ Beſtimmtes oder ein quantitativ Beſtimmtes), welche Princip und Urfache der Bewegung, wann fle beivegend wirkt, iein wird, wie 3. B. der der Verwirklichung nach feiende Menfch macht aus dem der Potenz nach feienden Menſchen einen Menſchen.

I. Mber au das nun, was eine Schwierigfeit veranlaßt, if jegt augenfällig, nämlich, daß die Beroegung in dem Bewegbaren iR, denn fle iR eine Berwirklichung deflelben, und zwar durch das dewegen Rönnende, und auch der Aetus des bewegen Koͤnnenden iſt fein anderer, denn beiden muß eine Merwirklichung einwohnen, denn ein bewegen Rönnendes IR Etwas bloß durch die Potenz dazu, ein wirklich Bewegendes aber iſt es durch den Actus; aber hinwieder iſt es ein ten Actus bei dem Bewegbaren hervorrufendes, ſo daß der Aetus für beide gleichmaͤßig Einer iſt, ebenſo wie zwiſchen Eins und Zwei der naͤmliche Abſtand wie zwiſchen Zwei und Cins if, und wie eine Strecke bergauf und biefelbe Strecke bergab daſſelbe iR, denn folches AR zwar Eines, aber der Begriff derielben iſt ges wiß nicht @inerz ebenfo aber iſt es auch bei dem Bewegenden und dem Bewegtwerdenden. Es enthält aber dies eine Schwierigkeit eben in Bezug auf den Begriff: nämlih") es könnte vielleicht noth⸗ wendig fein, Laß ein verfchiedentlicher Metus ter des Activen und ter des Paſſiven fei, der erftere nämlich fei die Metivität, der letz⸗ tere die Paſſivitaͤt, Thätigkeit aber und Endzweck des erſteren fei ein Brotuct, des letzteren aber ein Zuftand; und da alfo nun beides Bewegungen find, fo frägt fi, falls fle verſchiedentliche fein follen, wo fie liegen; denn entweder liegen beide zufammen in dem die Einwirkung Grfahrenden und Bewegtwerdenden, oder es liegt bie

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112 BYZIKHE AKPOAZERZ T. + 202 b

Ouwvvuos &v en. alla unv el Tovro, 7 xiynoıs dv 19 xı- yovyrı Eoreı 0 yap avıös Aoyos En) xıyoüvros xal xıyov- u£vov. wor 7 navy To xıvoiy xıynoera, 7 &xov xlynoıv ov zıynostaı. &i d’ Aupw 87 ro zıvovufvp za) naoxovsı, xal 7 nobnoıs za) n nasmoıs, zei n Ildafıs zur 7 uasmaıs duo ovoaı Ev ro uavdavoyrı, noWrov ulv n Evkoyeıa 7 Ezaorov ovx Ev &xdorg ünapkeı, elta äronov dio zıygasız due xı- veiogaı“ rives yap Eooyrar dlloıwoeıs dvo Tov Evös xal Eis Ev Eidos; all’ dduvaroy. alla ul Eoraı n &vkoysıa. al T &loyov dvo Erkowy ro eideı nV aurmv xal uluv eivaı Bvko- yaay xar Zoraı, eineo n Ildafıs za) N uasmaıs TaUrO zul 7 nolmoıs za) n ndsmoıs, xal To dıdaozsır ı9 uavdaveıy Tavro xa) rb TMoLiy TO na0yev, W@OTE TV dıdaazovıa ayayın Eoraı nayra uavIaveıy xuL TOV NOosoUyze NAOXEV. N ovre To mv allov Evkoyaav Ey Erkop eivaı &ronov (Eorı yao n Öldafıs Evkpysın zov didaoxalıxoü, &9 Tıyı uEyroı, zu) oüx anorerunueyn, alla tovde dv züde) ovre ulav dvoiy ınv auryv elvar xwiveı, un ws To elvaı TO auro, did &s Undoyeı 16 duydusı 56V noös To Evepyoüv. our avdyxn 10V dıdaoxoyse uavdaveıy, old’ Ei TO MoLEiy za) aOyEıV 10 euro dorı, un ulvroı ws 10V Aoyoy,sivar Eya roV ıl nV elvar Akyovıa, os Amanıov zur Äucrıov, all’ ws H ödos n Onßnder Adnvale zu) 7 Admyndev eis Omßas, wonep elonzas

Bud der Vhyſit II. 3. 113

Activitãt in dem die Ginwirtung Nusäbenden und vie Baffivität in dem die Einwirkung Grfahrenden, oder aber, ſollte gar auch vie Baflivität Activität beißen mäflen, fo wäre es eben eine bloße Gleich heit ter Ramenbezeichnunz ), dann aber allerdings läge bie ganze Bewegung in tem Bewegenden (denn tann gilt daſſelbe Ver⸗ haitaiũ bei Bewegendem und Bewegtwerdendem), in Folge hievon aber wird entweder gänzlid; alles Bewegende bewegt werben, ober es wird, währmd es doch Bewegung an fih bat, nidt bewegt werden ’"). Liegen Hingegen beide in dem Bewegtwerdenden und bie Gimwirfung Griaßrenden, nämlidy fowchl die Activität als auch die Baiksität, und z. 3. fowohl die Unterrichtung als aud tie Gr iermung, weiche dech zwei find, in dem Lernenden, fo wird eriiens der Actus eines jeden eben nicht an einem jeden vorhanden ſein, und ferner iR es ungereimt, daß das Lernende in ben zwei Dewes gungen zugleich bewegt werte, denn welches ſollen tie zwei qualis tativen Acnderungen des Einen und zu der Einen Form hin fein? Das Tann nicht fein; aber, foll es nur Ein Actus fein, fo if es Yezwieterum unvernünftig, daß von zwei ter Art nad Verſchie⸗ Venen es der nämlidde und Eine Actus fei, und es würte, wenn die Unterrihtung und die Grlernung fowie die Nctivität und bie Bailinität das nämlidhe iind, dann aud Das Unterridten das näms liche fein wie ta6 Grlernen und das Ginwirkungen- Ausuben das nämficdhe wie das Einwirkungen: Erfahren, io daß nothwendig ber Usterristende Alles erlernen und der Ginwirfungen : Ausäbende fie aM: erfahren müßte. Oder vielleicht iR es doch weder ungereimt, bei der Actus eines Anderen eben in einem Verſchiedenen liege tie Unterrichtung iR der Actus tes zum Unterrichten Belä- higten, aber er liegt in einem zweiten, und iR eben nicht für ſich abgeſchnitten, ſondern es iR der Actus vieles Beitimmten in dielem Vehiumten); noch ſteht tem etwas im Wege, daß Sin und ter nämfiche Actus von Zweien fei, nur nicht io, daß ihr Erin das nämfidye wäre, ſondern fo wie Las potenziell Seiende im Berhälts niſe zum actuell Wirkenden beſteht; noch auch if es nothwendig, daS ter Unterrichtende erlerne, ſelbſt dann nicht, wenn das Gins wirfungen s Ausüben das nämlidhe iR wie das Cimwirkungen⸗Er⸗ fairen, nur wieder nicht fo, daß der Begriff, tet das weſentliche Erin ausiyriät, Einer wäre (wie z. B. Kleid une Anzug), ſendern to wie der Weg von Theben nad Athen und von Athen nad

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114 $YZIKHZ AKPOAZERZ T. T203a

zu TQ0TE00V° Ob Yap TaUTE navyıe Undgyeı Tois ONWVoUV Toig avrois, aAld uovov ois TO Eva TO auto. ov um all odd’ ei n Ildakıs ıT uadnası TO AUTO, zu) TO uavdaver to dıdaozeıy, woneo ovd’ ei n dıaoranıs ula zay dısary- xòorov, zul To dıloraadaı Evgevde Exeive xaxeidev deugo Ev xal ro auro. Öölws Öd’ eineiv oVd’ n Ildafıs Tj Hasmoeı ovd’ 7 nolmoıs tij nasmoeı To auto xuglws, dl GB Unagyes Tavıe, n xlynoıs‘ To yag roüde &v Tode zul TO Toüde uno roude &vkoyaıov eivaı Eregov TW Aoyp.

Ti utv ovv dor zlynoıs elgnreı za) x040lov xal xa- r& ue£oos‘ yag Adnkov ws ögLadaeruı rõoy aday &xa0rov avrjs‘ allolmoıs uly yap n Toü dAkoıwzod, H ol- koıwmroy, Evrellyeıa. Erı dE YYwgıumregov, n Tod duvdusı FONTıxoü zul NasMTıxoV, N TOoL0VToV, anlas TE xal nalıy xa$’ Exaotov, 7 olzodounoıs N iarosvams. 109 aurov di Aey9moeraı TE0n0V xal „wegl rũv allmy xıynoswv Exaorng.

4. ’Ener d’ Zorıy 7 nueg) YVoews Emiormun weg) uey&dn xal xlvnoıy zul xX00voV, wv Exaororv dvayzcioy 7 Gregor 7 nenegaoulvov eivaı, El xa) un navy lory üneıpyov 7 ne- sregaoufvov, olov naIos N arıyun (TWV yap rouvrav Iows oudEv dyayzalov &v Harkop Tovımv eivaı), 77000x0V &v ein 70v niegl puoeu⸗s Grrelgov, ei Zorıy 7 un, xal ei &orı, tl Eotıv. Onusiov d’ örı rijç !nıornuns F olxelw 7 Sewgla tavıns' navres yap ol do- xoüvses dELoAöywms npgaı tig Tomwvzns Yılovoyplas enolnv-

Buch der Phyſik II. 4. 115

Theben Giner iſt (wie wir oben fchon fagten); denn nicht koͤmmt demjenigen, was in jedem beliebigen Sinne das nämliche if, auch alles das nämliche zu, fondern nur demjenigen, deſſen Sein das nämlidye if; aber es if ja auch felb dann, wenn die Unterrichs tung das nämliche wie die Erlernung ifl, darum noch nicht das Erlernen das naͤmliche wie das linterrichten, fowie au, wenn bie Entfernung zweier entfernten Punkte Gine if, darum noch nicht das Entferntfein von bier nad dort das nämliche iſt wie das Ent⸗ ferntfein von dort nad hier; um aber gleich allgemein zu fprechen, es ift auch die Unterrichtung nicht in eigentlihem Sinne das nämliche wie die Grlernung, und ebenfo auch nicht die Activität wie die Paſſivität, fondern dasjenige, an welchem dies vorhanden iR, if in eigentlihdem Sinne das nämliche, dies aber if die Bes wegung; benn daß ein Actus biefes Beftimmten in diefem Beſtimm⸗ ten, und daß ein Actus diefes Beſtimmten durch dieſes Beſtimmte exiſtire, das iſt dem Begriffe nach ein Verſchiedenes.

Was allo nun die Bewegung fei fowohl im Allgemeinen als auch im Ginzelnen, haben wir angegeben; denn nicht unklar ifl, wie eine jede der Arten derfelben definirt werben wird, nämlich 3. 3. qualitative Aenderung iſt die Berwirklihung des qualitativ Aenderbaren, infoferne es qualitativ änderbar if; noch kenntlicher aber ift die Verwirklichung bes der Potenz nad; Activen und Paſſi⸗ ven, 3. B. die Erbauung oder die Heilung; auf dieſelbe Weile aber wird es auch in Betreff einer jeden der übrigen Bewegungen angegeben werben.

4. Da aber die Natur: Wiflenfhaft über die Größen und über bie Bewegung und über bie Zeit handelt, deren ein jedes notäwendig entweder unbegrängt oder begraͤnzt ſein muß wenn auch allerdings nicht Jedwedes entweder unbegraͤnzt oder begraͤnzt iſt, wie z. B. Zuſtand oder Punkt, denn vielleicht bei keinem der⸗ artigen iſt es nothwendig, daß es unter eines von dieſen beiden Praͤdikaten falle:) —, fo möchte es demjenigen, welcher über bie Natur Unterſuchungen führt, zuſtehen, eine Betrachtung über das Unbegraͤnzte anzuſtellen, ob es exiſtire oder nicht, und wenn es exiſtirt, was es ſei. Bin Anzeichen aber davon, daß dieſe Betrach⸗ tung dieſer Wiſſenſchaft angehoͤre, iſt, daß Alle, welche nur irgend ſo, daß es der Rede werth iſt, die derartige Philoſophie beruͤhrt zu haben ſcheinen, eine Ruͤckſicht auf das Unbegraͤnzte genommen

116 BYZIKHEZ AKPOAZERZ T.

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Bud der Phyſtt IN. 4. 117

haben; und zwar faflen es Alle als ein Princip der feienden Dinge, die Ginen, wie die Pythagoreer und Blaton, an und für fi, näms ih fo, daß fie das Unbegraͤnzte nicht als ein bloß an einem ans deren Borlommendes, fondern ſelbſt als Weſen nehmen; nur mit dem Unterichiede, daß die Pythagoreer es innerhalb des finnlich Babrnehmbaren annehmen (denn fie machen die Zahl nicht zu einer von den Dingen trennbaren), fowie auch daß basienige, was außer⸗ halb des Himmelsgebäudes ift, unbegrängt fei, Blato Hingegen annimmt, daß außerhalb fein Körper und auch nidht bie Ideen jeien (deum viele feien überhaupt nicht an einem Orte), das Unbe gränzte jedoch fowohl in dem finnlih Wahmehmbaren als auch in den Ideen fei; und ferner fagen die Pythagoreer. das Unbegränzte fei die gerade Zahl, denn diefe verleihe, während fie in der Mitte iehgehalten und durch die ungerade Zahl begränzt werde, ben feis enden Dingen bie Unbegrängtheit; ein Anzeichen bievon aber fei folgendes an ben Zahlen Borfommende: nämlich je nachdem die gnomonifchen (d. 5. ungeraden) Zahlen um das Eins ber